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Technikmuseen
Völklinger Hütte, Völklingen
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Völklinger Hütte, Völklingen
Das Saarland ist klein, aber die Völklinger Hütte riesengroß. Saarstahl kennt jeder, und der wurde einst zur Blütezeit der Stahlindustrie an diesem monumentalen Ort gefertigt. Die historische Bedeutung des Stahls für die Region war und ist immer noch immens. In benachbarten modernen Hochöfen ist die Produktionskapazität mittlerweile um ein Vielfaches gestiegen. Aber der Völklinger Hütte droht keine Abrissbirne und sie wird nicht zum Opfer des Strukurwandels. Die UNESCO erklärte Gelände und Werk zum Weltkulturerbe.
Allein die Ausmaße des Geländes und die Masse der Anlagen beeindrucken bei diesem Stück Industriekultur. “Klein ist der Mensch und groß und mächtig die Industrie“, mag man denken, wenn man beim Eintritt in die Gebläsehalle die monströsen Stahlräder erblickt, die damals für die nötige Kühlung der glutheißen Hochöfen sorgten. Szenerien aus dem Arbeitsalltag, Spinde mit Kleidung und Stiefeln, Abstich-Werkzeuge und das Flair von Schmutz und Hitze. Im Kontrast dazu der andere Teil der Gebläsehalle, immerhin fast 4000 Quadratmeter, der ständig ein außergewöhnliches Ambiente für Kunst- und Kulturveranstaltungen bietet. Überhaupt ist das Gelände irgendwie alles in einem. Ein riesiges Abenteuer mit 5000 Meter spannenden, gut beschilderten Wegen, eine Kunst- und Kulturfabrik, ein Erlebnismuseum und ein Science Center zugleich.
Hoch hinauf steigt man auf das Dach der Erzhalle oder wandelt tief drinnen im Bauch der Hütte in den dunklen Gängen der Möllerhalle. Hier ist auch die Heimat des einzigartigen Science Centers „Ferrodrom“, ein Erlebnispark ums Element Ferrum – dem Eisen. Während der Anteil des Elements in der Erdkruste nur 4,7 % ausmacht, liegt der Anteil von Experimenten und Aha-Erlebnissen hier bei 100 %. Feuertornados gleich am Empfang, Elementetunnel mit Feuer, Wasser, Erde, Luft zum Reingreifen oder einfach mal Stahloberflächen mit dem Videomikroskop erforschen, Eisen beim Rosten zusehen und Sand verflüssigen. Ein Erlebnispark zum Thema Stahl. Wer will, kann Stahl sogar fühlen, hören und schmecken. Kurios und ungemein didaktisch.
Weiter geht’s in der Sinteranlage mit Multimedia-Installationen der Völklinger Hütte-Historie oder zur entspannten Butterbrotpause am Picknickplatz in der Granulieranlage. Es ist irgendwie der Jugendtraum vom Rumklettern auf einer riesengroßen Industrieanlage, der hier Wirklichkeit wird – nur eben nicht gefährlich und verboten. Ob man die 27 Meter Aufstieg zur Gichtbühne erklimmt und sich vorstellt wie hier die Rohstoffe in die Hochöfen gefüllt wurden oder auf der Aussichtsplattform der Hochofengruppe einen Rundblick auf Saar, Saarbrücken und Frankreich riskiert, es ist ein ständiges Auf und Ab, ein permanentes industrielles Abenteuer.
Das komplette Angebot ist so vielfältig wie die Anlagen. Die Industriedenkmäler, das Science Center, ein spezielles Ideenlaboratorium, Sonderausstellungen und kulturelle Highlights, Musik, Konzerte, Lesungen oder einfach nur Flanieren und Klettern auf eisernen Pfaden…
Adresse:
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
66302 Völklingen / Saar
Das Saarland ist klein, aber die Völklinger Hütte riesengroß. Saarstahl kennt jeder, und der wurde einst zur Blütezeit der Stahlindustrie an diesem monumentalen Ort gefertigt. Die historische Bedeutung des Stahls für die Region war und ist immer noch immens. In benachbarten modernen Hochöfen ist die Produktionskapazität mittlerweile um ein Vielfaches gestiegen. Aber der Völklinger Hütte droht keine Abrissbirne und sie wird nicht zum Opfer des Strukurwandels. Die UNESCO erklärte Gelände und Werk zum Weltkulturerbe.
Allein die Ausmaße des Geländes und die Masse der Anlagen beeindrucken bei diesem Stück Industriekultur. “Klein ist der Mensch und groß und mächtig die Industrie“, mag man denken, wenn man beim Eintritt in die Gebläsehalle die monströsen Stahlräder erblickt, die damals für die nötige Kühlung der glutheißen Hochöfen sorgten. Szenerien aus dem Arbeitsalltag, Spinde mit Kleidung und Stiefeln, Abstich-Werkzeuge und das Flair von Schmutz und Hitze. Im Kontrast dazu der andere Teil der Gebläsehalle, immerhin fast 4000 Quadratmeter, der ständig ein außergewöhnliches Ambiente für Kunst- und Kulturveranstaltungen bietet. Überhaupt ist das Gelände irgendwie alles in einem. Ein riesiges Abenteuer mit 5000 Meter spannenden, gut beschilderten Wegen, eine Kunst- und Kulturfabrik, ein Erlebnismuseum und ein Science Center zugleich.
Hoch hinauf steigt man auf das Dach der Erzhalle oder wandelt tief drinnen im Bauch der Hütte in den dunklen Gängen der Möllerhalle. Hier ist auch die Heimat des einzigartigen Science Centers „Ferrodrom“, ein Erlebnispark ums Element Ferrum – dem Eisen. Während der Anteil des Elements in der Erdkruste nur 4,7 % ausmacht, liegt der Anteil von Experimenten und Aha-Erlebnissen hier bei 100 %. Feuertornados gleich am Empfang, Elementetunnel mit Feuer, Wasser, Erde, Luft zum Reingreifen oder einfach mal Stahloberflächen mit dem Videomikroskop erforschen, Eisen beim Rosten zusehen und Sand verflüssigen. Ein Erlebnispark zum Thema Stahl. Wer will, kann Stahl sogar fühlen, hören und schmecken. Kurios und ungemein didaktisch.
Weiter geht’s in der Sinteranlage mit Multimedia-Installationen der Völklinger Hütte-Historie oder zur entspannten Butterbrotpause am Picknickplatz in der Granulieranlage. Es ist irgendwie der Jugendtraum vom Rumklettern auf einer riesengroßen Industrieanlage, der hier Wirklichkeit wird – nur eben nicht gefährlich und verboten. Ob man die 27 Meter Aufstieg zur Gichtbühne erklimmt und sich vorstellt wie hier die Rohstoffe in die Hochöfen gefüllt wurden oder auf der Aussichtsplattform der Hochofengruppe einen Rundblick auf Saar, Saarbrücken und Frankreich riskiert, es ist ein ständiges Auf und Ab, ein permanentes industrielles Abenteuer.
Das komplette Angebot ist so vielfältig wie die Anlagen. Die Industriedenkmäler, das Science Center, ein spezielles Ideenlaboratorium, Sonderausstellungen und kulturelle Highlights, Musik, Konzerte, Lesungen oder einfach nur Flanieren und Klettern auf eisernen Pfaden…
Adresse:
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
66302 Völklingen / Saar

