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 Betreff des Beitrags: Hochschulwechsel
BeitragVerfasst: 06.05.2007, 21:15 
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Registriert: 06.05.2007, 20:17
Beiträge: 2
Hallo!
Ich komme eigentlich aus Köln, aber wohne und studiere in Aachen an der Uni Maschinenbau im 2. Semester.
Ich habe im ersten Semester alle Klausuren bestanden, aber fühle mich nichtmehr wirklich wohl an der Uni.
Der Studiengang ist ziemlich überfüllt und der Stoff ist viel zu theoretisch.
Nun überlege ich an die FH in Köln zu wechseln und dort Fahrzeugtechnik zu studieren.
Das hat zum einen den Vorteil, dass ich wieder in Köln wohnen könnte und andererseits, dass das Studium an einer FH ja praktischer sein soll als an der Uni.

Ich möchte jedoch keine Nachteile bei der späteren Jobsuche haben darum stelle ich mir die Frage was für mich das Beste ist.
Aachen ist eine sehr angesehene Uni und der Uni Abschluss ist ja angeblich immernoch mehr wert als ein FH Abschluss.

Wie würdet ihr euch entschieden? Was für Nachteile hat ein Studium an der FH in diesem Fall für mich? Ist ein wechsel sinnvoll?
Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Danke im Vorraus.

Skywalker


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 Betreff des Beitrags: zu theoretisch? dann FH
BeitragVerfasst: 06.05.2007, 22:39 
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Registriert: 03.03.2005, 00:03
Beiträge: 115
die RWTH ist ziemlich weit oben in der Fahrzeugtechnik, vielleicht sogar die beste UNI Deutschladn in diesem Fachh (wenn man sowas sagen kann).
Grundsätzlich kommt es darauf an, was du später machen willst, dh das UNIs mehr auf Forschung und Entwicklung ausbilden.

Die Frage ist, was ist dir zu theoretisch?
Was möchtest du machen, bzw anders haben?

WK zum Beispiel ist ja sehr tehoretisch, da würden auf der FH glaub ich das ganze 2. Kapitel wegfallen (mettalkundliche Grundlagen).

Andereseits:
Mit Thermo und ME kommen bald Fächer, bei denen du etwas angewandter rechnen musst:
- in Thermo zB Leistungen von Kraftwerken oder Motoren berechnen
-in ME zum Beispile Getriebe erstellen, wobei hier alle Grundlagen der Mechanik vorausgesetzt werden und "praktisch" angewendet werden können


die Frage ist:
Was heißt zu theoretsich?
a) wenn du lieber etwas mehr "basteln" möchtest, und nicht alles auf Papier machen möchtest, ist die FH möglicherweise das richtige für dich
b) wenn du einfach nciht mehr ein "Fachwerk" oder einen "gelenkig gelagerten Balken" berechnen möchtest, sondern eine Welle, deren Zahräder usw., dann warte noch vielleicht 2 Semester...

Wenn du alles bestanden hast, wie hast du das gemacht?
Ein bisschen Spass musst du doch daran gehabt haben, oder?


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BeitragVerfasst: 07.05.2007, 00:53 
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Registriert: 06.05.2007, 20:17
Beiträge: 2
Dass ich alles bestanden habe liegt wahrscheinlich daran, dass mir Fächer wie Mathe und Physik relativ leicht fallen und der Rest ja auch machbar ist.

Ich würde schon lieber etwas mehr "basteln" also praktisch arbeiten und WK ist sowieso nich so mein Fach...
Ich stell mir nur die Frage ob es nicht dumm wäre zu wechseln obwohl ich keine größeren Schwierigkeiten habe bzw. hatte die Klausuren zu bestehen.

Auf der anderen Seite habe ich wahrscheinlich an einer FH mehr spass am studium, was auch sehr wichtig ist denn das Studium dauert ja auch seine Zeit.

Was ich später genau machen will weiss ich auch noch nicht so genau. Ich könnte mir schon vorstellen in der Entwicklung zu arbeiten.
Soweit ich weiss gibt es ja keine großen Unterschiede mehr bei den Einstiegsgehältern zwischen FH und UNI Abschluss. Das einzige was mir später wichtig ist, ist das ich ein gutes Gehalt und keine Schwierigkeiten bei der Jobsuche aufgrund eines FH-Abschlusses bekomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechsel zur FH?
BeitragVerfasst: 07.05.2007, 11:25 
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Registriert: 04.01.2006, 15:54
Beiträge: 38
Wohnort: Bochum
Vielleicht wirst du dich an der FH aber auch Langweilen und dann hört der Spaß schnell auf.

Die Uni - warum auch immer - zu wechseln ist in vielen Fällen kein ernstes Problem. Aber ohne Notwendigkeit von der Uni zur FH wechseln, das wirst du dir später vielleicht nie verzeihen, wenn jemand anderes den Job bekommen, den du gern gehabt hättest.

Was immer du tust, denk vorher gut nach.

G.


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 Betreff des Beitrags: Voraussetzung F und E ...
BeitragVerfasst: 07.05.2007, 12:42 
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Administrator

Registriert: 13.02.2004, 10:53
Beiträge: 215
Wohnort: Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin
Hallo,
eigentlich ist in den vorigen Antworten schon alles gesagt - bis auf eines:

Du sagst, du könntest dir vorstellen, in der Entwicklung zu arbeiten.

Wenn das wirklich die gewünschte Berufsperspektive ist, empfehle ich dir, erstens an der RWTH zu bleiben, zweitens deinen Master zu machen und drittens eine Promotion ernsthaft ins Auge zu fassen.

Denn damit hättest du dann auch eine realistische Chance, dieses Ziel zu realisieren und irgendwann auch eine Führungsposition im FundE-Bereich einzunehmen.

Also durchhalten und nicht wegen einer langweiligen Grundlagen-Vorlesung im 2. Sem. das Handtuch werfen ...

Gruss
Wolfgang


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