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DB Museum und Museum für Kommunikation, Nürnberg
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DB Museum und Museum für Kommunikation, Nürnberg
Mit der Lokomotive „Adler“ fuhr 1835 die erste Eisenbahn Deutschlands auf circa fünf Kilometern Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. In der Schienengeschichte ein historisch denkwürdiges Ereignis und somit ein guter Ort für ein Eisenbahn-Museum. Hervorgegangen aus dem 1899 gegründeten alten Verkehrsmuseum Nürnberg übernahm die Deutsche Bahn AG 1996 die Eisenbahnabteilung des Hauses als Firmenmuseum. Aber dieses schöne alte Gebäude hatte sogar Platz für zwei Museen: Das DB Museum bildet gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation das Verkehrsmuseum Nürnberg.
Auf fast 15.000 Quadratmetern wird eine riesige Sammlung von Lokomotiven, Wagons und Schienentechnik gezeigt. Darunter auch ein Personenwagen der ersten deutschen Eisenbahnlinie Ludwigseisenbahn, der Salonwagen von Bismarck oder der Prunkwagen des bayrischen Märchenkönigs Ludwig II. Gut lässt sich der Siegeszug der Dampfloks nachvollziehen, der Ausbau der Strecken und der Einzug der Mobilität in die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Eine faszinierende Zeitreise, die das Museum in Dauerausstellungen thematisiert: Die Anfänge von der Dampflok bis zur Entwicklung des Schienenetzes, die Reichsbahn von der Weimarer Republik bis zur nationalsozialistischen Diktatur, die getrennten Gleise in Ost- und Westdeutschland und die Entwicklungsgeschichte der Bahnhöfe. In der großen Fahrzeugausstellung können 30 Originale bewundert werden, die Museumssammlung insgesamt umfasst über 160 Fahrzeuge. Der gesamte Zeitraum der Eisenbahngeschichte in Deutschland wird abgedeckt und alle Arten von Fahrzeugtypen. Darunter so berühmte Meilensteine wie der „Fliegende Hamburger“, „der TEE“ und ein 1:1-Modell des ICE 3 - nicht nur Zugreise, sondern Zeitreise zugleich.
Das Konzept des Museums beschränkt sich aber nicht auf das Bestaunen der eisernen Kolosse, die technische Entwicklung ist eingebettet in eine ganzheitliche Präsentation. Wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Zusammenhänge spielen eine große Rolle, um zu verstehen wie die Eisenbahn das Alltagsleben der Menschen und die Art zu Reisen radikal veränderte.
Natürlich gehört zu einem Eisenbahnmuseum auch eine Modellbahnanlage. Im Obergeschoss flitzen auf der Minibahn mehr als 30 Züge auf über 500 Meter Gleislänge. Seinem Spieltrieb freien Lauf lassen kann man ebenso in speziellen Erlebniswelten. Weichen und Signale eigenhändig bedienen oder in einem Fahr-Simulator zum Lokführer werden. Mit der "Eisenbahn-Erlebniswelt" ist zudem ein neuer Bereich für Kinder entstanden. Eisenbahn zum Anfassen heißt es hier für die Kleinen, die so einen spielerischen Zugang zum Thema erhalten.
Ach ja, das Museum für Kommunikation gibt es natürlich auch noch. Man könnte es fast übersehen, da die riesigen Exponate zum Thema Bahn gut und gerne 90 % der Museumsfläche beanspruchen. Mit vielen Exponaten wird die Geschichte der Post und Nachrichtenübermittlung in Bayern vom Mittelalter bis heute gezeigt. Ausprobier-Stationen und Erlebnisbereich bieten Morsegerät, Rohrpost, Wählscheibentelefon und Kinderpoststation. Briefe, Telegrafie und Kommunikationstechnik sind eben nicht so raumgreifend wie die Eisenbahn.
