Technikmuseen und Science Center
Technorama, Winterthur (Schweiz)
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© Technorama, Winterthur
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Ob auf dem Weg in den schweizer Bergurlaub, auf der Durchreise oder als direkter Museumstourismus – ein Besuch des traditionsreichen Technoramas in Winterthur lohnt sich in jedem Fall. Schon im Jahr 1947 wurde ein Verein zur Förderung und Entwicklung eines technischen Museums der Schweiz gegründet. 1969 folgte dann die Stiftung "Technorama der Schweiz". Erklärtes Ziel war, "Wissenschaft und Technik in lebendiger Schau" zu präsentieren. Was als eher museale Ausstellung begann, wurde 1990 einem völligen Neukonzept unterworfen. Fortan rückte der klassische Museumsgedanke in den Hintergrund und machte dem Experimentieren, dem Ausprobieren und dem Anfassen Platz. Ein riesiges Erfahrungsfeld und das einzige Science Center der Schweiz, das ist das Technorama nun schon eine ganze Weile, denn im Jahre 2000 wurden die Umbauten abgeschlossen. Den Titel „Museum“ wollen die Eidgenossen seitdem nicht mehr hören.
Mit circa 500 Ausstellungsobjekten präsentiert das Technorama die unterschiedlichsten Phänomene aus verschiedenen Wissensbereichen. Im Erdgeschoss geht’s los mit Mechanik, Hochspannung, Elektrizität, Magnetismus und einem Jugendlabor. In der 1. Etage folgen dann die Themenbereiche Wahrnehmung, Mathe-Magie und Wasser/Natur/Chaos, bevor es in der 2. Etage um Licht und Sicht, Räumliches Sehen, Klingendes Holz, Mienen-Spiele und Automation geht.
Immer darf angefasst, ausprobiert, experimentiert und natürlich auch gestaunt werden. Letzteres bleibt nicht aus, denn die präsentierten Wissenschaftsbeispiele sind extrem spannend und äußerst abwechslungsreich. So kann man sehen, wie Schallwellen sichtbar werden, weil sie sich in einer Flüssigkeit aus pulsierenden Wellen, perlenden Bläschen und hochstiebenden Fontänen zu erkennen geben. Oder man verfolgt mit Hochspannung einen Versuch zum selbigen Thema, wenn am Tesla-Transformator Spannung zur Magie wird: Strom überspringt dabei mit viel Getöse und mehreren Hunderttausend Volt Strecken von 80 cm und bringt völlig kabellos in unmittelbarer Nähe stehende Neonröhren zum Leuchten.
Eher haarsträubend ist das Experiment am Van-de-Graaff-Bandgenerator. Man legt die Hand an eine elektrische Gleichspannung und spürt nicht das Geringste, abgesehen von den eigenen Haaren – die stehen einem nämlich zu Berge wie dereinst dem Struwwelpeter. Auch zur Mathematik gibt es ungemein Interessantes zu sehen und der Ausstellungsprospekt behält Recht, wenn er behauptet, „die Meinung, dass der Spaß aufhört, wo die Mathematik anfängt, wird nachhaltig aus den Köpfen subtrahiert.“ Möbius-Band, Kugel-Wettlauf und wunderschön anzusehende Fadenmodelle aus Zylinder, Doppelkegel, Ellipse, Hyperbel und Parabel machen die theoretische Wissenschaft plastisch und erlebbar.
Alle Arten der interaktiven Exponate aufzuzählen ist bei dieser ungeheuren Menge unmöglich. Ob magnetische Spielereien mit festen und flüssigen Stoffen, die größten Wassertropfen der Welt, fünf Meter hohe Feuer-Tornados, das Analysieren vom Erdbeerrot im Jogurt oder der Reinigungskraft im Putzmittel, Sich-täuschen-lassen von bizarren Wahrnehmungsphänomenen oder das Interesse, das an den Probierstationen geweckt wurde, im Jugendlabor vertiefen – das Technorama bietet Unzähliges und Ungeahntes.
