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Technikmuseen
Besucherbergwerk F60, Lichterfeld
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© Gollub
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Ein Gigant der Technik erhebt sich mitten in der Niederlausitz: Die ehemalige Abraumförderbrücke F60 präsentiert die Geschichte und Gegenwart des Braunkohlebergbaus in der Region. Meist findet der Abbau von Braunkohle im Tagebau statt unter Einsatz von Baggern und Förderbrücken. Auch heute noch bietet der Abbau Jobs und Energie für die Bewohner der Region. Ein Bild von den Umständen bietet das im Mai 2002 für Besucher eröffnete Bergwerk F60 in Lichterfeld.
Fabrikschlote und Großkraftwerke prägen das Bild der Region
Nach dreijähriger Bauzeit wird die Förderbrücke F60 im März 1991 in Betrieb genommen. Sie diente der Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen, die über dem Kohleflöz lagerten. Zur eigentlichen Kohleförderung hingegen wurde sie nicht eingesetzt. Doch aus energiepolitischen Gründen erfolgte für das Tagebaugebiet Klettwitz-Nord bereits im Juni 1992 wieder die Stilllegung und damit auch das Ende der F60. Die 502 Meter lange, 240 Meter breite, insgesamt 80 Meter hohe und damals 13.600 Tonnen schwere Stahlbrücke wurde bereits für die Sprengung vorbereitet. Doch als Symbol für die Industriegeschichte der Region und als Zeichen für den Strukturwandel konnte sie erhalten werden und wurde nach ihrer Umrüstung im Mai 2002 zum Besucherbergwerk umfunktioniert.
Jetzt bietet die Brücke einen 1,3 Kilometer langen Rundweg in schwindelerregender Höhe und dazu einen beeindruckenden Blick von der extra montierten Aussichtsplattform auf die Region Niederlausitz. Führungen entlang der Förderbänder, vorbei an Trafo- und Kabelwagen verhelfen zu einem guten Überblick über den Braunkohlabbau. Tagsüber steht also die Region im Wandel im Mittelpunkt, doch auch nachts ist das Besucherbergwerk eine Reise wert: Die Konturen der Förderbrücke erhalten durch die Lichtschraffur aus insgesamt 2100 Metern Lichtfasern des Künstlers Hans Peter Kühn eine außergewöhnliche Perspektive. 12 Lautsprecher vermitteln mit Klängen der Arbeitsgeräusche die einstige Atmosphäre.
Industriekultur vom Feinsten
Führungen bei Tag und bei Nacht haben für Besucher jedes Alters ihren Reiz. Zusätzlich bietet sich kulturell Interessierten die Möglichkeit, Ausstellungen, Festivals oder Partys zu besuchen. Aktuelle Hinweise dazu sind stets auf der Internetpräsenz zu finden.
Adresse:
Besucherbergwerk F60
Bergheider Straße 4
03238 Lichterfeld
Fabrikschlote und Großkraftwerke prägen das Bild der Region
Nach dreijähriger Bauzeit wird die Förderbrücke F60 im März 1991 in Betrieb genommen. Sie diente der Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen, die über dem Kohleflöz lagerten. Zur eigentlichen Kohleförderung hingegen wurde sie nicht eingesetzt. Doch aus energiepolitischen Gründen erfolgte für das Tagebaugebiet Klettwitz-Nord bereits im Juni 1992 wieder die Stilllegung und damit auch das Ende der F60. Die 502 Meter lange, 240 Meter breite, insgesamt 80 Meter hohe und damals 13.600 Tonnen schwere Stahlbrücke wurde bereits für die Sprengung vorbereitet. Doch als Symbol für die Industriegeschichte der Region und als Zeichen für den Strukturwandel konnte sie erhalten werden und wurde nach ihrer Umrüstung im Mai 2002 zum Besucherbergwerk umfunktioniert.
Jetzt bietet die Brücke einen 1,3 Kilometer langen Rundweg in schwindelerregender Höhe und dazu einen beeindruckenden Blick von der extra montierten Aussichtsplattform auf die Region Niederlausitz. Führungen entlang der Förderbänder, vorbei an Trafo- und Kabelwagen verhelfen zu einem guten Überblick über den Braunkohlabbau. Tagsüber steht also die Region im Wandel im Mittelpunkt, doch auch nachts ist das Besucherbergwerk eine Reise wert: Die Konturen der Förderbrücke erhalten durch die Lichtschraffur aus insgesamt 2100 Metern Lichtfasern des Künstlers Hans Peter Kühn eine außergewöhnliche Perspektive. 12 Lautsprecher vermitteln mit Klängen der Arbeitsgeräusche die einstige Atmosphäre.
Industriekultur vom Feinsten
Führungen bei Tag und bei Nacht haben für Besucher jedes Alters ihren Reiz. Zusätzlich bietet sich kulturell Interessierten die Möglichkeit, Ausstellungen, Festivals oder Partys zu besuchen. Aktuelle Hinweise dazu sind stets auf der Internetpräsenz zu finden.
Adresse:
Besucherbergwerk F60
Bergheider Straße 4
03238 Lichterfeld





