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BeitragVerfasst: 17.02.2005, 21:06 
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Beiträge: 2
Hallo!

Ist man mit 27 als Dipl. Ingenieur schon zu alt?

Ich bin erst mit 8 Jahren nach Deutschland gekommen und werde mein Abi (vermutlich mit 2,1-1,9) wahrscheinlich mit 22 machen.

Ein Ingenieursstudium dauert in etwa fünf Jahre. Ich werde also erst mit ca. 27 mein Diplom haben. Ist das schon ein bischen zu alt? Hat man da noch Chancen auf den Arbeitsmarkt?

Was raten Sie mir? Wie kann ich trotz meines Handicaps "Pluspunkte" sammeln?

Ich will unbedingt Maschinenbau studieren - wahrscheinlich an der TU-München.

Grüße.


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 Betreff des Beitrags: Mit 27 als Dipl.-Ing. schon zu alt?
BeitragVerfasst: 17.02.2005, 21:49 
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Hallo Ralfi!

Nein! Auf keinen Fall!
Das Alter ist doch nur ein Kriterium neben vielen. Es kommt auch z.B. auf die Art der Ausbildung (Uni, Ort,Fächer...), die Berufserfahrung, die Sprachen an und so weiter.
Und bedenken Sie, manch einer muss vor dem Studium zum Wehrdienst/Sozialdienst, macht ein Jahr/e Pause, macht nach dem Abi eine Lehre, wechselt das Studienfach und so weiter. Da gehören Sie noch lange nicht dem "Alten Semester" an!

Und Ihr Satz: "Ich will unbedingt Maschinenbau studieren.." ist doch das Wichtigste: Sie WOLLEN es -und dann schaffen Sie das auch!

Alles Gute weiterhin!
KochC


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.02.2005, 18:27 
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Hmmm....

Ich glaube aber, dass es für einen mit anfang 30 schon etwas eng aussehen wird....

Wenn man als Ausländer vielleicht auch noch mit der Sprache zu kämpfen hat und dann noch in Konkurrenz mit seinen viel jüngeren deutschen Absolventen treten muss....ich weiß nicht....

Ich lasse mich hier sehr gerne eines Besseren belehren, aber die Idealvorraussetzung für einen Berufseinstieg als Ingenieur sind das bestimmt nicht!


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BeitragVerfasst: 18.02.2005, 19:14 
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Hallo Wolf,
ich denke, wenn jemand als Kind nach Deutschland gekommen ist, wird er inzwischen keine Sprachprobleme haben; die erlangte Hochschulreife unterstreicht dies.

Ansonsten denke ich, ist die späte Übersiedlung eine plausible Erklärung für das Absolventenalter, die jedem Personalchef nachvollziehbar ist; was dann zählt, ist der Studienabschluss, die Motivation und die Leistung.

In der derzeitigen Lage - und das wird noch ne geraume Weile so bleiben - wird ein 27jähriger Ingenieur jederzeit gut unterkommen ...


Gruss
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Ich bin anderer Meinung!!
BeitragVerfasst: 21.02.2005, 12:04 
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Registriert: 18.02.2005, 18:11
Beiträge: 2
Hallo Wolfgang!

Du zeichnest eine sehr "rosarote" Zukunft eines Ingenieurs, doch lässt eine fundierte Quelle, Zitat oder Verweis, die deine "Prognosen" untermauern könnten, vermissen.

"noch ne geraume Weile so bleiben", "wird ein 27jähriger Ingenieur jederzeit gut unterkommen"

Vor welchem Hintergrund beziehst Du solche Aussagen?

Welche Meinungen haben die Besucher und Du hierzu:
"(...) Als Reaktion darauf wollen die Unternehmen verstärkt um junge Hochschulabsolventen werben - was wie eine gute Nachricht für Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge klingt. Aber - und das wird gerne unterschlagen - nicht für alle gleichermaßen: Weibliche oder AUSLÄNDISCHE Ingenieure werden als Kandidaten für die Besetzung vakanter Stellen kaum in Betracht gezogen, das gleiche gilt laut ZEW und VDI für Ingenieure, die derzeit arbeitslos oder einfach ÄLTER sind."

Auszug aus:
http://www.faz.net/s/Rub21E010AB95B544B ... ntent.html

Also, selbst schlechte Chancen für Frauen.

Gruß. Wolf.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.02.2005, 19:49 
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Tach, Wolf!

Also, ich darf vielleicht mal was zu dem Thema aus Sicht eines Schülers schreiben! Ich bin zur Zeit in der 13, werde mein Abi mit 20 machen. Leider Gottes bin ich männlich und darf zum 1. 7. Zivildienst machen...wenn ich anfange zu studieren bin ich 21! Nach der Regelstudienzeit bin ich 26 vielleicht braucht man ja auch mehr Zeit...und man ist 27! Ohne in der Schule Klebenbleiben (wie ich in der unterstufe) und in der Regelstudienzeit fertig werden, ist der Ingenieur auch 25! Die Ingenieurin ist 24! Ich denke es ist kein Unterschied für einen Arbeitgeber zwischen 24 oder 27, außer, dass der 27 Jährige etwas reifer ist.
Und zum Thema Frauen und Ausländer (Wer wie ralfi so einen fehlerfreien Text verfasst und so ein gutes Abitur zu erwarten hat, wird wohl kein Ausländer mehr sein, sondern höchstes jemand fremder Herkunft!) Wer mit 8 Jahren hier hin kommt und solch einen schulischen, universitären Weg hinter sich hat, zeigt sehr viel Ehrgeitz, was einem Personalchef sicherlich mehr imponieren wird, als ein Akzent oder eine dunkle Haut!
Ich habe Physik-LK und weiß wie sehr um die Mädels geworben wurde und immer noch wird! Schau dich doch mal um, was allein Unternehmen und Hochschulen für Frauen anbieten. Girslday über girlsday (mich würden manche dieser Veranstaltungen auch interessieren!)
Kurz gesagt: 27 ist ein ganz normales Alter für den Studienabschluss und ich sehe eine nicht deutsche Abstammung nicht als hindernis!

Gruß
DENNIS

_________________
Lieber heimlich schlau, als unheimlich blöd!


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 Betreff des Beitrags: Weder rosarot noch schwarzmalen ...
BeitragVerfasst: 22.02.2005, 20:58 
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Wohnort: Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin
Hallo Wolf,
endlich wirds mal ein bisschen lebendiger in der Diskussion hier ;-)

Was sind meine Quellen (die ich nicht bei jedem Posting wie einen unvermeidlichen Rattenschwanz reinkopiere, um die Beiträge lesbar zu halten)?

Zu meiner Person: Ich bin seit 16 Jahren beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall verantwortlich für das Sachgebiet 'Facharbeiter- und Ingenieurnachwuchs in der Metall- und Elektro-Industrie'.

Meine Einschätzungen und Bewertungen basieren auf der laufenden Auswertung unterschiedlichster Quellen (Firmenumfragen der an THINK ING. beteiligten Verbände, Rückmeldungen aus den Personal- und Ausbildungsleiterkreisen der Mitgliedsverbände von Gesamtmetall, eigene Umfragen wie z.B. die jährlich im Buch 'Arbeitsmarkt Elektrotechnik/Informationstechnik' veröffentlichte; Datenquellen von HIS, IAB, HRK, KMK)

Zu dem zumindest teilweise sehr polemischen Artikel von Frau Jacoby im FAZ hochschulanzeiger ist anzumerken, dass sie zwar Zahlen des IAB verwendet, die ich verifizieren konnte, dass sie jedoch Zahlen nicht erwähnt, die ihr nicht ins Konzept des Artikels passen (so behauptet sie z.B., dass die Masse der arbeitslosen Ingenieure zunehmend jüngere Fach- und Führungskräfte zwischen 35 und 50 betrifft. Tatsache ist dass von den derzeit Arbeitslosen, die in der Statistik als Ingenieure geführt werden, mehr als 27.000 älter als 50 Jahre sind. Wenn man sich die Grupper der 35 - 50jährigen anschaut, so sind dies ebenfalls etwa 27.000, differenziert man hier jedoch weiter nach Alter, so stellt man fest dass die 45-50jährigen hier die größte Gruppe sind. D. h., dass bezogen auf die Gesamtheit rund 60 % der derzeit arbeitslosen älter als 45 Jahre sind.

Dass in dieser Zahl eine nicht unerhebliche Zahl ostdeutscher Langzeitarbeitsloser, die in Folge der Schließung der Kombinate seit langen Jahren aus dem Ingenieurberuf raus sind, sowie eine russische und osteuropäische Übersiedler enthalten sind, die in der Statistik zwar als Ingenieure geführt werden, deren Abschlüsse jedoch hier nicht anerkannt sind bzw. wo Sprach- bzw. IT-Kenntnisse fehlen, wird gar nicht erwähnt.

Ich will damit das Problem in keiner Weise beschönigen, sondern lediglich aufzeigen, dass Frau Jacoby hier recht tendenziös interpretiert.

Die Aussagen über die Soft Skills der Ingenieurstudenten sind mir viel zu pauschal negativ dargestellt; es gibt eine ganze Reihe von Ingenieurhochschulen, die dort sehr gute Arbeit leisten und ihre Studenten nah an den Bedürfnissen der Industrie ausbilden.

Du hast sicher recht, dass man kein "rosarotes Bild" malen darf - ich denke, dass tut hier auch niemand - man darf jedoch ganz sicher auch nicht Grau in Schwarz malen, denn das geht einfach radikal an den gegenwärtigen Gegebenheiten vorbei.

Ausgangspunkt war die Frage, ob ein frischgebackener Dipl.-Ing. Maschinenbau oder E-Technik mit 27 Jahren mit einem ordentlichen Abschluss noch gute Chancen hat oder nicht ... und diese Frage kann ich derzeit mit einem klaren JA beantworten.

Gruss
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Danke!
BeitragVerfasst: 04.03.2005, 09:10 
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Wie alt werde ich dann werden,wenn ich, nachdem ich mit ca. 27 mein Diplom habe, meine Promotion ablege?

In welcher Situation, würde es sich noch lohnen mit 27 eine Dissertation anzufangen?

Grüße.


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BeitragVerfasst: 04.03.2005, 09:34 
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Hallo Ralfi,
für die Dissertation gibts kein "Grenzalter" ... selbst Pensionäre reichen noch Dissertationen ein.

Da die Möglichkeit besteht, auch berufsbegleitend zu promovieren, kann man das recht flexibel in die Berufskarriere integrieren, z. B. in dem man über ein Thema promoviert, das Bestandteil des beruflichen Tätigkeitsfeldes ist.

Bei deiner Berufsplanung sollte aber erst einmal der erste akademische Abschluss und dann Berufspraxis stehen...

Gruss
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Wie geht's
BeitragVerfasst: 03.03.2007, 23:40 
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Wolf hat geschrieben:
Hmmm....

Ich glaube aber, dass es für einen mit anfang 30 schon etwas eng aussehen wird....

Wenn man als Ausländer vielleicht auch noch mit der Sprache zu kämpfen hat und dann noch in Konkurrenz mit seinen viel jüngeren deutschen Absolventen treten muss....ich weiß nicht....

Ich lasse mich hier sehr gerne eines Besseren belehren, aber die Idealvorraussetzung für einen Berufseinstieg als Ingenieur sind das bestimmt nicht!


Hallo Wolf wie gehts,

wie ich sehe eckst du nicht nur bei Politikcity dauernd an...;-)

tja so bist du halt, man sieht sich bei PC...grüße....:O))


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 Betreff des Beitrags: Alter kein Problem
BeitragVerfasst: 04.05.2007, 13:54 
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Beiträge: 5
Hi!

Ich finde diese Diskussion sehr unterhaltsam ....

Wenn ich jetzt anmerke, dass ich in wenigen Tagen 30 werde und dabei noch im Grundstudium (WIng) stecke - also voraussichtlich mit 33 fertig sein werde ... was meint dann Wolf wohl dazu? Vermutlich zähle ich dann ja schon zu den "Seniorenstudenten", oder? *g*

Bisher gab es mit meinem Alter nur ein einziges Problem ... ich habe keine Chance mehr, in ein Förderprogramm oder Stipendium von angesehen Firman zu kommen.

Ansonsten habe ich bisher eher positive Rückmeldungen erhalten. Ich habe eine Ausbildung gemacht, gearbeitet, mein Abi nachgeholt und studiere jetzt. Mein Lebenslauf ist "ohne Holperer" und egal um was es bisher ging - die Leute waren daran interessiert was ich kann, warum ich diesen Weg gewählt habe und wie ich mich verkaufe. Ein Problem wird das Alter erst dann, wenn man es selber so behandelt! Beginne ich ein Vorstellungsgespräch damit, mich für mein Alter zu rechtfertigen, dann kann das doch nichts werden!

Solange man in der Uni dann nicht groß rumbummelt sondern zügig und zielgerichtet studiert, ist das überhaupt kein Problem!


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 Betreff des Beitrags: zu alt???
BeitragVerfasst: 04.05.2007, 14:52 
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Beiträge: 67
HEy... also ich kann aus meinen Erfahrungen nur berichten, dass bekannte und Freunde von mir auch mit diesem bombastisch hohen alter :-D von 27 noch einen Job als Ing. bekommen haben...

Das Alter spielt sicher eine Rolle, wenn man zB 2 gleich gute Bewerbe auf eine Stelle hat, die sich von ihrem AUsbildungsstand und ihren Fähigkeiten her nicht unterscheiden... da wird sicher der jüngere Bewerber bessere Chancen haben... aber ansonsten sind Ingenieure Mangelware....
@Wolf: Ich werde meine Aussage jetzt mit keinem konkreten Zitat belegen ;) du kannst ja einfach mal die News der Frontpage über eine längere Zeit verfolgen, da kommen ganz häufig Meldungen zur "Mangelware Ingenieur"...

@Ralfi: Nur Mut und dann auf ins Studium! Wenn Maschinenbau das ist, was du dir für deine Zukunft vorstellst, dann hau rein :-)
Außerdem (ich weiß zwar nicht wo du herkommst... ) ist es kein Handycap "so spät nach Deutschland" zu kommen, denn daraus ergibt sich ja für dich automatisch das PRIVILEG, dass du außer Deutsch noch eine andere Sprache perfekt kannst :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Promovieren mit 27
BeitragVerfasst: 02.08.2007, 10:45 
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Registriert: 04.01.2006, 15:54
Beiträge: 38
Wohnort: Bochum
[quote="ralfi"]
In welcher Situation, würde es sich noch lohnen mit 27 eine Dissertation anzufangen?
Grüße.[/quote]

Im Prinzip immer! Aber die Frage "Job oder Dissertation" wird nicht nach dem Alter entschieden.


Und zu den Quellen: ich habe viel mit Studenten zu tun, von denen kaum einer mehr als drei Monate nach einem Job gesucht hat (gelegentliche Ausnahme: besonders hohe Ansprüche an Gehalt, Standort oder Karriere)


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BeitragVerfasst: 02.08.2007, 14:42 
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Registriert: 21.01.2007, 11:38
Beiträge: 89
Hallo

Ich hab in letzter Zeit Kontakt mit ein paar Ingenieuren. Die haben mir teils erzählt das die erst mit 28-30 fertig waren, seit dem mach ich mir auch keine Sorgen mehr das ich mit meinen 27 fast 28 nach dem Studium zu alt bin ;-)

Studierst du denn schon? Gibts überhaupt noch Diplom Studiengänge?

Gruß


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BeitragVerfasst: 10.01.2008, 20:56 
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Ist es denn nicht so dass man auch mit paar Jährchen mehr auf dem Buckel eben auch etwas mehr "Lebenserfahrung" mit sich bringt?!
Würde nicht ein 30-jähriger Absolvent, der sicheren Sprachgebrauch, soziale Fähigkeiten und einen festen Charakter mit sich bring, einem 24-jährigen Turboabsolventen, der einfach immer nur "schnell" voran will, sogar vorgezogen werden? Letzterer hat ja wahrscheinlich noch gar nicht wirklich viel Erfahrung und Wissen in seinen wenigen Jahren nach der Schule sammeln können, geschweigedenn sich etwas ausleben können (was ja auch zu einem guten Charakter beiträgt).
Somit muss doch wirklich nicht automatisch der Jüngste die besten Chancen haben!
Ist zumindest meine Meinung


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BeitragVerfasst: 05.06.2011, 10:10 
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Registriert: 05.06.2011, 10:09
Beiträge: 1
Ansonsten habe ich bisher eher positive Rückmeldungen erhalten. Ich habe eine Ausbildung gemacht, gearbeitet, mein Abi nachgeholt und studiere jetzt. Mein Lebenslauf ist "ohne Holperer" und egal um was es bisher ging - die Leute waren daran interessiert was ich kann, warum ich diesen Weg gewählt habe und wie ich mich verkaufe. Ein Problem wird das Alter erst dann, wenn man es selber so behandelt! Beginne ich ein Vorstellungsgespräch damit, mich für mein Alter zu rechtfertigen, dann kann das doch nichts werden!bags replica


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