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 Betreff des Beitrags: Unterschiede zwischen Studiengängen
BeitragVerfasst: 09.04.2006, 14:20 
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Hallo,
ich bin momentan 13. Klasse (in Berlin) und bin demzufolge bald mit der Schule fertig (um den 2,0er Bereich). Ich habe vor, ab dem Wintersemester 06 zu studieren und weiß noch nicht genau was. Meine Leistungskurse sind Mathe und Physik.
Ich habe auf dieser Website einen Beitrag gelesen, indem es darum ging, was man studieren sollte, wenn man technikinterssiert ist (es ging um Ingenieurstudiengänge), aber nicht genau weiß was. Die Antwort lautete Maschinenbau, da man sich erst nach dem Bachelorabschluss entscheiden muss, welchen Masterstudiengang man wählt, d.h. die Spezialisierung erfolgt erst nach dem Bachelorabschluss und man hat eine Menge Zeit zum Nachdenken und lernt schon einige Gebiete kennen.
Nun frage ich mich aber, ob diejenigen, die schon früh wussten, was sie studieren wollen und demzufolge (wahrscheinlich?) nicht Maschinenbau studieren, einen Vorteil haben.
Also: Ist jemand, der zum Beispiel Fahrzeugtechnik studiert hat, höher qualifiziert als jemand der Maschinenbau mit Spezialisierung (Diplom/Master) Fahrzeugtechnik studiert hat oder ist das das gleiche?
Oder anders gefragt: Sind die Spezialisierungen im Maschinenbau gleichwertig mit den jeweiligen allgemeinen Studiengängen (Fahrzeug- und Verkehrstechnik, Schiffs- und Meerestechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Bauingenieurwesen, Bergbau, Feinwerktechnik, Mechatronik, Produktionstechnik, Verfahrenstechnik, ...)? Inwiefern unterscheiden sich die Ausbildungen? Wer wird bevorzugt (u.a. Gehalt, Einstellungschancen)? Und vorallem: Soll ich mir jetzt noch viele Gedanken machen, was ich mal werden will und am Ende das falsche Fach wählen oder soll ich lieber gleich Maschinenbau studieren.
Ich danke schon mal im Voraus für jede Antwort.


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 Betreff des Beitrags: Grundstudium für alle gleich!?
BeitragVerfasst: 12.04.2006, 20:01 
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also soweit ich informiert bin, ist das GRUNDstudium für alle maschinenbauer (deutschlandweit ?) gleich! man kann ja z.b. noch nach dem grundstudium die uni wechseln... erst im HAUPTstudium spezialisierst du dich dann... z.b. auf fahrzeugtechnik, luftfahrttechnik, etc... lediglich das bauingenieurwesen "passt" net so ganz rein...
so hat mich z.b. bis jetzt an meiner uni niemand gefragt, was ich im hauptstudium machen werde... ergo kann es dadruch, dass man es direkt von anfang an weiß auch keine vorteile geben (außer, du machst vlt. schon praktika in den entspr bereichen)!

aber wie gesagt: das ist mein wissensstand, ohne garantie!
-> mich würde dann auch mal interessieren, ob ich damit richtig liege... weiß da jemand was genaueres zu?


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 Betreff des Beitrags: Grundstudium überall gleich?
BeitragVerfasst: 12.04.2006, 21:46 
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im Prinzip ist das GS überall gleich, nur halt manchmal schwerer.
Vorteile durch Praktika? Würd ich nicht sagen, da ich vor dem HS auch eher Grundpraktikum zu Fertigungstechniken machen würde.


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 Betreff des Beitrags: Frage war anders gemeint!
BeitragVerfasst: 13.04.2006, 07:48 
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Jetzt mal ganz speziell: Wenn jetzt jemand Maschinenbau im GS/Bachelor und im HS/Master z.B. Fahrzeugtechnik studiert hat, erhält er da die gleiche Ausbildung, als wenn er gleich (nur) Fahrzeugtechnik (Bachelor+Master/GS+HS) studiert (kein Maschinenbaustudiengang!)? Das war nämlich die eigentliche Frage, aber das andere wollte ich auch wissen (,dass das GS im Maschinenbau überall das gleiche ist).

Wenn diese Studiengänge nicht gleich sind, stellen sich gleich weitere Fragen:
Welche Unterschiede bestehen zwischen diesen Alternativen?
Wie unterscheidet sich das Gehalt?
Wer wird bevorzugt eingestellt (oder wer wird wo bevorzugt eingestellt)?
etc.

an Bobby: Meinst du jetzt die Grundstudiengänge in Maschinenbau oder ist das die Antwort auf meine eigentliche Frage (also der Unterschied zwischen Maschinenbau mit Spezialisierung oder die Spezialisierung als eigenen Studiengang)? Ich vermute das erste.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.04.2006, 19:44 
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das erste.

mal zu Bachelor/Master gegen Diplom: Ich habe hier schon mal geschrieben, dass ich mir einen Bachelor in fast allen NW-Bereichen sehr schwer vorstelle. Ich weiß einfach nicht, wie man durch ein Jahr länger (als das Vordiplom) einen vollständigen Abschluss haben kann...
Entweder die Grundlagen, oder die Vertiefung leidet...

Wenn du den Bachelor machst, "musst" du imo auch den Master machen.

Ich könnte mir vor allem in Fahrzeugtechnik vorstellen, dass vermehrt Leute im Betrieb (Ausbildung und UNI) genommen werden. Bin mir aber nicht ganz sicher.


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 Betreff des Beitrags: Wiederholung der Frage
BeitragVerfasst: 14.04.2006, 07:24 
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Beiträge: 4
Kann mir bitte mal irgendjemand eine Antwort auf meine Frage geben.

Was ist der Unterschied zwischen einem Maschinenbauer mit Spezialisierung in irgendeinem x-beliebigen Fach (egal ob Master oder HS) und jemanden, der 'X-beliebig' als Studiengang für sich studiert.

Bemerkung: Es geht um die Unterschiede bei vergleichbaren Ausbildungen, also entweder Unterschiede von Maschinenbau im GS mit Spezialisierung im HS zu 'Spezialisierung' als Diplom (GS+HS) oder Unterschiede von Maschinenbau als Bachelor mit 'Spezialisierung' im Master zu 'Spezialisierung' als eigenen Studiengang (Bachelor + Master) (auch wenn sich Bobby das schwer vorstellen kann). (Weniger komplizierte Ausführungen zur gleichen Frage sind oben zu finden, aber irgendwie kann mir niemand direkt auf meine Frage antworten.)

auf deutsch: Ist das das gleiche???


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 Betreff des Beitrags: Nur der Bachelor bringts nicht
BeitragVerfasst: 18.04.2006, 23:01 
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Registriert: 03.03.2005, 00:03
Beiträge: 115
ich weiß, dass es solche Studiengänge gibt, die schon im Bachelor vertiefen...!
Ich sage dir aber: Nur der Bachelor bringts nicht (meine Meinung).
Du "musst" also den Master machen...

Ich denke, dass - unabhängig von jeweiligen Unis - eine "Vorvertiefung" Vorteile hat.
Ich habe mich aber nie damit befasst, weil ich so erst in einem Jahr wählen muss.

Kann mich nur wiederholen und sagen, dass in deinem genannten Beispiel - wie gesagt nicht ganz sicher -, Fahrzeutgtechnik, vermehrt "werksstudenten" genommen werden...

Genauso wiederholung: Ich Grundstudium wirst du sehr wahrscheinlich "nur" dein Grundpraktikum machen.
Glaube kaum, dass sich da Vorteile zeigen...


Auf diese erste Frage von dir habe ich nciht geantwortet, weil ich mich aus genannten Gründen nicht damit befasst habe (u.a. Wahlfreiheit...).
Wenn aber sonst keiner antworten will, bitte...

Hoffe jetzt hast dus auch verstanden


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 Betreff des Beitrags: Master sofort ist kein "Muss"
BeitragVerfasst: 19.04.2006, 07:00 
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Administrator

Registriert: 13.02.2004, 10:53
Beiträge: 215
Wohnort: Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin
Einige der Aspekte, die die Neuordnung der Studienabschlüsse so mit sich bringt und die durchaus einige Gedanken wert wären, bleiben in all euren Diskussionen völlig unberücksichtigt.

Ihr diskutiert über die Studienwege wie vor 30 Jahren ... schade eigentlich.

Bereits damals gab es eine (allerdings auch da zumeist unberücksichtigte) Diskussion unter den Stichworten "Life-long Learning" und "veränderung der Lernkarrieren"; hinzugekommen ist inzwischen eine unter dem Stichwort "Halbwertzeiten technischen Wissens"

Wieso ist der Master ein "Muss" für einen Studienanfänger? Warum ist es nicht viel cleverer in 3 - 3 1/2 Jahren seinen Bachelor Maschinenbau zu machen, die derzeitige Bedarfslage in der Industrie zu nutzen, und mit 23 oder 24 Jahren als Ingenieur zu arbeiten ... das 3 - 5 Jahre zu tun und dann über den Master nachzudenken.

Und zwar den Master, den man DANN haben will oder BRAUCHT, um in seiner Berufsplanung passgenau und mit aktuellem Wissen weiter zu kommen ... und das könnte dann auch der MBA sein und nicht der Master Maschinenbau ... oder es wird eine fachliche Spezialisierung sein ... Mikrosystemtechnik o. ä. ...

Und es könnte auch der berufsbegleitende Master-Studiengang - auch an einer anderen Hochschule oder im Ausland - sein ...

Viele Optionen, die aufgrund der Modularität möglich sind - aber eben leider in der eindimensionalen Diskussion "Master anstatt Diplom" nicht vorkommen ... wie gesagt: schade eigentlich.

Gruss
Wolfgang


Zuletzt geändert von Wolfgang Gollub (Admin) am 19.04.2006, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: beleidigte Leberwurst
BeitragVerfasst: 19.04.2006, 08:24 
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Registriert: 09.04.2006, 14:15
Beiträge: 4
Ich habe jetzt dreimal meine Frage gestellt. Offensichtlich kann mir niemand tiefgreifend auf meine Frage antworten. Stattdessen kommen ständig Kommentare zu Unterschieden zwischen Bachelor und Master (oder "werkstudenten"). Ich habe nur einen allgemeinen Satz gefunden. Zitat Bobby: "Ich denke, dass - unabhängig von jeweiligen Unis - eine "Vorvertiefung" Vorteile hat." Außerdem bin ich jetzt ziemlich frustriert, wegen Bemerkungen wie: "Hoffe jetzt hast dus auch verstanden" und "Tja, mit dem Verstehen ist das so eine Sache ... ". Ich glaube ihr versteht mich nicht.

Also nochmal:
A steht für Spezialisierung im Master oder HS,
B steht für Bachelor oder GS im Maschinebau und
C steht für einen eigenen Studiengang, der das Thema der Spezialisierung hat.
Was ist der Unterschied zwischen B-A und C?

Und bitte nur darauf antworten!


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 Betreff des Beitrags: Bachelor/Master Masch.-bau
BeitragVerfasst: 19.04.2006, 08:34 
Hallo,

Du sagst ja schon selbst, dass die Varianten A,B und C unterschiedlich sind. Was soll man darauf sagen. Das beste gibt es eigentlich nicht. Das kommt darauf an, was Du willst. Wenn Du jetzt schon weißt, dass Du zum Beispiel in die Automobil(zulieferer)industrie willst, dann würde ich dir den speziellen Bachelor "Fahrzeugtechnik" empfehlen. Wenn Du jetzt noch unentschieden bist, wohin es gehen soll, dann wähle den allgemeinen Maschinenbau-Bachelor um dir alles offen zu halten. Den Master kannst Du dann machen, wenn Du weißt, wo es hingehen soll, bzw. wenn Du schon in der Branche arbeitest und dich weiterentwickeln möchtest.

Jerry


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederholung der Frage
BeitragVerfasst: 19.04.2006, 20:11 
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Registriert: 03.03.2005, 00:03
Beiträge: 115
Wollte dich nicht beleidigen, aber du hast angefangen ;):

thomas hat geschrieben:
(auch wenn sich Bobby das schwer vorstellen kann)


trotzdem denke ich, dass ich auf deine Frage schon geantwortet habe:

Es gibt meiner Meinung nach Vorteile, wenn du dich sofort vertiefst. Wiederhole: für mich kam das nicht in Frage, weshalb ich nciht viel darüber weiß...

unabhängig von der UNI sollte nur heißen, dass es halt Unterschiede gibt:
Ein Abschluss von einer sehr guten UNI ohne sofortige Vertiefung könnte demnach möglicherweise besser sein, als ein Abschluss bei einer schlechteren UNI mit Vorvertiefung...


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundstudium überall gleich?
BeitragVerfasst: 27.04.2006, 21:48 
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Registriert: 24.04.2006, 20:13
Beiträge: 6
Bobby hat geschrieben:
im Prinzip ist das GS überall gleich, nur halt manchmal schwerer.


Mit "nur manchmal schwerer" meinst du wohl, dass jede uni individuell ist, also verschiedene profs, unterschiedliche hohe teilnehmerzahlen im hörsaal etc

Jedoch sagst du, dass GS (oder auch Bachelor) an fast allen deutschen Unis im grunde genommen das gleiche vermitteln / gleich sind

Wieso sagst du dann jetzt, dass man sich vorvertiefen kann und dadurch vorteile erlangt, gegenüber eines GS/Bachelor im Machinenbau und einer späteren Spezialisierung?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.05.2006, 15:36 
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Registriert: 03.03.2005, 00:03
Beiträge: 115
wenn man wirklich schon weiß, welche Vertiefungsrichtung man einschlagen will, ist meiner Meinung nach eine Vertiefung im GS besser.

Dann hat man - wie ich denke - ja zB ein Grundstudium Fahrzeugtechnik und kein Grundstudium Maschinenbau. Ersteres ist für einen Fahrzeugtechniker wohl besser.

Oder liege ich da jetzt falsch?


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