Technikmuseen und Science Center
Explo, Heidelberg
|
|
Eine Universitätsstadt wie Heidelberg ist natürlich der Wissenschaft verpflichtet. Auf der anderen Seite benötigt man dazu studentischen Nachwuchs. Was wäre also besser, als in einer entsprechenden Wissenschaftsausstellung die Forscher von morgen schon so früh wie möglich für naturwissenschaftliche Inhalte zu begeistern?
Interaktivität ist Trumpf im Ausstellungs-, oder besser gesagt, Mitmachkonzept des Explos. Grundphänomene der Naturwissenschaften sollen in Experimenten und Projekten spielerisch und nachhaltig erlebt werden. Starke Kooperationspartner wie die Pädagogische Hochschule Heidelberg, die Universität Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum und viele andere arbeiten mit am Konzept und an der Umsetzung. Denn der Wissenschaftsstandort Heidelberg bietet vielfältige Möglichkeiten, um Kindern und Jugendlichen die Naturwissenschaften begreifbar, spannend und herausfordernd zu präsentieren.
Unterteilt ist das Explo in drei Bereiche: Die Ausstellung, das Medienlabor und das Lernlabor. Die interaktive Ausstellung widmet sich ständig wechselnden Themenbereichen, alle Exponate fordern zum Mitmachen auf und die vorhandenen Experimente führt man grundsätzlich gemeinsam durch. Was einen da erwartet sind beispielsweise optische Phänomene wie Verzerrspiegel, eine 3D-Spirale, überdimensional große Tische und Stühle oder ein begehbares Kaleidoskop. In die Welt der Akustik kann man ebenfalls eintauchen und dabei hören und staunen. Wie hört der Mensch und aus welcher Richtung kommen Geräusche eigentlich oder auch nicht? Nach dieser Station ist man um einiges schlauer und um einige (Selbst)erfahrungen reicher. In jedem Fall lohnt sich immer ein Blick auf den Internet-Veranstaltungskalender. Ob Rausch der Farben, Lotus-Effekt oder die Frage, „Warum Eisbären nicht frieren?“ – die Themen sind ständig im Wandel.
Im zweiten Explo-Bereich, dem Medienlab, finden sich 24 Schülerarbeitsplätze. Hier können die Erkenntnisse der Ausstellung vertieft und virtuell nachvollzogen werden. Farben des Lichts am Computer mischen, mit einer speziellen Explo-Software interaktive Experimente durchführen oder im „Webcast-Studio“ multimediale Vorträge und Videokonferenzen zusammenbasteln.
Darüber hinaus gibt es noch das Lernlabor mit 16 Laborarbeitsplätzen für Kinder und Jugendliche. Hier können molekularbiologische Experimente zu DNA-Strukturen, Immunbiologie, Biotechnologie oder Gentechnik durchgeführt werden, die an der Schule aus Sicherheitsgründen zumeist nicht möglich sind. Die Qualitäts- und Sicherheitsstandards sind daher auch genauso hoch wie im industriellen Alltag.
Ständig gibt es was Neues. So war im Herbst letzten Jahres ein großer Bereich der Bionik gewidmet und man konnte erfahren wie moderne Technik die Natur nachahmt. Ebenfalls ein Riesenerfolg: die „Nacht der Wissenschaft“ am 12. November 2007. Viele Besucher nutzten die Chance, in einer Zeit zu der sie sonst schlafen, ein bisschen klüger zu werden.
Bis zum 25. Februar läuft noch die Zusatzausstellung „expedition materia“, die das Bundesforschungsministerium zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit über 40 Exponaten zusammengestellt hat. Thema sind die Werkstoffe der Zukunft. Und egal, ob man mit roher Gewalt versuchen darf, das superharte Polycarbonat einer ICE-Frontscheibe zu zerstören oder am Beispiel von verbogenen Büroklammern lernt, das es Formgedächtnis-Legierungen aus Nickel-Titan gibt, die Produkte in ihre ursprüngliche Form zurückschnellen lassen – für Schüler ab der 7. Klasse zeigt sich die ganze Bandbreite eines spannenden und innovativen Ingenieur- und Wissenschaftsbereichs.
Also, ein Besuch im Explo lohnt sich immer, denn neben dem hohen Erkenntnisgewinn gibt’s auch immer die ein oder andere naturwissenschaftliche Überraschung.
Adresse:
Explo
Im Neuenheimer Feld 582, 69120 Heidelberg
Interaktivität ist Trumpf im Ausstellungs-, oder besser gesagt, Mitmachkonzept des Explos. Grundphänomene der Naturwissenschaften sollen in Experimenten und Projekten spielerisch und nachhaltig erlebt werden. Starke Kooperationspartner wie die Pädagogische Hochschule Heidelberg, die Universität Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum und viele andere arbeiten mit am Konzept und an der Umsetzung. Denn der Wissenschaftsstandort Heidelberg bietet vielfältige Möglichkeiten, um Kindern und Jugendlichen die Naturwissenschaften begreifbar, spannend und herausfordernd zu präsentieren.
Unterteilt ist das Explo in drei Bereiche: Die Ausstellung, das Medienlabor und das Lernlabor. Die interaktive Ausstellung widmet sich ständig wechselnden Themenbereichen, alle Exponate fordern zum Mitmachen auf und die vorhandenen Experimente führt man grundsätzlich gemeinsam durch. Was einen da erwartet sind beispielsweise optische Phänomene wie Verzerrspiegel, eine 3D-Spirale, überdimensional große Tische und Stühle oder ein begehbares Kaleidoskop. In die Welt der Akustik kann man ebenfalls eintauchen und dabei hören und staunen. Wie hört der Mensch und aus welcher Richtung kommen Geräusche eigentlich oder auch nicht? Nach dieser Station ist man um einiges schlauer und um einige (Selbst)erfahrungen reicher. In jedem Fall lohnt sich immer ein Blick auf den Internet-Veranstaltungskalender. Ob Rausch der Farben, Lotus-Effekt oder die Frage, „Warum Eisbären nicht frieren?“ – die Themen sind ständig im Wandel.
Im zweiten Explo-Bereich, dem Medienlab, finden sich 24 Schülerarbeitsplätze. Hier können die Erkenntnisse der Ausstellung vertieft und virtuell nachvollzogen werden. Farben des Lichts am Computer mischen, mit einer speziellen Explo-Software interaktive Experimente durchführen oder im „Webcast-Studio“ multimediale Vorträge und Videokonferenzen zusammenbasteln.
Darüber hinaus gibt es noch das Lernlabor mit 16 Laborarbeitsplätzen für Kinder und Jugendliche. Hier können molekularbiologische Experimente zu DNA-Strukturen, Immunbiologie, Biotechnologie oder Gentechnik durchgeführt werden, die an der Schule aus Sicherheitsgründen zumeist nicht möglich sind. Die Qualitäts- und Sicherheitsstandards sind daher auch genauso hoch wie im industriellen Alltag.
Ständig gibt es was Neues. So war im Herbst letzten Jahres ein großer Bereich der Bionik gewidmet und man konnte erfahren wie moderne Technik die Natur nachahmt. Ebenfalls ein Riesenerfolg: die „Nacht der Wissenschaft“ am 12. November 2007. Viele Besucher nutzten die Chance, in einer Zeit zu der sie sonst schlafen, ein bisschen klüger zu werden.
Bis zum 25. Februar läuft noch die Zusatzausstellung „expedition materia“, die das Bundesforschungsministerium zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit über 40 Exponaten zusammengestellt hat. Thema sind die Werkstoffe der Zukunft. Und egal, ob man mit roher Gewalt versuchen darf, das superharte Polycarbonat einer ICE-Frontscheibe zu zerstören oder am Beispiel von verbogenen Büroklammern lernt, das es Formgedächtnis-Legierungen aus Nickel-Titan gibt, die Produkte in ihre ursprüngliche Form zurückschnellen lassen – für Schüler ab der 7. Klasse zeigt sich die ganze Bandbreite eines spannenden und innovativen Ingenieur- und Wissenschaftsbereichs.
Also, ein Besuch im Explo lohnt sich immer, denn neben dem hohen Erkenntnisgewinn gibt’s auch immer die ein oder andere naturwissenschaftliche Überraschung.
Adresse:
Explo
Im Neuenheimer Feld 582, 69120 Heidelberg

