Aktuelle Zeit: 18.05.2013, 15:32

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Frage zum Diplom
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 08:26 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
Hallo Leutz,

Ich hoffe, hier schaut ihr nochmal rein.

Ich mache erst nächstes Jahr mein Abi und wollte gerne von euch wissen, ob ihr eine Ahnung habt, wie das ist, wenn ich einen Studiengang für Ingenieurwesen (bei der Fachrichtung bin ich noch am überlegen) antrete und den auf Diplom.
Könnten die mir theoretisch die Suppe versalzen und nach zwei Jahren oder so, wenn ich bereits im Studiengang auf den Diplomabschluss drin bin, sagen, dass ich den Diplomabschluss durch die Umstellung auf Bachelor, nicht machen kann? Oder müssen sie mich mein Diplomstudium durchziehen lassen?

Liebe Grüße
Kleiny

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Durchziehen!
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 09:58 
Offline

Registriert: 29.11.2004, 21:07
Beiträge: 66
Hallo Kleiny,

also bei uns (Köln) ist es so das ab einem bestimmten Semester (ich weiß nicht genau welches) nur noch der Bachelor/Master angeboten werden. Alle Studenten die sich aber für ein Diplomstudiengang immatrikuliert haben, machen den auch so zu Ende. Die Qualität wie man das Studium dann beendet wird, hängt natürlich davon ab wie lang man studiert, denn ich denke irgendwann werden die Diplomlehrveranstaltungen nicht mehr angeboten bzw. umstrukturiert. Und das schlägt sich natürlich dann auch in dem Diplomstudiengang nieder.

Gruß


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 10:26 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
Aber du würdest mir schon empfehlen, trotzdem noch möglichst auf Diplom zu studieren, oder? Also trotz der Gefahr, dass sich das dann am Ende auf mein Studium auswirkt?

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Diplom noch möglich?
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 10:40 
Offline

Registriert: 07.05.2005, 16:16
Beiträge: 120
Hey Kleini,
also wenn du erst nächstes Jahr dein Abi machst, dann machst du dir vielleicht umsonst nen Kopf. Viele Unis stellen dieses/nächstes Jahr ihre Studiengäng auf Bachelor/Master um, sodass du garnichts anderes mehr studieren kannst. Es wird vielleicht einige (wenige) Unis geben, die noch Diplom anbieten, aber meines Wissens nach stellen die meisten Unis in diesem oder nächsten Jahr ihre Studiengänge um.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Leider ja!
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 15:57 
Offline

Registriert: 29.11.2004, 21:07
Beiträge: 66
Hallo Kleiny,

ja so ist es leider. Die meisten Uni/FH's stellen zum SS/07 bzw. WS/07 auf Bachelor/Masterstudiengänge um. Aber dennoch würde ich Dir empfehlen, Dich zu informieren, wo die von Bjoern erwähnten wenigen Uni's sind, die dann wenn Du Dein Abi hast dennoch die Diplomstudiengänge anbieten.
Wo willst Du denn studieren?

Gruß


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 19:31 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
Ehrlich gesagt, ist mir das völlig egal. Ich hab einiges angesparrt, um es mir ermöglichen zu können überall in Deutschland zu studieren.
Wenns nach mir geht, würd ich natürlich gern an eine der wenigen guten Unis gehen, die dann noch den Diplom-Gang anbieten.
Nur, wie wäre das mit dem Ruf dieser Uni dann?
Muss ich mir darum eigentlich Sorgen machen?
Es wäre ja möglich, dass die Unternehmen drauf achten, von welcher Uni du kommst...?

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Warum unbedingt Diplom?
BeitragVerfasst: 22.07.2006, 11:16 
Offline

Registriert: 07.05.2005, 16:16
Beiträge: 120
Hey Kleiny,
warum möchtest du eigentlich unbedingt einen Diplomstudiengang machen?Klar, der Studiengang ist momentan in Europa hoch angesehen, und deutsche Ingenieure genießen einen guten Ruf, aber du solltest mal überlegen, dass in 10 Jahren keiner mehr darauf achten wird. Es wird diesen Diplomstudiengang einfach nicht mehr geben. Es wird für die Unternehmen einfach keine große Bedeutung mehr haben, schlicht und einfach, weil es den Studiengang nicht mehr gibt. Ich würde mir überlegen, ob es nicht besser ist auf Master an einer guten Uni zu studieren anstatt auf Diplom an einer Schlechteren. Hast du beide Studiengänge denn schonmal irgendwo verglichen?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.07.2006, 18:43 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
Sicherlich stirbt dieser Abschluss dann aus, aber ich denke schon, dass noch so einige Unternehmen eher hingucken, wenn noch ein Diplomer darunter ist, gerade WEIL das deutsche Diplom international einen recht guten Ruf genießt. Es wird sich erst noch zeigen, ob auch bei dem Master Titel oder dem Bachelor Titel so ein Ruf entsteht.

Genau verglichen habe ich das noch nicht. Liegt aber daran, dass ich noch auf weiteres Material warte.

Allerdings würde ich natürlich nicht auf Diplom an einer *schlechten Uni* studieren...

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Ruf der UNI
BeitragVerfasst: 02.08.2006, 11:01 
Offline

Registriert: 04.01.2006, 15:54
Beiträge: 38
Wohnort: Bochum
Die Wahl der Uni ist längst nicht so dramatisch, wie man das häufig liest.

> "Allerdings würde ich natürlich nicht auf Diplom an einer
> *schlechten Uni* studieren..."

So ein Statement finde ich ziemlich seltsam. Wie willst du das entscheiden? Nach ein paar Jahren im Job würde ich heute sagen: je breiter die Ausbildung ist, desto besser. Tiefste Detailkenntnisse und frühe Spezialisierung (z. B. Robotik statt Elektrotechnik) ist nur dann nützlich, wenn man später in -genau- diesem Gebiet arbeitet.


Viele Personalmanager bevorzugen (wahrscheinlich unbeabsichtigt) Bewerber, die von der gleichen Uni kommen, wie sie selbst. Das spricht für die Wahl entweder einer besonders großen Uni oder für einen Studienort, den ein gewisses elitäres Flair umgibt, wie z. B. Oxford, Cambridge, usw. Letztere werden vor allem von den Nicht-Naturwissenschaftlichen Fächern bevorzugt, weil dort die Qualität der Ausbildung manchmal nicht so direkt meßbar ist, wie in den Naturwissenschaften - dann muß man sich halt auf solche 'Kriterien' wie den Studienort verlassen.

Die Physik, die den Ingenieuren vermittelt wird, ist überall die gleiche. Wenn du die freie Wahl hast, dann überleg doch mal, ob vielleicht eine private Uni in Frage kommt. Da das Studium dort (oft leider reichlich) Geld kostet, wird schlechte Lehre dort seltener von der Unileitung toleriert (sowohl personell als auch von Seiten der Ausstattung). Das wirkt sich direkt auf die Qualität des Ausbildungsergebnisses aus.

Aber bitte nicht vergessen: die Studienzeit ist vielleicht die beste Zeit deines Lebens, da sollte der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. Bochum kenne ich aus eigener Erfahrung - bequem zu erreichen, alles schön an einem Campus, intensive Arbeitsatmosphäre. Studentisches Flair - leider ziemlich mau. Mit meinen Mitstundenten sind wir nach den Vorlesungen immer gleich nachhause gefahren und haben uns dort abends getroffen.

In Aachen ist dagegen manches komplizierter, aber beim Schlendern durch die Stadt merkt man schnell, daß man in einer Studentenstadt ist. Leider ist in Aachen ('Technische' Hochschule) der Frauenanteil sehr niedrig. Das ist auch nicht immer so schön.

So hat sicher jeder Studienort seine Vor- und Nachteile :-)


Noch ein letztes Wort zum Diplom: einen Bachelor bekommt man in den USA nahezu an jeder Volkshochschule. Ob die Einführung dieses Abschlusses für uns international einen erkennbaren Vorteil bringt, darf wohl bezweifelt werden. Innerhalb von Deutschland dürfte das allerdings keine große Rolle mehr spielen, sobald in den Personalbüros die Absolventen sitzen, die Bachelor und Master aus eigener Anschauung kennen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Privat-Uni
BeitragVerfasst: 03.08.2006, 21:12 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
Hallo Doc,

Über eine Privat-Uni habe ich zwar schon mal nachgedacht, aber...ich habe da vielleicht zu viele Vorurteile, ob sich das lohnt ausgerechnet in Deutschland ne Privat-Uni zu besuchen. Wenn ich jetzt mal nicht an die enormen Kosten denke, die da auf mich zukämen, frage ich mich eben, ob und wie viele Privat-Unis in Deutschland nen *hervorragenden* Ruf genießen und wenn ja, ob dieser auch international so steht?

