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© TectoYou, www.komm-mach-mint.de
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Berufsinfo auf der Hannover Messe 2010
Schülerinnen lernen Chancenvielfalt im MINT-Bereich kennen
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© www.komm-mach-mint.de
Am "Komm, mach MINT."-Stand nutzten viele Mädchen die Gelegenheit, sich über die Chancenvielfalt in den MINT-Berufen zu informieren
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Komm, mach MINT!
Ein Programm speziell für Schülerinnen, die sich auf der Hannover Messe 2010 über ihre beruflichen Perspektiven informierten, bot die Initiative Komm, mach MINT. Trotz hervorragender Berufsaussichten entscheiden sich noch immer zu wenig Mädchen für ein Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissen- schaften und Technik. Grund genug, sie im Rahmen der TectoYou die ausgezeichneten Chancen und vielfältigen Möglichkeiten in diesen Fächern entdecken zu lassen. So nutzten auch 2010 viele Schülerinnen die Gelegenheit, anhand von Experimenten und Tests gerade diese Themenbereiche zu erkunden und sich über konkrete Angebote für junge Frauen in MINT-Fächern zu informieren. Handwerkliches Geschick und große Begeisterung zeigten die Messebesucherinnen im Mitmach-Parcour, zum Beispiel beim Bau eines minimalistischen Elektromotors.
"Naturwissenschaften sind so toll“, zog eine Schülerin ihre persönliche Bilanz. Auch die in der beliebten MINT-Zukunftsbox aufgenommenen Video-Statements zeugen von großem Interesse und Neugierde. Ganze 110 überzeugende Argumente für die MINT-Berufe kamen so während der Messewoche zusammen. Die Initiative "Light up your life" aus Münster begeistert Schülerinnen anhand des Themas Licht für naturwissenschaftlich-technische Berufe. Auch in Hannover ging so mancher ein Licht auf, zum Beispiel beim Bau eines CD-Spektrometers, bei dem man mit einer ganz normalen CD ein Gerät zur Messung von Farbspektren herstellen kann. Das Projekt Cybermentor stellte Kontakte zwischen interessierten Schülerinnen und ihren zukünftigen E-Mail-Mentorinnen her, die sie während der Phase der Berufsfindung online begleiten und bei Fragen zur Verfügung stehen. Bei tasteMINT hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, herauszufinden, wo ihre ganz persönlichen MINT-Stärken liegen.
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Robotertechnik ist aus der Industrie nicht wegzudenken und ein interessantes Aufgabengebiet für angehende Ingenieurinnen
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Womit sich Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Informatikerinnen aktuell und zukünftig beschäftigen, konnte man in den anderen Messehallen klar erkennen: Die stabile Versorgung mit Energie aus regenerativen Quellen wie Wind, Sonne und Erdwärme war ein entscheidendes Thema. Fossile Energieträger wie Erdöl und Kohle gehen zur Neige und verursachen beim Verbrauch klimaschädigendes CO2. Daher ist die Nutzung anderer Formen der Energieerzeugung und die Steigerung ihrer Effizienz eine der wichtigsten Aufgaben. Ein Gang über die Messe zeigte deutlich: Die Unternehmen haben sich intensiv mit dem Thema Energie beschäftigt, aber neue Ideen und Verbesserungen sind weiterhin gefragt.
Auch eine weitere wichtige Technologie lief einem quasi über den Weg: Kleine Roboter rollten zwischen den Ständen herum und verrieten den richtigen Weg über das Gelände oder begrüßten die Besucherinnen freundlich. In der Industrie sind sie eher als fleißige Arbeiter beliebt. Mit Maschinen, die fühlen können, verblüffte das Fraunhofer Institut: Berührt man die künstliche Haut des sensiblen Geräts, wird die Produktion sofort gestoppt. "Das ist von Vorteil, um zum Beispiel in einer Fabrik die Mitarbeiter zu schützen", erklärte Maik Poggendorf vom Fraunhofer Institut in Magdeburg.
Neben den wichtigen Themenschwerpunkten Energie und Robotik warteten noch weitere spannende Industriebereiche auf junge Besucherinnen. Genauso interessant sind nämlich auch Nanotechnologie, Forschung und Entwicklung oder IT – alles zukunftsträchtige Branchen für Schülerinnen auf der Suche nach dem Traumberuf oder -studium.


