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Guten Morgen,
die Meinung, beim Ingenieur reichten ein paar basale Programmierkenntnisse und sonst würden die Firmen einen Informatiker einstellen, gibt die Realität der letzten 20 Jahre wieder. So ähnliche Meinungen gab es als die Mechatronik aufkam, in Bezug auf Maschinenbau und Elektrotechnik...
In der Tat hat sich aber die Mechatronik zu einer wirklich eigenständigen Richtung entwickelt, und es ist derzeit absehbar, dass dies mit der Maschinenbauinformatik ähnlich sein wird.
Versteh mich nicht miss, ich will dich nicht in eine bestimmte Richtung drängen, angesichts des derzeitigen Bedarfs in allen Ingenieurdisziplinen bist du letztlich in allen Bereichen mit der hohen Gewissheit unterwegs, nach Studienabschluss ohne Probleme eine gut dotierte Stelle zu finden...
Ich habe hier nur den Versuch gewagt, in dürren Worten aus meiner Wahrnehmung unserer Industrie, eine Tendenzaussage zu machen, wo es in den nächsten 15 Jahren am spannensten und am meisten brummen könnte. Und da treffen sich meine Prognosen letztlich auch wieder mit dem, was du gehört hast: Die Einschätzung in Bezug auf den Verbrennungsmotor teile ich (wenn auch mit einer längeren Zeitschiene von ca. 20 - 25 Jahren); die Schlussfolgerung in Bezug auf den Ingenieurbedarf ist aber eine andere, denn auch die heutigen Forschungen in Bezug auf Brennstoffzelle und Hybridmotoren werden überwiegend nicht von Umwelttechnikern sondern von einer bunten Mannschaft von Maschinenbau- , E-Technik- und Mechatronik-Ings. geleistet (z.B. im Daimler-Systemhaus Brennstoffzelle, zu dem ich recht gute Kontakte habe).
Gruss
W.
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