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Mit Technik Wohlfühl-Oasen gestalten
Im Porträt: Diplom-Ingenieurin für Landschaftsarchitektur Jessica Danielsiek
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Jessica Danielsiek
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Doch der Reihe nach: Ihre Leidenschaft für Pflanzen entdeckte sie schon in ihrer Kindheit. Besonders hat sie dabei ihr Großvater, der Gärtner war, geprägt. Sie lebte mit ihm in einem Haus. "Er hat mir schon früh einige gärtnerische Tricks gezeigt. Bei der Ernte von Obst und Gemüse war ich stets involviert“, so Danielsiek. Im Studium lernte sie dann die technischen Tricks, um ihre kreativen Einfälle im Bereich Gartenbau auch in die Tat umsetzen zu können.
Italien, das Land der mediterranen Gartenanlagen
Gerade außergewöhnliche Pflanzen, die eine besondere Eigenschaft haben, gefallen ihr. Damit sind Pflanzen gemeint, die einen interessanten Wuchs, eine bestimmte Herbstfärbung oder ungewöhnliche Blätter haben.
Solche Pflanzen integriert Danielsiek auch immer wieder in ihren entworfenen Gärten. Hierbei hat sie ein besonderes Faible für mediterrane Gartenanlagen. Die gebürtige Bochumerin beschäftigte sich schon mit diesem Thema in ihrer Diplomarbeit. Nach ihrem Studium ging sie zunächst nach Italien, um diese Gartenanlagen mit Wasserspielen und -läufen zu studieren.
Zwar sind solche Anlagen aufgrund der räumlichen, geografischen und klimatischen Bedingungen nicht im Ruhrgebiet durchzuführen, doch an Ideen für die verschiedensten Gärten mangelt es Danielsiek nicht. "Am liebsten entwerfe ich Gärten mit einer thematischen Orientierung“ sagt die diplomierte Ingenieurin. Zurück in Deutschland entschied sich Danielsiek als Ingenieurin für Landschaftsarchitektur selbstständig zu machen.
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Das blaue Beet
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Der Arbeitsalltag als Landschaftsarchitektin
Ein durchschnittlicher Arbeitstag umfasst verschiedene Aufgaben. Sie vereinbart Termine mit Kunden, berät diese und erstellt Konzepte von Gärten unter Berücksichtigung der Wünsche der Kunden. Dazu gehören jedoch nicht nur die zeichnerischen Fähigkeiten, den Garten grafisch darzustellen, sondern auch die Auswahl der zukünftigen Materialien. Danielsiek lässt sich bei der Gartenkonzeption von realen Gärten, die sie gesehen oder schon einmal geplant hat, inspirieren. Die zeichnerische Darstellung der Gärten dominiert in ihrem Alltag. Dabei achtet sie darauf, die Entwürfe so zu erstellen, dass der Kunde sich theoretisch selbst seinen Garten bauen kann.
Ihr Motto: "Ich möchte den Kunden helfen, ihren persönlichen Rückzugs-Ort zu schaffen. Für mich ist es wichtig, dass man in seinem Garten Spaß hat und Ruhe findet und ihn nicht als lästige Arbeit sieht.“ Als sie bei einer kompletten Umgestaltung des Gartens einer Kundin diesen Prozess mit Fotos dokumentierte und am Ende der Kundin eine Mappe mit diesen und den Garten-Plänen übergab, war die Frau sehr gerührt. Nicht zuletzt Erlebnisse wie diese haben die Bochumerin in ihrer Entscheidung sich selbstständig zu machen, geprägt.
Doch das Entwerfen von Gärten ist für Danielsiek nicht nur ein Beruf. Auch privat beschäftigt sie sich viel damit. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch der familiäre Garten immer wieder neu bepflanzt und umgestaltet wird. Das jüngste Projekt ist ein blaues Beet, das alle vier Jahreszeiten sein Farbspiel wechselt. "Die Bepflanzung ist somit sehr wechselhaft“, erklärt die 26-Jährige. Doch immer integriert im Garten sind die alten Gewächse, die ihr Großvater schon gepflanzt hat.
Hier studierte Jessica Danielsiek Landschaftsarchitektur:


