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BeitragVerfasst: 03.05.2005, 19:09 
Moin!

Mir stellt sich immer wieder die Frage, ob die Entscheidung Bauingenieur zu werden, richtig war.

Die Faszination für Technik, Organisation, Ideen und Gestaltung lassen das Bauingenieurwesen schnell in den Mittelpunkt rücken. Fraglich ist aber ob das in Zukunft so bleiben wird?

Ich bin sehr skeptisch ob junge Bauingenieure nicht mehr und mehr als bessere Poliere eingesetzt werden. Ob ihr Ideenreichtum nicht unter dem Leistungsdruck der Unternehmen verblasst. Wie oft nimmt sich denn ein mittelständisches Unternehmen den Luxus heraus etwas zu probieren. Die Existenz der meisten Bauunternehmen hängt doch am seidenen Faden.

Auch ältere Ingenieurbüros werden nach und nach umstellen müssen. Der Neubau wird der Bestandssanierung weichen. Die älteren Büro's werden zum Kauf angeboten. Aber was nützt es ein eingessenes Büro einzukaufen, ohne das dieses Know-how für die Zukunft besitzt. Der Kundenstamm allein nützt in diesem Falle wenig.

So lass ich den Blick in die Ferne schweifen. Australien sucht. China möchte Erfahrungen sammeln. Die Schweiz will's mit deutschen Bauingenieuren bieten. Bitte da bin ich.

Wer flexibel ist hat also immernoch Möglichkeiten seine Ideen einzubringen. Seiner Kreativität freien lauf zu lassen. Dazu muß er aber Aktiv werden. Zeigen, daß er derjenige ist.

Aber ganz am Rande. Es besteht laut VDI ein Fehl von ca. 5000 Bauingenieuren in Deutschland. Diese werden mit Sicherheit nicht aus der erweiterten EU gewonnen. Denn Ingenieur zu sein heisst auch die Wünsche ausdrücken und dabei beraten zu können.

Ich freu mich auf meine Zukunft und hoffe das ich bald einen herausfordernden Job finden werde.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.05.2005, 23:39 
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Registriert: 01.06.2004, 01:07
Beiträge: 13
Hi bauhausstyler,

Ein ähnliches Problem bei der Wahl meiner Entscheidung hab ich ebenfalls...stehe vor der Entscheidung welches Fach ich studieren soll.: Architektur oder Wirtschaftsing. (Fachrichtung Bauwesen oder Maschinenbau)
In Architektur kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, arbeite oftmals im Freien und bin immer wieder in neue Projekten und Arbeitsweisen eingebunden....kurz, das Fach interessiert mich einfach. Andererseits ist das wohl ein Wunschgedanke von mir, den in der Realität siehts in der Baubranche ziemlich mies aus wie du sagst...evtl. ist es im Ausland besser. Deshalb bezieh ich nun Wirtschaftsingenieurwesen mit ein, kein vergleich zum Berufsfeld des Architekten aber positive und zukunftsichere Berufsaussichten.
Stellt sich für mich die Frage was nun richtig ist zu studieren. und zur zeit hab ich echt kein plan

dir viel glück bei deiner jobsuche ;)


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BeitragVerfasst: 13.09.2011, 09:28 
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Registriert: 11.09.2011, 10:11
Beiträge: 8
Hi,
@Jimbo du könntest dich ja auch erkundigen, wie es mit dem Stellenmarkt aussieht. Wäre ja ziemlich blöd wenn du was studierst und dann am Ende einen Job hast bei dem du nichts verdienst bzw. zu wenig.


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