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Technikmuseen
Auto und Technik Museum, Sinsheim
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Auto und Technik Museum, Sinsheim
Welches Museum hat schon ein Überschallflugzeug auf dem Dach? Im Falle des Museums Sinsheim sind es sogar gleich zwei: Die französische Concorde und das russische Konkurrenzmodell Tupolev TU-144. So riesig wie die beiden Aluminium-Vögel sind auch die Ausmaße des Geländes. Mehr als 3.000 Ausstellungsstücke auf über 30.000 Quadratmeter Hallenfläche und zusätzlich noch ein Freigelände.
Man ahnt es schon, wenn ein Museum so viel Platz benötigt, dann müssen die Exponate ziemlich groß sein und überaus zahlreich. Die schieren Zahlen sind beeindruckend: mehr als 300 Oldtimer, 200 Motorräder, 40 Sportwagen, Formel-1-Sammlung, 60 Flugzeuge, 20 Lokomotiven und Kuriositäten wie Jan Ullrichs Toursieger-Rennrad von 1997, Landmaschinen und Musikorgeln. Mit Landmaschinen sind historische Traktoren und Zugmaschinen, Bulldozer sowie Straßenwalzen gemeint – und die sind nun mal groß und schwergewichtig und passen in den Museumszusammenhang. Aber Musikorgeln? Die sind nicht nur ein kompliziertes Stück Technik, sondern wie im Falle Mortier - der größten Tanzorgel der Welt - auch ziemlich riesig. Mit 7 Metern Höhe und 8 Metern Breite belegt sie eine Grundfläche von 30 Quadratmeter und spielt das komplette Repertoire aus Tanzmusik und Klassik.
Nicht zur Unterhaltung, sondern eher zum Fürchten sind dann viele Exponate aus den Bereichen Militaria und Kriegsgerät. Allein im Freigelände stehen so viele Panzer herum, dass ein Hollywood-Regisseur damit einen mittelgroßen Krieg auf die Leinwand bringen könnte. Innendrin gibt es dann noch eine militärhistorische Ausstellung, die zeigt, dass zu allen Zeiten die technischen Neuerungen nicht nur zivil, sondern auch militärisch genutzt wurden, wobei das Militär oft sogar die treibende Kraft für Innovationen war. Auch das aber nur ein Neben(kriegs)schauplatz. Herzstück des Museums sind Automobile und Flugzeuge. Gerade Oldtimer-Fans bekommen zittrige Knie, wenn sie hier die Anfänge des Automobilbaus und die europaweit größte Auswahl an klassischen Oldtimern sowie die weltweit größte Maybach-Sammlung bestaunen dürfen. Wer sich eher für modernere Autos interessiert, kommt in der Sportwagen-Abteilung oder bei den American Dream Cars auf seine Kosten. Die Ikonen des Automobilbaus aus den Edelschmieden von Aston Martin, Jaguar, Ferrari, Lamborghini und Porsche. Oder die Straßenkreuzer, die viel PS und Hubraum und das Bild vom „American way of life“ auf die amerikanischen Highways brachten. Fahren kann man sie leider nicht, aber ein wenig träumen ist natürlich erlaubt.
Das gilt auch für den Traum vom Fliegen. Die Faszination der Luftfahrt erlebt man in Sinsheim hautnah mit über 60 militärischen und zivilen Flugzeugen und Hubschraubern aller Epochen. Wie eine permanente Flugschau wirkt das Freigelände mit all seinen Schmuckstücken. Startbereit stehen sie dort, als dröhnten gleich die Triebwerke für den nächsten Ausflug in den Himmel. In einige der Flieger kann man hineinklettern, um sich so von den inneren Werten zu überzeugen.
Viel Moderation und Museumspädagogik ist hier nicht nötig, die ausgestellten Objekte sprechen für sich. Wer Bild und Ton in Kombination haben möchte, kann auf dem Museumsgelände das IMAX-Kino besuchen. Hier sieht man neben Flugzeugen und Autos auch noch Dinos und geheimnisvolle Landschaften - alles in dreidimensionaler Filmtechnik und auf einer gigantischen Leinwand. Die Grenzen zwischen Film und Wirklichkeit verschwinden. Genau wie beim Betrachten manch eines Oldtimers oder Sportflitzers in der Museumsausstellung. Ein Traum und überdimensionales Eldorado für Auto- und Flugzeug-Freaks, Oldtimer-Fans und Spezialisten.
