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Technikmuseen und Science Center
Museum für Luft- und Raumfahrt, Oberschleißheim
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Flugzeuge sind groß und eine Ausstellung zum Thema Luft- und Raumfahrt benötigt viel Platz. Das hat auch das Deutsche Museum in München festgestellt und zeigt deshalb den Großteil seiner Luftfahrtsammlung auf dem Flugplatz Oberschleißheim, der circa 25 Kilometer nördlich der Münchener Innenstadt liegt. Es ist aber nicht irgendein Flugplatz. Ein schöneres Plätzchen für die vielen Flieger-Oldies hätte man kaum finden können. Man fährt an den Schleißheimer Barock-Schlössern vorbei, biegt in einen idyllischen Waldweg ein und steht letztlich vor einem historischen Gebäude-Komplex im Jahrhundertwende-Stil.
Dahinter verbirgt sich ein riesiges Frei-Areal. Das Ganze war seinerzeit einer der ersten Flugplätze Deutschlands, der zwischen 1912 und 1919 für die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen gebaut wurde. In den 90-er Jahren restaurierte man die historische Werfthalle und die Kommandantur und errichtete zudem eine moderne Ausstellungshalle sowie eine Restaurierungswerkstatt. Danach stand der Auslagerung eines Großteils der Luftfahrtsammlung des Deutschen Museums nichts mehr im Wege. Das Gelände hat also ein bewegte Geschichte hinter sich: von der Flugschule über den Militärstützpunkt und amerikanischen Kasernen-Standort bis hin zum aktuellen Museum.
Und dort gibt’s einiges zu sehen. Start der Tour ist in der historischen Werfthalle, die zur Eingangshalle umfunktioniert wurde. Die Ausstellungsschwerpunkte liegen hier beim Luftverkehr sowie bei Kriegs- und bei Sportflugzeugen. Natürlich werden in diesem Zusammenhang auch die Geschichte der Luftfahrt und die Biographien ihrer mutigen Pioniere thematisiert. Die eigentlichen Attraktionen des Museums sind aber die gläserne Werkstatt, in der man live bei Reparatur und Restauration der alten Schmuckstücke zuschauen kann und die auf zwei Ebenen angelegte Ausstellungshalle, in der fast alle Flugobjekte untergebracht sind.
An der gläsernen Werkstatt fasziniert der Einblick in echte Mechaniker- und Restauratoren-Tätigkeiten. Man blickt von einer speziellen Brücke auf flinke Finger, ölverschmierte Hände und einen ansehnlichen Werkzeugpark. Dabei ist das Ganze alles andere als Show, die Schrauberei ist für das Museum unabdingbar, denn hier werden die alten Flieger zu neuem Leben erweckt. Und wer Monate später noch mal wieder kommt, sieht, welch mühsames Geschäft das ist. Mitunter ist ein und dasselbe Flugzeug immer noch in der Werkhalle und der Arbeitsprozess für das ungeübte Auge kaum erkennbar vorangeschritten.
Die Exponate allerdings, die die Frischzellenkur der Mechaniker hinter sich haben, befinden sich in der großen neuen Halle des Museums. Erste Gleitflieger, Segelflugzeuge, Kriegs- und Transportflugzeuge und sogar verschiedene Helikopter. An all diesen Exponaten kann man sehr schön die Fortschritte der erkennen, die die Flugtechnik im Laufe der Jahrzehnte gemacht hat. Nicht zuletzt waren dafür auch die Entwicklungen der Kriegsflugzeuge verantwortlich, die schon ab dem I. Weltkrieg als kriegsentscheidende Waffe galten. Darum bitte nicht wundern, wenn ein Großteil der ausgestellten Flieger Flugobjekte aus Kriegszeiten sind!
Wer Hallen voll mit echten Flugzeugen durchschreiten will und schon immer ein Luftfahrt-Fan war, der ist hier richtig. Wer möchte, kann sogar den Turm der historischen Flugwerft erklimmen und einen Blick von oben auf’s Gelände werfen. Man muss sich ja nicht gleich wie der Schneider von Ulm mit einem obskuren Fluggerät in die Tiefe stürzen, wenn man den Traum vom Fliegen nacherleben will …
Adresse:
Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim
Effnerstraße 18, 85764 Oberschleißheim
Dahinter verbirgt sich ein riesiges Frei-Areal. Das Ganze war seinerzeit einer der ersten Flugplätze Deutschlands, der zwischen 1912 und 1919 für die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen gebaut wurde. In den 90-er Jahren restaurierte man die historische Werfthalle und die Kommandantur und errichtete zudem eine moderne Ausstellungshalle sowie eine Restaurierungswerkstatt. Danach stand der Auslagerung eines Großteils der Luftfahrtsammlung des Deutschen Museums nichts mehr im Wege. Das Gelände hat also ein bewegte Geschichte hinter sich: von der Flugschule über den Militärstützpunkt und amerikanischen Kasernen-Standort bis hin zum aktuellen Museum.
Und dort gibt’s einiges zu sehen. Start der Tour ist in der historischen Werfthalle, die zur Eingangshalle umfunktioniert wurde. Die Ausstellungsschwerpunkte liegen hier beim Luftverkehr sowie bei Kriegs- und bei Sportflugzeugen. Natürlich werden in diesem Zusammenhang auch die Geschichte der Luftfahrt und die Biographien ihrer mutigen Pioniere thematisiert. Die eigentlichen Attraktionen des Museums sind aber die gläserne Werkstatt, in der man live bei Reparatur und Restauration der alten Schmuckstücke zuschauen kann und die auf zwei Ebenen angelegte Ausstellungshalle, in der fast alle Flugobjekte untergebracht sind.
An der gläsernen Werkstatt fasziniert der Einblick in echte Mechaniker- und Restauratoren-Tätigkeiten. Man blickt von einer speziellen Brücke auf flinke Finger, ölverschmierte Hände und einen ansehnlichen Werkzeugpark. Dabei ist das Ganze alles andere als Show, die Schrauberei ist für das Museum unabdingbar, denn hier werden die alten Flieger zu neuem Leben erweckt. Und wer Monate später noch mal wieder kommt, sieht, welch mühsames Geschäft das ist. Mitunter ist ein und dasselbe Flugzeug immer noch in der Werkhalle und der Arbeitsprozess für das ungeübte Auge kaum erkennbar vorangeschritten.
Die Exponate allerdings, die die Frischzellenkur der Mechaniker hinter sich haben, befinden sich in der großen neuen Halle des Museums. Erste Gleitflieger, Segelflugzeuge, Kriegs- und Transportflugzeuge und sogar verschiedene Helikopter. An all diesen Exponaten kann man sehr schön die Fortschritte der erkennen, die die Flugtechnik im Laufe der Jahrzehnte gemacht hat. Nicht zuletzt waren dafür auch die Entwicklungen der Kriegsflugzeuge verantwortlich, die schon ab dem I. Weltkrieg als kriegsentscheidende Waffe galten. Darum bitte nicht wundern, wenn ein Großteil der ausgestellten Flieger Flugobjekte aus Kriegszeiten sind!
Wer Hallen voll mit echten Flugzeugen durchschreiten will und schon immer ein Luftfahrt-Fan war, der ist hier richtig. Wer möchte, kann sogar den Turm der historischen Flugwerft erklimmen und einen Blick von oben auf’s Gelände werfen. Man muss sich ja nicht gleich wie der Schneider von Ulm mit einem obskuren Fluggerät in die Tiefe stürzen, wenn man den Traum vom Fliegen nacherleben will …
Adresse:
Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim
Effnerstraße 18, 85764 Oberschleißheim

