Berühmte Erfindungen patenter Frauen
Das GIRLS ING.-Erfinderinnen Memory® deckt auf
Oftmals ungemein nützlich, weit verbreitet und meist ihrer Zeit voraus sind ihre Erfindungen – die Tüftlerinnen dahinter im Allgemeinen eher unbekannt oder gänzlich in Vergessenheit geraten. Welche Erfindungen von berühmten und weniger berühmten Frauen gemacht wurden, können Sie mit nachfolgendem Online-Spiel buchstäblich selbst aufdecken. Die Auswahl zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des weiblichen Erfindungsgeistes und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Anleitung (lesen oder gleich ausprobieren):
1. Einfach auf „Spiel starten“ klicken – und die Karten werden neu gemischt und die Zeit läuft
2. Ein Klick auf eine Karte deckt diese auf – gleiche Paare werden automatisch entfernt
3. Sobald alle Paarungen aufgedeckt sind, wird die Zeit angehalten
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1. Einfach auf „Spiel starten“ klicken – und die Karten werden neu gemischt und die Zeit läuft
2. Ein Klick auf eine Karte deckt diese auf – gleiche Paare werden automatisch entfernt
3. Sobald alle Paarungen aufgedeckt sind, wird die Zeit angehalten
Bildrechte © fotolia - Walter Luger, Janice Barchat, Heinz Waldukat, Ewe Degiampietro, Martinan, eyewave,Alex White, chickenstock. Tipp-Ex® ist eine gesetzlich geschützte Marke der BIC Group, Paris. Memory® ist eine geschützte Marke der Ravensburger AG.
Champagner-Herstellung:
Barbe-Nicole Clicquot (1777-1866) leitete nach dem Tod ihres Mannes sehr erfolgreich das nach ihr benannte Champagnerhaus Veuve Clicquot Ponsardin. Zur Reinigung des Rohsektes von Hefetrübstoffen erfand sie um 1816 die sogenannte Remuage, ein heute noch gebräuchliches Verfahren mit einem speziellen Rüttelpult, bei dem die Hefe sich im Flaschenhals sammelt und anschließend entfernt werden kann. Seit 1972 wird der „Prix Veuve Clicquot“ vergeben. Mit ihm werden Frauen ausgezeichnet, die sich durch besonderen Mut, außergewöhnliche Kreativität und unternehmerisches Talent ausgezeichnet haben.
Leichtgewichts-Brillenglas:
Die Glaschemikerin Marga Faulstich (1916 - 1998) entwickelte das Leichtgewichts-Brillenglas. Damit war – auch bei hohen Dioptrienzahlen – die Herstellung sehr leichter und entsprechend modischer Brillen möglich. Ihre Erfindung wurde in den USA als eine der hundert bedeutendsten technischen Neuerungen des Jahres 1973 gewürdigt. Marga Faulstich entwickelte für die Schott-Glaswerke in Mainz über 300 Typen optischer Gläser, über 40 Patente tragen ihren Namen.
Scheibenwischer:
Die Amerikanerin Mary Anderson beantragte am 18. Juni 1903 erfolgreich ein Patent für die ersten funktionierenden mechanischen Scheibenwischer, „… um Schnee, Regen und Graupel von der Glasscheibe vor dem Wagenführer zu entfernen“.
Korrekturflüssigkeit:
In den 1950er Jahren übermalte die amerikanische Sekretärin Bette Graham ihre Tippfehler mit weißer Temperafarbe und erfand so die Korrekturflüssigkeit. Sie produzierte ihr Produkt in der eigenen Garage, vermarktete es zunächst unter dem Namen Mistake Out und verkaufte 1980 ihr Unternehmen Liquid Paper für 47.5 Millionen US-Dollar an den Gillette-Konzern. Mehr oder weniger unabhängig davon werden 1959 in Deutschland die Tipp-Ex® Schreibmaschinenkorrekturblättchen patentiert sowie später auch Tipp-Ex® Korrekturflüssigkeit produziert.
Barbe-Nicole Clicquot (1777-1866) leitete nach dem Tod ihres Mannes sehr erfolgreich das nach ihr benannte Champagnerhaus Veuve Clicquot Ponsardin. Zur Reinigung des Rohsektes von Hefetrübstoffen erfand sie um 1816 die sogenannte Remuage, ein heute noch gebräuchliches Verfahren mit einem speziellen Rüttelpult, bei dem die Hefe sich im Flaschenhals sammelt und anschließend entfernt werden kann. Seit 1972 wird der „Prix Veuve Clicquot“ vergeben. Mit ihm werden Frauen ausgezeichnet, die sich durch besonderen Mut, außergewöhnliche Kreativität und unternehmerisches Talent ausgezeichnet haben.
Leichtgewichts-Brillenglas:
Die Glaschemikerin Marga Faulstich (1916 - 1998) entwickelte das Leichtgewichts-Brillenglas. Damit war – auch bei hohen Dioptrienzahlen – die Herstellung sehr leichter und entsprechend modischer Brillen möglich. Ihre Erfindung wurde in den USA als eine der hundert bedeutendsten technischen Neuerungen des Jahres 1973 gewürdigt. Marga Faulstich entwickelte für die Schott-Glaswerke in Mainz über 300 Typen optischer Gläser, über 40 Patente tragen ihren Namen.
Scheibenwischer:
Die Amerikanerin Mary Anderson beantragte am 18. Juni 1903 erfolgreich ein Patent für die ersten funktionierenden mechanischen Scheibenwischer, „… um Schnee, Regen und Graupel von der Glasscheibe vor dem Wagenführer zu entfernen“.
Korrekturflüssigkeit:
In den 1950er Jahren übermalte die amerikanische Sekretärin Bette Graham ihre Tippfehler mit weißer Temperafarbe und erfand so die Korrekturflüssigkeit. Sie produzierte ihr Produkt in der eigenen Garage, vermarktete es zunächst unter dem Namen Mistake Out und verkaufte 1980 ihr Unternehmen Liquid Paper für 47.5 Millionen US-Dollar an den Gillette-Konzern. Mehr oder weniger unabhängig davon werden 1959 in Deutschland die Tipp-Ex® Schreibmaschinenkorrekturblättchen patentiert sowie später auch Tipp-Ex® Korrekturflüssigkeit produziert.
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© Melitta Unternehmensgruppe
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Kaffeefilter:
Um Kaffeesatz im fertigen Kaffee zu vermeiden, erfand Melitta Bentz (1873 - 1950) den Kaffeefilter. Den Prototyp baute die Dresdner Hausfrau mit Löschblättern aus den Schulheften ihrer Kinder und einem Messingtopf, dessen Boden sie durchlöchert hatte. Am 20. Juni 1908 erteilte das kaiserliche Patentamt Gebrauchsmusterschutz, am 15. Dezember wurde ihr Unternehmen mit einem Eigenkapital von 73 Pfennigen in das Handelsregister eingetragen. Heute ist die Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG ein international tätiges Markenartikel-Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 1 Mrd. Euro – und immer noch ein Familienunternehmen.
Software:
Die amerikanische Mathematikerin und Physikerin Grace Murray Hopper erfand 1952 den ersten Compiler (ein Programm, das Programmierbefehle in Maschinensprache umwandelt) und war maßgeblich an der Entwicklung der Computersprache COBOL beteiligt. Bis zu ihrer Pensionierung im Alter von 80 Jahren arbeitete sie als Computerexpertin für die US-Marine – zuletzt im Rang eines Konteradmirals. Hopper erhielt mehr als 40 Ehrendoktortitel sowie 1991 als erste Frau die National Medal of Technology der USA. 1996 wurde das Kriegsschiff USS Hopper auf ihren Namen getauft.
Bereits im 19. Jahrhundert entwarf die britische Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), Tochter des Dichters Lord Byron, einen Algorithmus für eine mechanische Rechenmaschine. Nach ihr wurde später die Programmiersprache Ada benannt.
Wussten Sie übrigens, dass ...
… die Amerikanerin Elisabeth Perryman bereits 1809 die erste Straßen- und Wandlaterne und Sarah Bazeley aus Northampton 1904 einen elektrischen Reifendruckprüfer erfand?
… Josephine Cochran im Jahre 1886 die Geschirrspülmaschine und Elisabeth Merell, eine Metallarbeiterin aus London, 1859 eine elektrisch betriebene Waschmaschine konstruierten?
… die Berufsluftschifferin Katharina Paulus für das von ihr entwickelte Fallschirmpaket 1921 ein Schweizer Patent erhielt und Sarah Guppy sich bereits 1911 ihr Verfahren zur sicheren Verankerung von Hängebrücken patentieren ließ?
Um Kaffeesatz im fertigen Kaffee zu vermeiden, erfand Melitta Bentz (1873 - 1950) den Kaffeefilter. Den Prototyp baute die Dresdner Hausfrau mit Löschblättern aus den Schulheften ihrer Kinder und einem Messingtopf, dessen Boden sie durchlöchert hatte. Am 20. Juni 1908 erteilte das kaiserliche Patentamt Gebrauchsmusterschutz, am 15. Dezember wurde ihr Unternehmen mit einem Eigenkapital von 73 Pfennigen in das Handelsregister eingetragen. Heute ist die Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG ein international tätiges Markenartikel-Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 1 Mrd. Euro – und immer noch ein Familienunternehmen.
Software:
Die amerikanische Mathematikerin und Physikerin Grace Murray Hopper erfand 1952 den ersten Compiler (ein Programm, das Programmierbefehle in Maschinensprache umwandelt) und war maßgeblich an der Entwicklung der Computersprache COBOL beteiligt. Bis zu ihrer Pensionierung im Alter von 80 Jahren arbeitete sie als Computerexpertin für die US-Marine – zuletzt im Rang eines Konteradmirals. Hopper erhielt mehr als 40 Ehrendoktortitel sowie 1991 als erste Frau die National Medal of Technology der USA. 1996 wurde das Kriegsschiff USS Hopper auf ihren Namen getauft.
Bereits im 19. Jahrhundert entwarf die britische Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), Tochter des Dichters Lord Byron, einen Algorithmus für eine mechanische Rechenmaschine. Nach ihr wurde später die Programmiersprache Ada benannt.
Wussten Sie übrigens, dass ...
… die Amerikanerin Elisabeth Perryman bereits 1809 die erste Straßen- und Wandlaterne und Sarah Bazeley aus Northampton 1904 einen elektrischen Reifendruckprüfer erfand?
… Josephine Cochran im Jahre 1886 die Geschirrspülmaschine und Elisabeth Merell, eine Metallarbeiterin aus London, 1859 eine elektrisch betriebene Waschmaschine konstruierten?
… die Berufsluftschifferin Katharina Paulus für das von ihr entwickelte Fallschirmpaket 1921 ein Schweizer Patent erhielt und Sarah Guppy sich bereits 1911 ihr Verfahren zur sicheren Verankerung von Hängebrücken patentieren ließ?


