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Museum für Kommunikation, Frankfurt
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Museum für Kommunikation, Frankfurt
Von der Postkutsche zum Glasfaser-Transatlantikkabel und vom Botenreiter zum Satellitentelefon. Die Quantensprünge, die die Welt der Kommunikation in den letzten beiden Jahrhunderten gemacht hat, können einem leicht den Atem rauben. Mittendrin in dieser atemberaubenden und nicht mehr wegzudenkenden Technik-Welt ist man im Museum für Kommunikation in Frankfurt. Historie und Moderne sind hier in einem gelungenen Mix vereint. Was schon zu Bismarcks Zeiten 1872 mit dem Reichspostmuseum in Berlin begann, setzte sich fort bis zum Jahre 1995 und der bundesdeutschen Postreform. Diese war der Anlass zur Gründung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, die mittlerweile neben Frankfurt noch Kommunikations-Museen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn unter ihrer Obhut vereint. Alle Museen bieten sowohl Dauer- als auch Wechselausstellungen, setzen aber je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte.
In Frankfurt gibt’s nicht nur Ausstellungs-Highlights, sondern auch eine preisgekrönte Architektur. Der Museumsneubau von 1990 hat die Altbauvilla aus Sandstein und deren parkähnlichen alten Baumbestand erhalten und in einen modernen - vorwiegend in Glas und Aluminium gehaltenen - Neubau integriert. Offenheit und Transparenz sind schließlich ein perfekter Rahmen für das Thema Kommunikation.
Drinnen findet man dann alles zur Entwicklung der Nachrichtenübermittlung in den Bereichen Post und Telekommunikation. Mehr als 1000 Exponate in sieben verschiedenen Bereichen: Zeichen/Schrift/Nachricht, Brief und Paket, Telegrafie, Telefon, Radio, Fernsehen und Internet. Aber es nicht nur die Geschichte der Technik, es ist auch die Geschichte von Menschen und Kommunikationsmedien unterschiedlicher Zeitalter, die präsentiert wird. Tontäfelchen aus Mesopotamien, Originaltelegramme der sinkenden Titanic, Telefon mit Wählscheibe und das Fräulein vom Amt, aber auch Zusammenschnitte aus den klassischen Sendungen des Fernsehzeitalters, jugendliche SMS-Fingerfertigkeiten und die immensen Weiten des Internets gruppieren sich innerhalb des großzügigen Museums-Lichthofs.
Es ist schon fast eine Art Evolutionsgeschichte, wenn man die Irrungen, Wirrungen und zahlreichen Nebenpfade betrachtet, die die Telekommunikation genommen hat. Wer erinnert sich schon noch an BTX? Oder die ersten klobigen Handys die nur für mehrere Tausend Euro zu haben waren? Bald erinnert sich wahrscheinlich schon niemand mehr an Papier…
Adresse:
Museum für Kommunikation
Schaumannkai 53, 60596 Frankfurt am Main
Von der Postkutsche zum Glasfaser-Transatlantikkabel und vom Botenreiter zum Satellitentelefon. Die Quantensprünge, die die Welt der Kommunikation in den letzten beiden Jahrhunderten gemacht hat, können einem leicht den Atem rauben. Mittendrin in dieser atemberaubenden und nicht mehr wegzudenkenden Technik-Welt ist man im Museum für Kommunikation in Frankfurt. Historie und Moderne sind hier in einem gelungenen Mix vereint. Was schon zu Bismarcks Zeiten 1872 mit dem Reichspostmuseum in Berlin begann, setzte sich fort bis zum Jahre 1995 und der bundesdeutschen Postreform. Diese war der Anlass zur Gründung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, die mittlerweile neben Frankfurt noch Kommunikations-Museen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn unter ihrer Obhut vereint. Alle Museen bieten sowohl Dauer- als auch Wechselausstellungen, setzen aber je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte.
In Frankfurt gibt’s nicht nur Ausstellungs-Highlights, sondern auch eine preisgekrönte Architektur. Der Museumsneubau von 1990 hat die Altbauvilla aus Sandstein und deren parkähnlichen alten Baumbestand erhalten und in einen modernen - vorwiegend in Glas und Aluminium gehaltenen - Neubau integriert. Offenheit und Transparenz sind schließlich ein perfekter Rahmen für das Thema Kommunikation.
Drinnen findet man dann alles zur Entwicklung der Nachrichtenübermittlung in den Bereichen Post und Telekommunikation. Mehr als 1000 Exponate in sieben verschiedenen Bereichen: Zeichen/Schrift/Nachricht, Brief und Paket, Telegrafie, Telefon, Radio, Fernsehen und Internet. Aber es nicht nur die Geschichte der Technik, es ist auch die Geschichte von Menschen und Kommunikationsmedien unterschiedlicher Zeitalter, die präsentiert wird. Tontäfelchen aus Mesopotamien, Originaltelegramme der sinkenden Titanic, Telefon mit Wählscheibe und das Fräulein vom Amt, aber auch Zusammenschnitte aus den klassischen Sendungen des Fernsehzeitalters, jugendliche SMS-Fingerfertigkeiten und die immensen Weiten des Internets gruppieren sich innerhalb des großzügigen Museums-Lichthofs.
Es ist schon fast eine Art Evolutionsgeschichte, wenn man die Irrungen, Wirrungen und zahlreichen Nebenpfade betrachtet, die die Telekommunikation genommen hat. Wer erinnert sich schon noch an BTX? Oder die ersten klobigen Handys die nur für mehrere Tausend Euro zu haben waren? Bald erinnert sich wahrscheinlich schon niemand mehr an Papier…
Adresse:
Museum für Kommunikation
Schaumannkai 53, 60596 Frankfurt am Main
