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Technikmuseen
Technomuseum, Mannheim
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Technomuseum, Mannheim
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim heißt seit dem 1. Januar 2010 Technomuseum. Mit einer grundlegend überarbeiteten Dauerausstellung präsentiert sich das Haus neu. Auf rund 9.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Museum 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte.
Der klassische Bereich des Hauses ist wirklich groß und will in erster Linie die materiellen und technischen Hinterlassenschaften unserer Gesellschaft dokumentieren. Wie ein riesiges kollektives Gedächtnis werden Sammlungen zur „Schwarzen Kunst“ des Druckens, zur Industrialisierung in der Getreidemüllerei, zu Arbeitsbedingungen in südbadischen Textilfabriken oder zu unserem gespaltenen Verhältnis zur Radioaktivität präsentiert. Daraus formt sich ein lebendiges Bild der Vergangenheit, da Technik-Exponate und Maschinen viel authentischer auf den Besucher wirken als Darstellungen in Geschichtsbüchern. Doch man ist nicht in einem Technikmuseum im eigentlichen Sinn. Technik steht nicht allein, denn das Leben der Menschen organisierte sich seit je her drum herum. Großen Stellenwert im Technomuseum hat deshalb die Verbindung zum arbeitenden Menschen, die zeigt, wie sich Lebensbedingungen und Sozialisation durch die technischen Umwälzungen grundlegend veränderten. Im Zusammenhang damit gibt es viele Objekte aus dem Bereich der Zukunftstechnologien, der Kulturgeschichte und der Naturwissenschaften.
Themenfelder wie Papier, Druck, Textil, Maschinenbau, Eisenbahn und Automobil, aber auch Landwirtschaft, Großstadt, Kunststoffe, Elektrizität und Kernenergie spannen einen weiten Bogen immer neuer industrieller Revolutionen für die Bewohner Südwestdeutschlands. Nicht zu vergessen, der Bereich Binnenschifffahrt. Den kann man ganz exklusiv und im angestammten Element Wasser auf einem historischen Raddampfer am Neckarufer erleben - Museumsschiff, Exponat und Ausstellungsort zugleich.
Spielerisch und experimentell weiterführen kann man die im Technomuseum bestaunte Technik dann in den Räumen der Elementa. Hier wird beim kniffligen Ausprobieren und neugierigen Mitmachen schnell klar, zu welchen technischen Erfindungen naturwissenschaftliche Experimente führten und führen.
Man kann mit ganz einfachen Mitteln Strom erzeugen, mit Hölzchen Brücken nach Bauplänen Leonardo da Vincis nachbauen und begreifen, welche Erkenntnis daraus für moderne Faltschachteln und Kartons folgt, oder durch Schubstangen große Federn in Schwingungen versetzen und der Unruh in Uhren, den Schwingungen von Metall, den Tönen von Musikinstrumenten oder den elektromagnetischen Wellen in der Nachrichtentechnik nachspüren. Learning by doing und Experimente am laufenden Band. Ein Traum für Kinder, aber auch für jeden interessierten Erwachsenen. Den Grundlagen des Industriezeitalters mit eigenen Experimenten nachzuspüren macht eben nicht nur einen Riesenspaß, sondern bringt auch einen ungeheuren Erkenntnisgewinn.
Adresse:
Technomuseum
Museumsstraße 1, 68165 Mannheim
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim heißt seit dem 1. Januar 2010 Technomuseum. Mit einer grundlegend überarbeiteten Dauerausstellung präsentiert sich das Haus neu. Auf rund 9.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Museum 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte.
Der klassische Bereich des Hauses ist wirklich groß und will in erster Linie die materiellen und technischen Hinterlassenschaften unserer Gesellschaft dokumentieren. Wie ein riesiges kollektives Gedächtnis werden Sammlungen zur „Schwarzen Kunst“ des Druckens, zur Industrialisierung in der Getreidemüllerei, zu Arbeitsbedingungen in südbadischen Textilfabriken oder zu unserem gespaltenen Verhältnis zur Radioaktivität präsentiert. Daraus formt sich ein lebendiges Bild der Vergangenheit, da Technik-Exponate und Maschinen viel authentischer auf den Besucher wirken als Darstellungen in Geschichtsbüchern. Doch man ist nicht in einem Technikmuseum im eigentlichen Sinn. Technik steht nicht allein, denn das Leben der Menschen organisierte sich seit je her drum herum. Großen Stellenwert im Technomuseum hat deshalb die Verbindung zum arbeitenden Menschen, die zeigt, wie sich Lebensbedingungen und Sozialisation durch die technischen Umwälzungen grundlegend veränderten. Im Zusammenhang damit gibt es viele Objekte aus dem Bereich der Zukunftstechnologien, der Kulturgeschichte und der Naturwissenschaften.
Themenfelder wie Papier, Druck, Textil, Maschinenbau, Eisenbahn und Automobil, aber auch Landwirtschaft, Großstadt, Kunststoffe, Elektrizität und Kernenergie spannen einen weiten Bogen immer neuer industrieller Revolutionen für die Bewohner Südwestdeutschlands. Nicht zu vergessen, der Bereich Binnenschifffahrt. Den kann man ganz exklusiv und im angestammten Element Wasser auf einem historischen Raddampfer am Neckarufer erleben - Museumsschiff, Exponat und Ausstellungsort zugleich.
Spielerisch und experimentell weiterführen kann man die im Technomuseum bestaunte Technik dann in den Räumen der Elementa. Hier wird beim kniffligen Ausprobieren und neugierigen Mitmachen schnell klar, zu welchen technischen Erfindungen naturwissenschaftliche Experimente führten und führen.
Man kann mit ganz einfachen Mitteln Strom erzeugen, mit Hölzchen Brücken nach Bauplänen Leonardo da Vincis nachbauen und begreifen, welche Erkenntnis daraus für moderne Faltschachteln und Kartons folgt, oder durch Schubstangen große Federn in Schwingungen versetzen und der Unruh in Uhren, den Schwingungen von Metall, den Tönen von Musikinstrumenten oder den elektromagnetischen Wellen in der Nachrichtentechnik nachspüren. Learning by doing und Experimente am laufenden Band. Ein Traum für Kinder, aber auch für jeden interessierten Erwachsenen. Den Grundlagen des Industriezeitalters mit eigenen Experimenten nachzuspüren macht eben nicht nur einen Riesenspaß, sondern bringt auch einen ungeheuren Erkenntnisgewinn.
Adresse:
Technomuseum
Museumsstraße 1, 68165 Mannheim

