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Interesse für Fremdsprachen mit Ingenieurwissenschaften kombinieren
Do you speak English? oder ¿Hablas español?
Fremdsprachenkenntnisse verbessern und ausbauen
Prinzipiell müssen sich angehende, weltweit tätige Ingenieurinnen nicht für einen speziellen internationalen Studiengang immatrikulieren, um ihre Vorliebe für Sprachen einbringen zu können. Schließlich werden Fremdsprachen nicht allein an der Hochschule gelehrt. Meist bringen Abiturientinnen bereits solide Grundkenntnisse mit, die noch durch Sprachkurse oder Auslandsaufenthalte vertieft und gefestigt werden können. Die Vorlesungen während des Studiums finden jedoch ausschließlich in deutscher Sprache statt. Inwieweit diese Sprachkenntnisse dann im Job vonnöten sind, hängt meist vom Arbeitgeber und von der Branche ab. Handelt es sich beispielsweise um ein weltweit tätiges Unternehmen oder hat man Kontakt mit internationalen Kunden oder Dienstleistern, sind die Möglichkeiten, Fremdsprachenkenntnisse im Job einzusetzen, vielfältig.
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Internationale Studiengänge fördern Sprachkenntnisse
Hinzu kommen nun immer neue Studiengänge, die von vorneherein einen großen Wert auf eine mehrsprachige Ausbildung legen. Hier geht die Hochschule Bremen voran und bietet unter anderem die internationalen Bachelorstudiengänge Medieninformatik, Umwelttechnik und Wirtschaftsingenieurwesen an. Darüber hinaus gibt es sogar den internationalen Frauenstudiengang Informatik. In den grundlegenden Veranstaltungen bleiben hier die Frauen unter sich. Ab dem dritten Semester haben sie dann die Möglichkeit, an koedukativen Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Der Bezug zur Internationalität wird durch das verstärkte Lehren von Fremdsprachen hergestellt. Fest in den Stundenplan integriert sind Lehrveranstaltungen zur Fremdsprachenausbildung in Englisch und einer weiteren Fremdsprache. Darüber hinaus ist ein Auslandssemester während des Studiums für die angehenden Informatikerinnen verpflichtend.
Die Hochschule Esslingen bietet an ihrem Standort in Göppingen den Studiengang Internationales Wirtschaftsingenieurwesen an. Auf die Fahne geschrieben hat sich die Hochschule die Schlagworte Internationalität, interkulturelle Erfahrungen sowie Fremdsprachenkenntnisse. Im Vordergrund stehen Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit, die durch Praktika, Auslandsstudium und Seminare auf Englisch gefördert werden, wie beispielsweise in den wirtschaftswissenschaftlichen Seminaren.
Internationales Projektingenieurwesen an der Hochschule Reutlingen ist eine Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse mit Sprachen zu kombinieren. Ein gutes Beispiel, wie Hochschulen auf die Bedürfnisse der Industrie eingehen, um den Nachwuchs entsprechend zu fördern. Die ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Verfahrenstechnik, Maschinenbau sowie Elektro- und Informationstechnik führen angehende Ingenieurinnen zum Bachelorabschluss. Die Internationalität erfährt man hier durch ein Praxissemester im nicht deutschsprachigen Ausland sowie durch einige Lehrveranstaltungen in englischer Sprache.
Auch die Universität Duisburg-Essen setzt auf Globalität. International Studies in Engineering (ISE) verbreiten internationale Atmosphäre. Konkret gelingt die Verknüpfung von Sprachen mit Ingenieurwissenschaften, indem viele der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge in diesem sogenannten ISE-Programm angeboten werden. Der Bachelor in Electrical and Electronic Engineering oder in Mechanical Engineering ist ebenso möglich wie der anschließende Master in ebendiesen oder anderen Studiengängen. Die Lehrveranstaltungen werden je zur Hälfte in englischer und in deutscher Sprache gehalten. Ein Auslandssemester ist verpflichtend, denn eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Partneruniversitäten verspricht beste Erfolge.
Als Weltsprache ist Englisch natürlich vorrangig in den internationalen Studiengängen vertreten, dabei haben alle anderen Sprachen ebenso ihre Vorteile. Möglichkeiten, Sprachkenntnisse und Neugierde auf andere Kulturen zu vertiefen, bieten also auch ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, n'est-ce pas?


