MINT
Technikmuseen
Mathematikum, Gießen
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Mathematikum, Gießen
Als „erstes mathematische Mitmach-Museum der Welt“ bezeichnet sich das Mathematikum auf seiner Webpräsenz. Aber keine Angst, niemand muss hier angestrengt Kopfrechnen oder sich über Integralen und Algorithmen das Hirn zermartern. Klassische theoretische Mathematik ist hier kein Thema, sondern Experimentieren, Spielen und Staunen. Auf drei Etagen geht es um Kurven ohne Diskussionen und Schwerkraft ohne größere Anstrengungen. Über 120 Exponante wollen im Mathematikum betrachtet, bewegt oder zusammengebaut werden und öffnen eine neue Tür zu einem ganz anderen Wissenschaftsverständnis dieser oftmals als dröge und langweilig abgeurteilten geistigen Königsdisziplin.
Ein ganzer Raum ist den geometrischen Formen gewidmet, ein anderer dem Zusammenlegen eines großen Parketts. In beiden sieht man viele junge Besucher, die sich an den Zusammenbau dieser kniffligen Muster machen und dabei Raum, Zeit und auch die Mathematik völlig vergessen. Und sollte wirklich jemand mal der Verzweifelung nahe sein, haben die anwesenden Betreuer mit Sicherheit den entscheidenden Tipp parat. Alter und Vorbildung der Besucher spielen ohnehin keine Rolle. Wenn man gemeinsam oder allein verzwickte Puzzles legt, Brücken baut, sich den Kopf bei Knobelspielen zerbricht, in eigenartige Spiegel blickt, den eigenen Körper mit einem Zylinder aus Seifenlauge umgibt oder bei einem Kugelwettrennen garantiert auf die falsche Kugel setzt, ist das verbindende Element ohnehin das Aha-Erlebnis.
Seit der Eröffnung im Jahr 2002 überzeugen sich jährlich mehr als 150.000 Besucher von den spannenden und unterhaltsamen Seiten der Mathematik und ihrer Phänomene. Entstanden ist das Museum auf Initiative des an der Justus-Liebig-Universität Gießen lehrenden Professors Beutelspacher, der schon 1993 im Rahmen eines Seminars mit einigen seiner Studenten die ersten geometrischen Modelle für eine Ausstellung vorbereitete. Der Professor ist dem Mathematikum bis heute treu geblieben – nicht nur als Vordenker und Ideengeber, sondern auch als Interviewer. Jeden Monat bittet er einen prominenten mathematischen Talkgast auf das „Beutelspacher Sofa“ und stellt Fragen zu Mathematik und mehr.
Veranstaltungen und Sonderprogramme haben überhaupt einen hohen Stellenwert im Museumskonzept. Kindervorlesungen, Experimentvorführungen an den Wochenenden und in den Schulferien, Sonderausstellungen, Senioren-Nachmittage oder Lehrer-Fortbildungen – für jeden Interessenbereich und jede Zielgruppe hat man in Gießen ein Stück vom mathematischen Glück parat. Zahlen, Geometrie und ihre Phänomene können eben doch viel spannender sein als manch einer glaubt.
Adresse:
Mathematikum
Liebigstraße 8, 35390 Gießen
Als „erstes mathematische Mitmach-Museum der Welt“ bezeichnet sich das Mathematikum auf seiner Webpräsenz. Aber keine Angst, niemand muss hier angestrengt Kopfrechnen oder sich über Integralen und Algorithmen das Hirn zermartern. Klassische theoretische Mathematik ist hier kein Thema, sondern Experimentieren, Spielen und Staunen. Auf drei Etagen geht es um Kurven ohne Diskussionen und Schwerkraft ohne größere Anstrengungen. Über 120 Exponante wollen im Mathematikum betrachtet, bewegt oder zusammengebaut werden und öffnen eine neue Tür zu einem ganz anderen Wissenschaftsverständnis dieser oftmals als dröge und langweilig abgeurteilten geistigen Königsdisziplin.
Ein ganzer Raum ist den geometrischen Formen gewidmet, ein anderer dem Zusammenlegen eines großen Parketts. In beiden sieht man viele junge Besucher, die sich an den Zusammenbau dieser kniffligen Muster machen und dabei Raum, Zeit und auch die Mathematik völlig vergessen. Und sollte wirklich jemand mal der Verzweifelung nahe sein, haben die anwesenden Betreuer mit Sicherheit den entscheidenden Tipp parat. Alter und Vorbildung der Besucher spielen ohnehin keine Rolle. Wenn man gemeinsam oder allein verzwickte Puzzles legt, Brücken baut, sich den Kopf bei Knobelspielen zerbricht, in eigenartige Spiegel blickt, den eigenen Körper mit einem Zylinder aus Seifenlauge umgibt oder bei einem Kugelwettrennen garantiert auf die falsche Kugel setzt, ist das verbindende Element ohnehin das Aha-Erlebnis.
Seit der Eröffnung im Jahr 2002 überzeugen sich jährlich mehr als 150.000 Besucher von den spannenden und unterhaltsamen Seiten der Mathematik und ihrer Phänomene. Entstanden ist das Museum auf Initiative des an der Justus-Liebig-Universität Gießen lehrenden Professors Beutelspacher, der schon 1993 im Rahmen eines Seminars mit einigen seiner Studenten die ersten geometrischen Modelle für eine Ausstellung vorbereitete. Der Professor ist dem Mathematikum bis heute treu geblieben – nicht nur als Vordenker und Ideengeber, sondern auch als Interviewer. Jeden Monat bittet er einen prominenten mathematischen Talkgast auf das „Beutelspacher Sofa“ und stellt Fragen zu Mathematik und mehr.
Veranstaltungen und Sonderprogramme haben überhaupt einen hohen Stellenwert im Museumskonzept. Kindervorlesungen, Experimentvorführungen an den Wochenenden und in den Schulferien, Sonderausstellungen, Senioren-Nachmittage oder Lehrer-Fortbildungen – für jeden Interessenbereich und jede Zielgruppe hat man in Gießen ein Stück vom mathematischen Glück parat. Zahlen, Geometrie und ihre Phänomene können eben doch viel spannender sein als manch einer glaubt.
Adresse:
Mathematikum
Liebigstraße 8, 35390 Gießen