Da frag ich mich schon, ob ich nicht besser dran bin, wenn ich an eine *staaliche* Uni gehe und dort mein Glück versuche. Man kann sich ja schlau machen, welche Unis welche Vorteile und welche Nachteile haben. (Deswegen war *schlechte Uni* auch in Sternchen gesetzt, Doc (;-)). Ich wollte nur ausdrücken, dass wohl keiner an eine uni gehen würde, die einen schlechten Ruf genießt, wenn eine Uni in Deutschland wirklich schlecht sein kann^^)

Was hat denn bei dir den entscheidenden Auslöser gegeben? Dass du in Bochum studiert hast, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe?

LG
Kleiny

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Uni Bochum
BeitragVerfasst: 04.08.2006, 08:54 
Offline

Registriert: 04.01.2006, 15:54
Beiträge: 38
Wohnort: Bochum
Hallo Kleiny,

also den Ausschlag hat für mich einfach die räumliche Nähe gegeben. E-Technik konnte man damals in Duisburg, Bochum und Dortmund studieren. Bochum war am nächsten dran und ich hatte mir die Uni mal an einem Tag der offenen Tür angesehen. Mein Eindruck damals: da wird gelernt, nicht gefeiert. Im großen und ganzen hat sich das auch als richtig herausgestellt. Von zuhause ausziehen war zudem finanziell nicht möglich.

Das ist sehr stark typabhänig. Ich suchte nicht nach einer Wohlfühl-Uni, sondern nach einer Gelegenheit, Physik und Technik effektiv zu lernen - und das geht in Bochum zweifellos gut.

Der Ruf der Uni hat seinerzeit nicht die allergeringste Rolle bei der Wahl der Uni gespielt. Rankings gab es da zwar auch schon, aber solange es keine einheitlichen Leistungsprüfungen am Studienende gibt (die es wohl nie geben wird), läßt sich die Qualität der Ausbildung ohnehin kaum vergleichen.

Von meinen Studienkollegen sind ein paar mitten im Studium (mit Beginn des Hauptstudiums) an die Privatuni Witten/Herdecke gewechselt, die in der Nähe von Bochum liegt. Im direkten Vergleich fanden sie die Studienbedingungen dort deutlich besser (Ausstattung, Angebote, usw.).

Für den späteren Job spielte das jedoch kaum eine Rolle. Ich mußte nach dem Studium ganze 3 Bewerbungen schreiben, um einen Job zu finden, der -optimal- meinen Vorstellungen entsprach.

G


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Studienkosten
BeitragVerfasst: 04.08.2006, 20:58 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
Weißt du denn noch, was deine Studienkollegen so ungefähr für die Privat-Uni bezahlt haben?

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Kosten
BeitragVerfasst: 07.08.2006, 08:20 
Offline

Registriert: 04.01.2006, 15:54
Beiträge: 38
Wohnort: Bochum
Sorry, leider nein. Aber das findet man doch vielleilcht im Web - schließlich fängt doch keiner an, dort zu studieren, ohne zu wissen, was es kosten wird.

G.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 17.08.2006, 20:13 
Offline

Registriert: 21.07.2006, 08:17
Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
*GRRRRRRRRR*

Das ist ja wohl selbstverständlich, dass keiner auf die Schnaps-Idee käme, an einer privaten Universität zu studieren, ohne zu wissen, was sie kostet/kosten wird. -.-;;;;

Rein interessenhalber habe ich mal nachgefragt. Hätte ja sein können, dass du das noch weißt.

Warum den Berg hochklettern, wenn man auch die Treppe nehmen kann?

______________________________________________________________

So, ich habe mal ein wenig geguckt. Pro Semester liegt der Beitrag zwischen 2000 und wahrscheinlich 4000 Euro. Kommt drauf an, an welcher privaten Unisversität man studiert.
Ich habe eine Freundin, die mal damit gespielt hat an einer privaten Universität zu studieren. Irgendwas mit Management, glaube ich. Und die hatte für die ganze Zeit Studiengebühren für mehr als zwanzigtausend Euro. Wie sich diese Kosten zusammengesetzt haben, weiß ich nicht mehr. Ist schon einige Jahre her.

Für einige von euch, die hier noch reinschauen, könnten die folgenden Links vielleicht ganz interessant sein. Sind zwei Artikel.

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E ... ntent.html

und

http://www.manager-magazin.de/koepfe/un ... 48,00.html

Kleiny

_________________
Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind, mussten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten.

Stanislaw Jerzy Lec


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB