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© willsphots,
Claudia Paulussen, Harald Soehngen, royo50 - Fotolia.com
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Ingenieurwissenschaften kommen nicht aus der Mode
Fashion und Lifestyle gehören auch für Ingenieurinnen zum guten Stil
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© Pavel Losevsky - Fotolia.com
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Materialien und Maschinen für Gucci, Versace und Co.
Es muss nicht immer gleich der Modelberuf sein, der die große glitzernde Welt der Mode bedeutet. Entscheidenden Einfluss auf die Trends der Saison hat man auch als Ingenieurin. Mal ganz davon abgesehen, dass ohne die großen, von Ingenieurinnen entwickelten und konstruierten Nähmaschinen kein Modell auch nur einen Hauch von Stoff um die Hüften geschwungen hätte. Allerdings ist Haute Couture nicht alles. Funktionsbekleidung für den Sport sollte beispielsweise nicht nur atmungsaktiv, sondern auch chic sein. Auch die Obermaterialien für den Fernsehsessel oder die Couch sollten praktisch und vor allem geschmackvoll sein. Die Spannbreite ist groß, ebenso wie der Weg für angehende Ingenieurinnen.
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© Harald Soehngen - Fotolia.com
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Eine Möglichkeit, den ingenieurwissen-
schaftlichen Einstieg in die Modewelt zu wagen, bietet der Studiengang Design-Ingenieurwesen. Der 6-semestrige Studiengang wird an der Hochschule Niederrhein angeboten. Im Vordergrund steht die Verbindung von Design und Technik, um beispielsweise intelligente Textilien zu entwickeln, die den Körper wärmen und dennoch für Stilbewusstsein sprechen.
Im Grundstudium stehen Fächer wie Kreativitätslehre, Grundlagen der Textil- und Konfektionstechnologie oder textile Produkte auf dem Lehrplan. Für das Hauptstudium müssen sich angehende, modebewusste Ingenieurinnen zwischen den Studienschwerpunkten Mode und Textil entscheiden. Die Studienrichtung Textil befasst sich mit den Varianten der Produktgestaltung. Sei es weben oder stricken – modisch sollen die Endprodukte sein, die die modernen Maschinen zutage bringen. Die Studienrichtung Mode setzt voll und ganz auf Kreativität. Kleidungsstücke und technische Textilien für Autositze oder Schutzbekleidung werden in puncto Passform und Qualitätsstandard unter die Lupe genommen. Die Lehrveranstaltungen widmen sich dann der Gestaltungstechnik, Qualitätsmanagement, Schnittgestaltung oder Kollektionsentwicklung – je nach Schwerpunkt.
Darauf aufbauend bietet die Hochschule die 4-semestrigen Masterstudiengänge Textile Produkte und Textile and Clothing Management an. Hier werden die erlernten Grundlagen noch in explizitere Bahnen gelenkt. Einsatzgebiete für Absolventinnen können leitende Funktionen im Design, in der Produkt- und Kollektionsentwicklung oder auch im Produktmanagement sein.
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© Schöffel
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Bekleidung auch für Sport und Freizeit
Ein lukrativer Job in der Modebranche könnte auch nach dem 6-semestrigen Studiengang Textiltechnologie und Textilmanagement an der Hochschule Reutlingen winken. Die Fakultät Textil und Design legt großen Wert auf die Verknüpfung von Textiltechnologien mit betriebswirtschaftlichen Fächern. Außerdem schafft sie den Spagat zwischen dem klassischen Bereich Mode und innovativen Anwendungen in Medizin, Architektur, Transportwesen und Kunst. Diese einwandfreie Naht gelingt mit Veranstaltungen zu Themen wie Ingenieurtechnische Grundlagen, BWL, Textil- und Modemarketing oder Qualitätsmanagement. Praktika im Bereich Materialprüfung, Weberei oder Bekleidung sowie ein Industrieprojekt runden den Studiengang ab.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, noch ein Masterstudium anzuschließen, entweder im Textilmanagement oder in der Textiltechnologie. Zu tun bekommen es angehende Ingenieurinnen dann mit Lehrstoff aus dem Bereich Funktionstextilien, textile Hybridstrukturen, Recycling, Textilwirtschaft, Marktforschung und Außenhandel.
Mit diesem Wissen schneidern sich die Absolventinnen eine Karriere nach Maß. Ihre Perspektiven liegen in der gestalterischen und technischen Umsetzung der Mode der Cover-Girls wie beispielsweise im Produktmanagement, im Marketing, im Einkauf, in der Logistik oder in der Geschäftsführung der Textil- und Bekleidungsindustrie. Denn nicht vergessen, auch die Funktionalität der Sportbekleidung oder das Design der Autositze will ansprechend gestaltet, ordentlich verarbeitet und professionell vermarktet sein.
Bei THINK ING. wird auch der Studiengang Textil- und Bekleidungstechnik näher betrachtet:
Gabi Schmeer-Lioe ist Diplom-Textilingenieurin. Bei GIRLS ING. spricht sie über ihren Werdegang und ihren Beruf.
Jil Sander, die Mode-Designerin und erfolgreiche Unternehmerin ist ausgebildete Textil-Ingenieurin
Die IngenieurStudiengangSuche findet diese Treffer zu dem Stichwort
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Der Studiengang Design-Ingenieurwesen an der Hochschule Niederrhein
Die Hochschule Reutlingen bietet den 6-semestrigen Studeingang Textiltechnologie und Textilmanagement an:


