think ING. @ Twitter
News-Feed abonnieren
» think ING. kompakt

Jeden Monat neue Infos

Jeden Monat neue Infos

kompakt informiert über Ingenieur- studium und -beruf. Stöbern Sie in der neuen Ausgabe oder im Archiv ...

» M+E

Das Herz der Wirtschaft

Wofür steht eigentlich M+E? Die Metall- und Elektroindustrie bildet den Kern der deutschen Wirtschaft. Ein Überblick.

» think ING. Shop

Technikmuseen-Buch

Technikmuseen-Buch

Exklusiv im think ING. Shop: Wo Technik Spaß macht! Science Center und Technikmuseen in Deutschland 2012

» Die Kommilitonen

Folge 8.2: Maria nimmt Abschied

Das aktuelle Video im Großformat und alle weiteren Folgen finden sich im Podcast-Blog.

» Materialbestellung

Informationsbroschüren

Informationsbroschüren

Ingenieur- Studiengänge eröffnen viele Perspektiven. Wie? think ING. Info-Material zeigt den Weg ...

» think ING. Shop

Werk über Felix Wankel

Werk über Felix Wankel

Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

Zum Think-Ing. Forum

RSS-Feed abonnieren

Diese Seite drucken

Name:

Kathryn Patricia Hire
Geboren am:

26.08.1959 in Mobile, Alabama, USA
Auszeichnungen:

insgesamt neun Auszeichnungen, u.a. die „Raumfahrtmedaille“
Studium:

Wirtschaftsingenieurwesen, Raumfahrttechnik
Beruf:

Wirtschaftsingenieurin im Bereich Maschinenbau, Raumfahrttechnikerin, Astronautin


Frühe Technikbegeisterung
Kathryn Patricia Hire, genannt Kay, entdeckte ihre Vorliebe für Technik bereits während der Highschoolzeit. So lag es nahe, nach dem Abschluss 1977 ein Studium für Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der U.S. Marineakademie aufzunehmen, das sie 1981 mit dem Bachelor of Science abschloss. Bei der Marine erkannte sie ihre Begeisterung für die Fliegerei und wurde mit 22 Jahren zur Offizierin. Ende der 80er Jahre begann die Ingenieurin ein Masterstudium für Raumfahrttechnik am Florida Institute of Technology, das sie 1991 abschloss. Der erste Schritt zu ihrem großen Ziel: von Bord einer Raumfähre auf die Erde zu blicken. Doch zunächst blieb sie bei der Marine, wo sie vor allem für die weltweite Erforschung der Meere eingesetzt wurde. Später bildete die Amerikanerin Marineoffiziere im Fliegerbereich aus. Anschließend schloss sie sich der drittgrößten Marineeinheit, der „Naval Reserve at Jacksonville“ in Florida, an und übernahm Aufträge bei der U-Boot-Abwehr. 1993 bekam Hire als erste Frau überhaupt die Erlaubnis, sich einer Kampfflugeinheit anzuschließen. Das verschaffte der damals 34-Jährigen unter anderem Erfahrungen an Bord eines P-3 Seeaufklärers. Später wurde Kathryn Hire im Kommandostab für die 2001 gestartete „Operation Enduring Freedom“ (Krieg gegen den Terrorismus) und „Operation Iraqi Freedom“ (Irakkrieg, 2003) eingesetzt.

Ab zur NASA
Neben ihrer Tätigkeit beim Militär begann sie für das Kennedy Space Center in Florida zu arbeiten und kam so ihrem großen Traum immer näher. 1989 erhielt sie einen Posten als Ingenieurin für die Wartung von Spaceshuttles, danach war sie als Maschinenbauingenieurin für die Shuttles bei dem Luft- und Raumfahrtunternehmen Lockheed Space Operations Company tätig. Im Dezember 1994 wählte die NASA die Frau aus Alabama für die Ausbildung zur Raumfahrerin aus. Ein Ausbildungsjahr verbrachte sie am Johnson Space Center und war daraufhin als Capsul Communicator (Capcom) für die Kommunikation zwischen den Astronauten im All und der Bodenstation zuständig. Über den Capcom werden alle Informationen zwischen der Crew und dem Kontrollzentrum auf der Erde vermittelt. Eine wichtige Aufgabe ist auch der tägliche Wake-up-Call, mit dem der Arbeitstag im Weltraum eingeläutet wird und der traditionell mit einem Song untermalt wird.


Spezialistin im All
Am 17. April 1998 war es endlich soweit. Die Ingenieurin startete tatsächlich im Shuttle Columbia ihre erste Fahrt ins All. Knapp 380 Stunden verbrachte die Amerikanerin dort, umrundete die Erde 256 Mal und legte rund 10,4 Millionen Kilometer zurück. Ziel der Mission war, die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Gehirn und Nervensystem zu erforschen. Sechs männliche Kollegen waren bei der NeuroLab Mission an ihrer Seite. Außerdem zahlreiche Mäuse, Ratten, Grillen, Schnecken und Fische. An ihnen untersuchte die NASA die Embryonalentwicklung in der Schwerelosigkeit. Vier Besatzungsmitglieder erklärten sich bereit, Tests im Hinblick auf Hirn- und Körperfunktionen während des Schlafs und in Bezug auf ihre Koordination durchzuführen und zu dokumentieren. Außerdem standen Untersuchungen zur Funktion des Gleichgewichtssinns und der Wirkung von Medikamenten gegen die Raumfahrerkrankheit auf dem Programm.

Kathryn Hire überzeugte während der langen Zeit und freute sich im Dezember 2008 über die Zusage, als Missionsspezialistin am Flug STS-130, der am 7. Februar 2010 startete, mit dem Spaceshuttle Endeavour ein weiteres Mal die Erde zu verlassen. STS-130 hatte den Auftrag, den Verbindungsknoten Tranquility und die Aussichtsplattform Cupola zur Internationalen Raumstation ISS zu bringen, um diese weiter auszubauen – eine spannende Herausforderung. Doch Kathryn Hire ging auch diese Aufgabe mit einer guten Portion Optimismus und Ehrgeiz an. So kennen die Kollegen sie eben.

Bildergalerie
Zum Vergrößern eines Bildes klicken Sie einfach auf eines der kleinen Vorschaubilder. Mit den Pfeiltasten oder dem Next- bzw. Prev.-Button oben rechts bzw. links können Sie von Bild zu Bild springen.
© NASA (Kim Shiflett, Sandra, Joseph and Kevin O'Connell)

18.05.2013 | 15:10:57

Maschinenbauingenieur/in • Maschinenbau

Thema: Tragvorrichtung für große Lasten/kleine Aufnahmepunkte

Text: Hallo zusammen, Zuerst ein paar Fakten: Wir (4 Maschinenbaustudenten) müssen im Rahmen einer konstruktiven Projektarbeit eine Vorrichtung bauen, bei...

think ING. auf Facebook
»think ING.-Shop

Gewinner des Deutschen Computerspielpreises: ExperiMINTe

Video
» Internes

Datenschutz

Datenschutz

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise zur Benutzung dieser Webseite

» Grafik des Monats

Vielfalt der Studiengänge

Vielfalt der Studiengänge

Studierende im Ingenieurwesen haben eine große Auswahl an Studiengängen. Da ist für jeden etwas dabei!