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© Vaillant
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Technik, die erwärmt
Besuch in der Produktion von Solarkollektoren und Wärmepumpen
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Beim Rundgang durch die Produktionshalle dürfen die Workshop-Teilnehmerinnen den Angestellten über die Schulter gucken
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Wärmender Kühlschrank
Weiße, eckige Kästen, die aussehen wie ein Kühlschrank, sollen Wärme erzeugen? Tatsächlich nutzen Wärmepumpen ein ähnliches Prinzip wie Kühlschränke. Diese Geräte entziehen natürlichen Wärmequellen wie Außenluft, Erdwärme oder Grundwasser die darin enthaltene Wärme, um damit Häuser zu beheizen. Eine in der Pumpe enthaltene Flüssigkeit verdampft, der entstehende Dampf wird über einen Wärmetauscher an ein Heizmedium abgegeben. Einen solchen Wärmetauscher sehen die Schülerinnen gleich zu Anfang der Führung. Er besteht aus vielen Einzelteilen, die aussehen, als wären sie einfach aus Alufolie gefaltet worden, aber auf komplexen Entwicklungen beruhen.
Dann geht es weiter durch die weitläufige Halle, in der ununterbrochen Gabelstapler auf schmalen Straßen unterwegs sind. In circa fünf Stunden wird hier in zahlreichen Arbeitsschritten eine Wärmepumpe zusammengebaut, die mithilfe von natürlichen Quellen eine ganze Wohnung beheizen kann.
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Fast fertig: Die beschichteten Flächen sind ein wichtiger Bestandteil der Solarkollektoren.
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Von der Sonne gewärmt
Am Standort Gelsenkirchen wird noch ein weiteres Produkt hergestellt, das Wärme erzeugen kann ohne auf fossile Brennstoffe zurückzugreifen. Flache Solarkollektoren bündeln die Sonnenenergie für die Produktion von Heizwärme und Warmwasser. Die Teilnehmerinnen des Technikcamps bewundern in der Produktionshalle Roboterarme, die präzise nach den Bauteilen greifen und einen Solarkollektor nach dem anderen zusammensetzen. Nach der Montage auf Hausdächern sorgen die fertigen Kollektoren für beheizte Räume und angenehm warmes Wasser.
40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie werden zur Erzeugung von Wärme verwendet. Daher ist der Einsatz von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Quellen ein vielversprechendes Mittel, um die Abhängigkeit von fossilen Quellen wie Öl und Gas zu begrenzen.
Doch wer hat die Ideen für moderne Techniken wie Wärmepumpen und Solarkollektoren? Wer denkt sich Verbesserungen aus und überlegt, wie sie in die Tat umgesetzt werden? Zum Beispiel Doris Sander, Entwicklungsingenieurin von Vaillant in der Firmenzentrale in Remscheid, die den interessierten Technikcamp-Teilnehmerinnen nach dem Rundgang durch die Halle von ihrer Arbeit erzählt.
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Ingenieurin Doris Sander arbeitet bei Vaillant in der Entwicklung und berichtet gerne von ihrem spannenden Job
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Ein Job, der Spaß macht
"In meinem Beruf kann ich Dinge positiv bewegen", erklärt Doris Sander ihren Zuhörerinnen ihre Begeisterung für den Ingenieurberuf, den sie seit drei Jahren bei Vaillant in der Entwicklungsabteilung für bodenstehende Kessel, Schwerpunkt Pelletkessel, ausübt.
Schon immer reizte sie die Möglichkeit als Ingenieurin den Ausbau der erneuerbaren Energien mitzugestalten. Und so belegte Doris Sander nach Realschulabschluss und Abitur am technischen Gymnasium den Studiengang Maschinenbau mit der Ausrichtung auf Energie- und Umwelttechnik. Die anfänglichen Zweifel dem anspruchsvollen Studium vielleicht nicht gewachsen zu sein, verflogen schnell. Eine Voraussetzung sollten Ingenieurinnen wie Ingenieure aber in jedem Falle mitbringen: "Interesse an technischen Zusammenhängen". Und Spaß an Teamarbeit, denn bei der Entwicklung von Technologien arbeiten immer verschiedene Abteilungen wie Entwicklung und Konstruktion, Design, Fertigung und Regelungstechnik zusammen, um das Beste aus einem Produkt herauszuholen.
Vielleicht lässt sich auch eine der Acht- bis Neuntklässlerinnen von diesem Tag inspirieren und entwickelt später neue Energie- und Heiztechnik. Der Anfang ist zumindest gemacht, denn "selbst entwickeln macht auf jeden Fall mehr Spaß als einfach zusammenbauen", ist der einhellige Tenor der Runde.
Vaillant Group
EnergyLab Gelsenkirchen


