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Technikmuseen und Science Center
Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven
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Die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer war nicht nur für die Technikgeschichte ein bestimmendes Thema, sondern immer auch ein Motor für Entdeckungen, Handel und Fortschritt. Kein Wunder, dass von Schiffen und der Schifffahrt immer noch eine große Faszination und der salzige Duft des Abenteuers ausgeht.
Das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven ist der richtige Ort, um der Seefahrt an Land nachzuspüren - von ihren Anfängen bis heute. Das DSM ist aber neben allen Ausstellungsgebäuden und dem großen Freiluftbereich auch ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut, das bereits 1971 die wissenschaftliche Arbeit aufnahm und dem Museum einen weltweiten Ruf beschert.
1980 wurde es als sechste und bislang letzte Einrichtung dieser Art in die Reihe der von Bund und Ländern gemeinsam geförderten nationalen Forschungsmuseen aufgenommen. 200.000 Besucher im Jahr und 9 Millionen Menschen insgesamt haben das Deutsche Schiffahrtsmuseum seit 1975 schon aufgesucht. Und das hat einiges zu bieten: Das parkähnliche Gelände verfügt über einen eigenen Hafen mit zehn Oldtimern der Museumsflotte, eine Bootshalle, Schiffsarchäologie-Exponaten im Gebäude und dazu diverse Einzelsammlungen von Modellen, Geräten, Gemälden und anderen nautischen Highlights.
Bestaunen kann man die Meilensteine der deutschen Seefahrtsgeschichte wie zum Beispiel eine Kogge von 1380, das hölzerne Segelschiff der ersten deutschen Polarexpedition (1868), die nordische Yacht "Grönland", das letzte erhaltene und modernste U-Boot des Zweiten Weltkriegs oder so skurrile Exponate wie den ersten Wassertrecker der Welt aus dem Jahr 1954.
Im Museumshafen wird in drei Bereiche unterteilt: die Hochsee- / Küstenschiffsflotte, die Bootsflotte und die Mittelalterflotte. Alles Schiffe sind Originale, und an die kommt man ganz nah heran, denn die Liegeplätze sind mit rundum verlaufenden Steganlagen ausgestattet, so dass ein kompletter Rundgang „auf dem Wasser“ möglich wird. Infos gibt es nebenher zur Zweckbestimmung, Bauweise und Antriebstechnik sowie zur zeitlichen Staffelung und dem historischen Kontext. Die Bandbreite der Ausstellung umfasst natürlich nicht nur Schiffe. So gibt es den Original-Schornstein des einzigen deutschen Handelsschiffes mit Atomantrieb zu bestaunen, einen Dampfhammer der Bremer Vulkan-Werft, die Schiffsschraube eines Riesentankers, Bremerhavens historischen Wasserstandsanzeiger oder den echten Leuchtturm des ehemaligen Unterfeuers Sandstedt.
Wer sich schon mal einen Vorgeschmack holen will, kann in der im Internet vorliegenden Schiffsliste stöbern und alle Merkmale, den Lebenslauf und die technischen Daten eines historischen Schiffs erfahren.
Sehr ambitioniert und umfassend und nicht nur für passionierte Seebären zu empfehlen - das Deutsche Schiffahrtsmuseum.
Adresse:
Nationales Schifffahrtsmuseum der Bundesrepublik Deutschland
Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven
Das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven ist der richtige Ort, um der Seefahrt an Land nachzuspüren - von ihren Anfängen bis heute. Das DSM ist aber neben allen Ausstellungsgebäuden und dem großen Freiluftbereich auch ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut, das bereits 1971 die wissenschaftliche Arbeit aufnahm und dem Museum einen weltweiten Ruf beschert.
1980 wurde es als sechste und bislang letzte Einrichtung dieser Art in die Reihe der von Bund und Ländern gemeinsam geförderten nationalen Forschungsmuseen aufgenommen. 200.000 Besucher im Jahr und 9 Millionen Menschen insgesamt haben das Deutsche Schiffahrtsmuseum seit 1975 schon aufgesucht. Und das hat einiges zu bieten: Das parkähnliche Gelände verfügt über einen eigenen Hafen mit zehn Oldtimern der Museumsflotte, eine Bootshalle, Schiffsarchäologie-Exponaten im Gebäude und dazu diverse Einzelsammlungen von Modellen, Geräten, Gemälden und anderen nautischen Highlights.
Bestaunen kann man die Meilensteine der deutschen Seefahrtsgeschichte wie zum Beispiel eine Kogge von 1380, das hölzerne Segelschiff der ersten deutschen Polarexpedition (1868), die nordische Yacht "Grönland", das letzte erhaltene und modernste U-Boot des Zweiten Weltkriegs oder so skurrile Exponate wie den ersten Wassertrecker der Welt aus dem Jahr 1954.
Im Museumshafen wird in drei Bereiche unterteilt: die Hochsee- / Küstenschiffsflotte, die Bootsflotte und die Mittelalterflotte. Alles Schiffe sind Originale, und an die kommt man ganz nah heran, denn die Liegeplätze sind mit rundum verlaufenden Steganlagen ausgestattet, so dass ein kompletter Rundgang „auf dem Wasser“ möglich wird. Infos gibt es nebenher zur Zweckbestimmung, Bauweise und Antriebstechnik sowie zur zeitlichen Staffelung und dem historischen Kontext. Die Bandbreite der Ausstellung umfasst natürlich nicht nur Schiffe. So gibt es den Original-Schornstein des einzigen deutschen Handelsschiffes mit Atomantrieb zu bestaunen, einen Dampfhammer der Bremer Vulkan-Werft, die Schiffsschraube eines Riesentankers, Bremerhavens historischen Wasserstandsanzeiger oder den echten Leuchtturm des ehemaligen Unterfeuers Sandstedt.
Wer sich schon mal einen Vorgeschmack holen will, kann in der im Internet vorliegenden Schiffsliste stöbern und alle Merkmale, den Lebenslauf und die technischen Daten eines historischen Schiffs erfahren.
Sehr ambitioniert und umfassend und nicht nur für passionierte Seebären zu empfehlen - das Deutsche Schiffahrtsmuseum.
Adresse:
Nationales Schifffahrtsmuseum der Bundesrepublik Deutschland
Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven

