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© Björn Hohe / Photocase.com
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Impressionen zum Berufsfeld aus:
THINK ING.-DVD 'Ingenieurberufe in Bewegung' |
„Die Erfindung des Speicher-Chips ist in ihrer Auswirkung nur vergleichbar mit der Erfindung der Dampfmaschine“, bestätigt Prof. Dr. Christoph Buchal vom Forschungszentrum Jülich. Zum Glück gibt es Elektro- und Informationstechnik-Ingenieure, die als Experten für Neues in Forschung und Produktentwicklung arbeiten und den Kern unserer modernen Technologie kennen. Das Berufsspektrum ist riesengroß und vielfältig wie die Schaltkreise auf einem Mikrochip. Ob es darum geht, auf welche Art in einem Kraftwerk elektrische Energie erzeugt wird, ob diese ins Stromnetz eingespeist, gespeichert oder verteilt werden muss oder ob die Aufgabenstellung heißt, Daten so schnell wie möglich über Satellit, Glasfaserkabel oder im firmeneigenen Netzwerk zu übertragen, der Elektroingenieur kümmert sich um Planung, Entwicklung und Projektdurchführung.
Da fast alle Lebensbereiche, Güter und Anlagen durchzogen sind von Elektrotechnik und Elektronik, fällt es schwer, klassische Berufsfelder einzugrenzen. Ausgebildeten Ingenieuren stehen Beschäftigungsmöglichkeiten in den verschiedensten Branchen offen. In erster Linie natürlich in der Elektro- und Elektronikindustrie, die sowohl vom Umsatz als auch von der Beschäftigtenzahl zu den größten Branchen Deutschlands zählt. Nachrichten- und Kommunikationstechnik sowie die Energietechnik rangieren direkt dahinter und motivieren die Ingenieure durch die rasanten Entwicklungen in den Sektoren der mobilen Kommunikation, Multimedia und erneuerbare Energien zu immer neuen Lösungen. Dahinter reihen sich dann noch viele Spezialgebiete aus der Informationstechnik, der Mikroelektronik, Nanotechnik und der Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik.
Zudem erfordern die komplexen Aufgaben viele Kooperationen mit anderen Ingenieur-Tätigkeitsfeldern in denen die Elektrotechnik als Schlüsseltechnologie gilt - Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und Medizintechnik. Da sich schon im Studium die Bereiche Elektro- und Informationstechnik immer weiter verzahnen, ist auch ein Einstieg in die IT-Branche gut möglich. Und das bei ohnehin hervorragenden Arbeitsmarkt-Prognosen. Laut einer Untersuchung des Hochschul-Informationsdienstes in Hannover hatten rund 97 % der Elektroingenieure, die 2001 ihr Uni-Examen ablegten, innerhalb eines Jahres einen Job gefunden. Beste Aussichten also, um sich mit Hilfe von unentbehrlichen Technologien unentbehrlich zu machen!
Die Seiten des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik VDE bietet ein breites Spektrum an Informationsangeboten von Technikthemen über Studieninfos bis hin zu Berufsbeschreibungen.
Ein ebenso umfassendes Angebot bietet auch die Website des ZVEI, Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Die Seite bietet einen guten Überblick darüber, was rein fachlich auf den angehenden Elektroingenieur zukommt. Grundlagenwissen und kurze Testaufgaben machen eine gewisse Selbsteinschätzung möglich.
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