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Der Studiengang Sport und Technik

Umwelt hat Zukunft – dank Umwelttechnologie

Immer im grünen Bereich: Umweltingenieurinnen

Umweltschutz hat zunehmend eine wirtschaftliche Bedeutung. Unternehmen können durch umweltverträgliches und energieeffizientes Verhalten erheblich Kosten einsparen. Auch Verbraucher legen mehr Wert auf umweltfreundliche Produkte. Dazu kommen gesetzliche Auflagen, sei es im Wohnungsbau, bei Autos oder in der Industrie.

Das Studium
Umweltbezogene Studieninhalte finden sich inzwischen in vielen Studienrichtungen wie Chemie, Physik, Maschinenbau oder Elektrotechnik. Dennoch gibt es immer mehr Studiengänge, die ganz auf Umweltschutz ausgerichtet sind: Green Business Management, Bio- and Environmental Engineering, „ukunftsenergien, Prozessintegrierter Umweltschutz oder Wirtschaftsingenieur/in Umwelt und Nachhaltigkeit. Doch was verbirgt sich hinter diesen etwas abstrakt klingenden Bezeichnungen?

Grundsätzlich beschäftigen sich Umweltschutz-Studiengänge mit dem inhaltlichen Ziel, durch geeignete Technologien und Maßnahmen mit natürlichen Ressourcen schonend umzugehen und Umweltbelastungen möglichst zu vermeiden. Studiengänge, wie beispielsweise Umweltingenieurwesen, können inzwischen bundesweit studiert werden – je nach Fachhochschule oder Universität mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

So bietet die Fachhochschule Ostwestfalen-Lippe im sechssemestrigen Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen Studieninhalte zur nachhaltigen Ressourcennutzung und eine Vertiefung im Bereich erneuerbare Energien. Daneben werden auch Grundkenntnisse in verschiedenen Managementbereichen sowie der Betriebswirtschaftslehre und des Umweltrechtes vermittelt.

An der Fakultät der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus erfahren die Studierenden eine seltene Verbindung zwischen Umweltwissenschaften und Verfahrenstechniken, die sich in den unterschiedlichen Studiengängen widerspiegeln. Im englischsprachigen Studiengang Environmental and Resource Management geht es beispielsweise darum, „ technologische, wirtschafts- und infrastrukturbestimmende Prozesse unter dem Gesichtspunkt des integrativen Umwelt- und Ressourcenschutzes zu führen, zu bewerten und zu überwachen“.

Studienvoraussetzungen sind allerdings immer: Engagement für den Umweltschutz sowie ausgeprägtes Interesse an den Naturwissenschaften, wie Biologie, Chemie, Physik und Mathematik.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit verlangt kommunikative Fähigkeiten
Umweltschutzingenieurinnen arbeiten oft eng mit Bau- und Verfahrensingenieuren, Architekten, Betriebswirtschaftlern, Natur- oder Sozialwissenschaftlern zusammen. Dabei ist es sehr wichtig, Menschen zu überzeugen und zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln. Der Beruf erfordert Kreativität, interdisziplinäres Denken sowie kommunikative Kompetenzen. Frauen können hier punkten, da sie vielfach über hohe soziale und kommunikative Fähigkeiten verfügen.

Mögliche Berufsfelder
Umweltingenieurinnen werden überall dort tätig, wo es um Umweltschutz geht: in der Industrie, in Ingenieurbüros oder Umweltschutzeinrichtungen bis hin zur öffentlichen Verwaltung. Zu den Aufgaben zählen die Beratung, das Entwickeln von Konzepten, Produktionsverfahren und Technologien zum Schutz der Umwelt oder das Kontrollieren von Umweltauflagen in Betrieben.

Die klassischen Arbeitsbereiche einer Umweltingenieurin im Überblick:

  • Erfassung und Überwachung von schädlichen Umweltbelastungen in Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Privathaushalten

  • Gewässer- und Bodenschutz

  • Lärm- und Strahlenschutz

  • Verminderung der Luftverschmutzung (z. B. durch Abgasreinigung)

  • Entsorgung (Abfall, Recycling, Abwasserreinigung)

  • Nutzung erneuerbarer Energien (Sonnen- und Windenergie, Erdwärme, Biokraftstoffe)


08.02.2012 | 10:43:13

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