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© adidas, fotoliaV/Fotolia, adidas
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Die Sport- und Fitnessbranche sucht Experten
Fit im Sport und Spaß an der Technik?
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Warum dann nicht beides miteinander verbinden? Zum Beispiel mit dem sechssemestrigen Bachelorstudiengang Sport und Technik an der Universität Magdeburg. Das Studium ist eine Mischung aus Sport- und Ingenieurwissenschaften. Im Sportbereich sind Biomechanik, Bewegungswissenschaften und Leistungsdiagnostik die Schwerpunkte, im Ingenieurbereich sind es Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Werkstoffkunde.
Der Abschluss: Bachelor of Science (B. Sc.). Die Voraussetzung: Absolute Fitness – die Zulassung zum Studium ist an eine bestandene sportpraktische Eignungsprüfung gebunden.
Alternativ bietet die TU Chemnitz den Bachelorstudiengang Sports Engineering an. Ein Studiengang für Leute, die Interesse an einem berufsfeldbezogenen Studium an der Schnittstelle zwischen Maschinenbau und Sportwissenschaft haben.
Absolventinnen arbeiten beispielsweise für Sport- und Fitnessgerätehersteller und entwickeln Sport-, Turn- und Trainingsgeräte sowie Spiel- und Funsportprodukte. Mögliche Einsatzfelder sind auch die Leistungsdiagnostik in Olympiastützpunkten oder Rehabilitationszentren. Sportingenieurinnen sind außerdem für die Material- und Funktionsprüfung von Sportausrüstungen oder die Konzeption von Sporthallen und Sportstätten verantwortlich.
„Wir beschäftigen Ingenieure beispielsweise im Bereich Forschung und Entwicklung. Diese sind Experten für Biomechanik, Materialtechnologie, Fertigungs- und Verfahrenstechnik und arbeiten ebenso an neuen Technologien der Zukunft wie an der Entwicklung der aktuellen Produkte“, bestätigt Jela Götting, Leiterin Hochschulmarketing und Nachwuchsprogramme bei der adidas Gruppe, das Interesse der Sportindustrie an qualifizierten Absolventen.
Aber auch Zertifizierungs- und Prüfinstitute wie der TÜV suchen Sportingenieure als Experten für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen. Die Bewerber sollten sportlich, körperlich belastbar und höhentauglich sein. Einsatzgebiete sind die Projektbetreuung sowie die Überprüfung von Spiel- Sport- und Freizeitanlagen, wie Hochseilgärten, Großwasserrutschen, Kletteranlagen oder Spielplätze.
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Sportingenieure testen im adidas Testcenter neue Produkte und Materialien
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Vorsprung durch Sport- und Computer-Know-how
Sportgeräte, wie beispielsweise Sportschuhe, sind inzwischen Hightech-Produkte. Daher spielen die Technik als auch die praktische Erfahrung im Sport eine wichtige Rolle bei der Entwicklung oder dem Testen von neuen Produkten.
„Sportler sind klar im Vorteil, denn unsere Ingenieure müssen Produkte entwickeln, die Athleten auf allen Leistungsebenen helfen, ihre persönliche Bestleistung zu erzielen und die gut zu vermarkten sind“, so Jela Götting.
Aufgabe ist es beispielweise, die verschiedenen Kräfte zu berechnen, die beim Gehen, Werfen oder beim Sprinten entstehen. Dazu muss man wissen, wie sich ein Sportler bewegt. Auch entsprechende Computerkenntnisse sind sehr wichtig: Ohne 3D-Computertechnik geht in der Sportschuhentwicklung heute nichts mehr.


