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Hallo Peterpahn!
Ich darf mich nun seit einiger Zeit Wirtschaftsingenieur nennen und kann dir ja ein wenig aus meinem Berufsalltag erzählen.
Ich bin derzeit Trainee in einem Energieversorgungsunternehmen. Dort übernehme ich sowohl das von dir erwähnte Rechnungen abbuchen als auch das Füllen der Tabellen ;).
Aber der Job bietet durchaus mehr. Ein Wirtschaftsingenieur beschäftigt sich natürlich mit solchen eher langweiligen (aber notwendigen) Aufgaben, wird er aber an der richtigen Stelle eingesetzt, so erweitert sich sein Aufgabengebiet um einiges mehr.
Bei mir gibt es auch eine Welt neben dem (notwendigen) - nennen wir es einmal Bürokram ;). So darf ich mich zum Beispiel an Lösungsfindungen vor Ort beteiligen und den Kollegen beratend zur Seite stehen und meine Vorschläge und Ideen einbringen.
Da wir Beispielsweise GUDs, EKTs, KTs, Heißwasserstationen, Rohrnetze und Wasseraufbereitungsanlagen betreiben, bietet einem das schon recht viel Abwechslung und man muss eigentlich eher schauen, dass man nicht ins rotieren gerät ;).
Das beste daran ist, man ist immer auf dem laufenden was außerhalb des Büros geschieht im Gegensatz zu Angestellten, die ausschließlich im Büro tätig sind. Man hat aber gleichermaßen auch den tieferen Einblick in Buchhaltung und verwaltungsstrukturen, die den reinen Ingenieuren meist verbogen bleiben.
Es werden einem Möglichkeiten geboten seine Ideen auch des öfteren selbst umzusetzen - natürlich alles mit der Absegnung vom Chef.
Was einem viele Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung bietet.
Aber das Einsatzgebiet variiert von Unternehmen zu Unternehmen natürlich stark ...
Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben. Solltest du noch Fragen haben - immer her damit ;)
Grüße!
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