Auch permanente Vorführungen, die zwischen 15 und 30 Minuten dauern, zu den unterschiedlichen Themen, stehen auf dem täglichen Programm. Im Sektor Magnetismus gibt es eine Vorführung zur Supraleitung, zur Mechanik etwas über das Coriolis-Karussell, zum Bereich Licht und Sicht eine Laser-Show und im Hinblick auf den Sektor Wasser/Natur/Chaos wartet eine Vorführung zum Ozonloch und Treibhauseffekt auf die Besucher.
Wer da meint, das Technorama in Winterthur „mal eben“ auf der Durchreise besuchen zu können, der sollte gleich schon mal seinen Urlaub verlängern …
Adresse:
Technorama, Technoramastrasse 1,
CH-8404 Winterthur, Schweiz
Mit circa 500 Ausstellungsobjekten präsentiert das Technorama die unterschiedlichsten Phänomene aus verschiedenen Wissensbereichen. Im Erdgeschoss geht’s los mit Mechanik, Hochspannung, Elektrizität, Magnetismus und einem Jugendlabor. In der 1. Etage folgen dann die Themenbereiche Wahrnehmung, Mathe-Magie und Wasser/Natur/Chaos, bevor es in der 2. Etage um Licht und Sicht, Räumliches Sehen, Klingendes Holz, Mienen-Spiele und Automation geht.
Immer darf angefasst, ausprobiert, experimentiert und natürlich auch gestaunt werden. Letzteres bleibt nicht aus, denn die präsentierten Wissenschaftsbeispiele sind extrem spannend und äußerst abwechslungsreich. So kann man sehen, wie Schallwellen sichtbar werden, weil sie sich in einer Flüssigkeit aus pulsierenden Wellen, perlenden Bläschen und hochstiebenden Fontänen zu erkennen geben. Oder man verfolgt mit Hochspannung einen Versuch zum selbigen Thema, wenn am Tesla-Transformator Spannung zur Magie wird: Strom überspringt dabei mit viel Getöse und mehreren Hunderttausend Volt Strecken von 80 cm und bringt völlig kabellos in unmittelbarer Nähe stehende Neonröhren zum Leuchten.
Eher haarsträubend ist das Experiment am Van-de-Graaff-Bandgenerator. Man legt die Hand an eine elektrische Gleichspannung und spürt nicht das Geringste, abgesehen von den eigenen Haaren – die stehen einem nämlich zu Berge wie dereinst dem Struwwelpeter. Auch zur Mathematik gibt es ungemein Interessantes zu sehen und der Ausstellungsprospekt behält Recht, wenn er behauptet, „die Meinung, dass der Spaß aufhört, wo die Mathematik anfängt, wird nachhaltig aus den Köpfen subtrahiert.“ Möbius-Band, Kugel-Wettlauf und wunderschön anzusehende Fadenmodelle aus Zylinder, Doppelkegel, Ellipse, Hyperbel und Parabel machen die theoretische Wissenschaft plastisch und erlebbar.
Alle Arten der interaktiven Exponate aufzuzählen ist bei dieser ungeheuren Menge unmöglich. Ob magnetische Spielereien mit festen und flüssigen Stoffen, die größten Wassertropfen der Welt, fünf Meter hohe Feuer-Tornados, das Analysieren vom Erdbeerrot im Jogurt oder der Reinigungskraft im Putzmittel, Sich-täuschen-lassen von bizarren Wahrnehmungsphänomenen oder das Interesse, das an den Probierstationen geweckt wurde, im Jugendlabor vertiefen – das Technorama bietet Unzähliges und Ungeahntes.
Auch permanente Vorführungen, die zwischen 15 und 30 Minuten dauern, zu den unterschiedlichen Themen, stehen auf dem täglichen Programm. Im Sektor Magnetismus gibt es eine Vorführung zur Supraleitung, zur Mechanik etwas über das Coriolis-Karussell, zum Bereich Licht und Sicht eine Laser-Show und im Hinblick auf den Sektor Wasser/Natur/Chaos wartet eine Vorführung zum Ozonloch und Treibhauseffekt auf die Besucher.
Wer da meint, das Technorama in Winterthur „mal eben“ auf der Durchreise besuchen zu können, der sollte gleich schon mal seinen Urlaub verlängern …
Adresse:
Technorama, Technoramastrasse 1,
CH-8404 Winterthur, Schweiz