Adresse:
Auto und Technik Museum
Museumsplatz, 74889 Sinsheim
Welches Museum hat schon ein Überschallflugzeug auf dem Dach? Im Falle des Museums Sinsheim sind es sogar gleich zwei: Die französische Concorde und das russische Konkurrenzmodell Tupolev TU-144. So riesig wie die beiden Aluminium-Vögel sind auch die Ausmaße des Geländes. Mehr als 3.000 Ausstellungsstücke auf über 30.000 Quadratmeter Hallenfläche und zusätzlich noch ein Freigelände.
Man ahnt es schon, wenn ein Museum so viel Platz benötigt, dann müssen die Exponate ziemlich groß sein und überaus zahlreich. Die schieren Zahlen sind beeindruckend: mehr als 300 Oldtimer, 200 Motorräder, 40 Sportwagen, Formel-1-Sammlung, 60 Flugzeuge, 20 Lokomotiven und Kuriositäten wie Jan Ullrichs Toursieger-Rennrad von 1997, Landmaschinen und Musikorgeln. Mit Landmaschinen sind historische Traktoren und Zugmaschinen, Bulldozer sowie Straßenwalzen gemeint – und die sind nun mal groß und schwergewichtig und passen in den Museumszusammenhang. Aber Musikorgeln? Die sind nicht nur ein kompliziertes Stück Technik, sondern wie im Falle Mortier - der größten Tanzorgel der Welt - auch ziemlich riesig. Mit 7 Metern Höhe und 8 Metern Breite belegt sie eine Grundfläche von 30 Quadratmeter und spielt das komplette Repertoire aus Tanzmusik und Klassik.
Nicht zur Unterhaltung, sondern eher zum Fürchten sind dann viele Exponate aus den Bereichen Militaria und Kriegsgerät. Allein im Freigelände stehen so viele Panzer herum, dass ein Hollywood-Regisseur damit einen mittelgroßen Krieg auf die Leinwand bringen könnte. Innendrin gibt es dann noch eine militärhistorische Ausstellung, die zeigt, dass zu allen Zeiten die technischen Neuerungen nicht nur zivil, sondern auch militärisch genutzt wurden, wobei das Militär oft sogar die treibende Kraft für Innovationen war. Auch das aber nur ein Neben(kriegs)schauplatz. Herzstück des Museums sind Automobile und Flugzeuge. Gerade Oldtimer-Fans bekommen zittrige Knie, wenn sie hier die Anfänge des Automobilbaus und die europaweit größte Auswahl an klassischen Oldtimern sowie die weltweit größte Maybach-Sammlung bestaunen dürfen. Wer sich eher für modernere Autos interessiert, kommt in der Sportwagen-Abteilung oder bei den American Dream Cars auf seine Kosten. Die Ikonen des Automobilbaus aus den Edelschmieden von Aston Martin, Jaguar, Ferrari, Lamborghini und Porsche. Oder die Straßenkreuzer, die viel PS und Hubraum und das Bild vom „American way of life“ auf die amerikanischen Highways brachten. Fahren kann man sie leider nicht, aber ein wenig träumen ist natürlich erlaubt.
Das gilt auch für den Traum vom Fliegen. Die Faszination der Luftfahrt erlebt man in Sinsheim hautnah mit über 60 militärischen und zivilen Flugzeugen und Hubschraubern aller Epochen. Wie eine permanente Flugschau wirkt das Freigelände mit all seinen Schmuckstücken. Startbereit stehen sie dort, als dröhnten gleich die Triebwerke für den nächsten Ausflug in den Himmel. In einige der Flieger kann man hineinklettern, um sich so von den inneren Werten zu überzeugen.
Viel Moderation und Museumspädagogik ist hier nicht nötig, die ausgestellten Objekte sprechen für sich. Wer Bild und Ton in Kombination haben möchte, kann auf dem Museumsgelände das IMAX-Kino besuchen. Hier sieht man neben Flugzeugen und Autos auch noch Dinos und geheimnisvolle Landschaften - alles in dreidimensionaler Filmtechnik und auf einer gigantischen Leinwand. Die Grenzen zwischen Film und Wirklichkeit verschwinden. Genau wie beim Betrachten manch eines Oldtimers oder Sportflitzers in der Museumsausstellung. Ein Traum und überdimensionales Eldorado für Auto- und Flugzeug-Freaks, Oldtimer-Fans und Spezialisten.
Adresse:
Auto und Technik Museum
Museumsplatz, 74889 Sinsheim