Adresse:
Verkehrsmuseum Nürnberg
(DB Museum und Museum für Kommunikation)
Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg
Mit der Lokomotive „Adler“ fuhr 1835 die erste Eisenbahn Deutschlands auf circa fünf Kilometern Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. In der Schienengeschichte ein historisch denkwürdiges Ereignis und somit ein guter Ort für ein Eisenbahn-Museum. Hervorgegangen aus dem 1899 gegründeten alten Verkehrsmuseum Nürnberg übernahm die Deutsche Bahn AG 1996 die Eisenbahnabteilung des Hauses als Firmenmuseum. Aber dieses schöne alte Gebäude hatte sogar Platz für zwei Museen: Das DB Museum bildet gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation das Verkehrsmuseum Nürnberg.
Auf fast 15.000 Quadratmetern wird eine riesige Sammlung von Lokomotiven, Wagons und Schienentechnik gezeigt. Darunter auch ein Personenwagen der ersten deutschen Eisenbahnlinie Ludwigseisenbahn, der Salonwagen von Bismarck oder der Prunkwagen des bayrischen Märchenkönigs Ludwig II. Gut lässt sich der Siegeszug der Dampfloks nachvollziehen, der Ausbau der Strecken und der Einzug der Mobilität in die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Eine faszinierende Zeitreise, die das Museum in Dauerausstellungen thematisiert: Die Anfänge von der Dampflok bis zur Entwicklung des Schienenetzes, die Reichsbahn von der Weimarer Republik bis zur nationalsozialistischen Diktatur, die getrennten Gleise in Ost- und Westdeutschland und die Entwicklungsgeschichte der Bahnhöfe. In der großen Fahrzeugausstellung können 30 Originale bewundert werden, die Museumssammlung insgesamt umfasst über 160 Fahrzeuge. Der gesamte Zeitraum der Eisenbahngeschichte in Deutschland wird abgedeckt und alle Arten von Fahrzeugtypen. Darunter so berühmte Meilensteine wie der „Fliegende Hamburger“, „der TEE“ und ein 1:1-Modell des ICE 3 - nicht nur Zugreise, sondern Zeitreise zugleich.
Das Konzept des Museums beschränkt sich aber nicht auf das Bestaunen der eisernen Kolosse, die technische Entwicklung ist eingebettet in eine ganzheitliche Präsentation. Wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Zusammenhänge spielen eine große Rolle, um zu verstehen wie die Eisenbahn das Alltagsleben der Menschen und die Art zu Reisen radikal veränderte.
Natürlich gehört zu einem Eisenbahnmuseum auch eine Modellbahnanlage. Im Obergeschoss flitzen auf der Minibahn mehr als 30 Züge auf über 500 Meter Gleislänge. Seinem Spieltrieb freien Lauf lassen kann man ebenso in speziellen Erlebniswelten. Weichen und Signale eigenhändig bedienen oder in einem Fahr-Simulator zum Lokführer werden. Mit der "Eisenbahn-Erlebniswelt" ist zudem ein neuer Bereich für Kinder entstanden. Eisenbahn zum Anfassen heißt es hier für die Kleinen, die so einen spielerischen Zugang zum Thema erhalten.
Ach ja, das Museum für Kommunikation gibt es natürlich auch noch. Man könnte es fast übersehen, da die riesigen Exponate zum Thema Bahn gut und gerne 90 % der Museumsfläche beanspruchen. Mit vielen Exponaten wird die Geschichte der Post und Nachrichtenübermittlung in Bayern vom Mittelalter bis heute gezeigt. Ausprobier-Stationen und Erlebnisbereich bieten Morsegerät, Rohrpost, Wählscheibentelefon und Kinderpoststation. Briefe, Telegrafie und Kommunikationstechnik sind eben nicht so raumgreifend wie die Eisenbahn.
Adresse:
Verkehrsmuseum Nürnberg
(DB Museum und Museum für Kommunikation)
Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg

