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Hallo zusammen,
Wie mein Name schon andeutet, studiere ich Maschinenbau im 4 Semester und bin 23 Jahre alt.
Von Beginn an hatte ich Zweifel, ob ich wohl ein guter Ingenieur werden könnte, insbesondere (wie wahrscheinlich bei vielen anderen auch) der Mathematik wegen. Ich hatte Mathe als drittes Fach im Abitur, also kein LK.
Und genau deswegen habe ich die Mathe und Mechanikprüfungen bisher vor mir her geschoben und noch keine einzige geschrieben.
Das Paradoxe daran ist, dass ich mich bis jetzt noch kein einziges mal richtig hingesetzt und gelernt habe, da ich, sobald ich ein Matheübungsblatt und/oder -Buch vor mir liegen hatte, sofort unglaublich frustriert war. Alleine bin ich nicht Ansatzweise auf einen grünen Zweig gekommen, daher habe ich einige male mit einem Kumpel gelernt, der es total drauf hat. So habe ich wenigstens ein paar Aufgaben hinbekommen.
Aber vom Mathe verstehen bin ich noch weit entfernt, ich lerne eher ein Schema, nach dem ich vorgehen kann.
Und das ist es doch, was einen -in meinen Augen- als Ingenieur absolut disqualifiziert.
Und selbst das Schema lernen dauert ewig, im Vergleich zu den meisten Kommilitonen fühle ich mich, als hätte ich eine Dyskalkulie.
Wie sehen das die "alten Hasen" hier?
Gibt es jemanden, dem es genau so ergangen ist und es trotzdem zu einem guten Ingenieur gebracht hat? (Eigenlob stinkt zwar, aber hier dürft ihr es mal sagen ;-)
Oder jemand, der Abgebrochen hat aus diesen Gründen?
Ich möchte ganz einfach nicht später im Berufsleben ständig meine Kollegen um Rat fragen müssen ( wie es aktuell im Studium der Fall ist und ich ohne Kommilitonen komplett aufgeschmissen wäre).
So, genug geschrieben, vielen Dank für's Lesen (und für eventuelle Antworten, Ratschläge etc.)
MfG
Maschbauing
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