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Technikmuseen
Deutsches Bergbau-Museum, Bochum
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Die aktiven Zechen des Ruhrgebiets sind zwar von mehreren Hundert auf eine Handvoll geschrumpft, im Bergbau-Museum Bochum kann der Besucher aber nach wie vor den Alltag der Bergleute nacherleben und in einen kilometerlangen „echten“ Stollen einfahren. Tradition und Zukunft des Bergbaus erzeugen immer noch großes Interesse beim Publikum. Das beweisen die rund 400.000 Besucher pro Jahr, die das Bergbau-Museum damit zu einem der meist besuchten Museen der Bundesrepublik machen.
Glück auf!
In der Eigensicht betrachtet man sich als „das bedeutendste Bergbau-Museum der Welt“ und zugleich als „renommiertes Forschungsinstitut für Montangeschichte“ (Website Bergbau-Museum). Per Fahrstuhl fährt man in den Besucherstollen ein und begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch die Zeit. 2,5 Kilometer Stollen, von den gefährlichen Anfängen des Bergbaus mit Hammer und Grubengaul bis hin zu den riesigen Spreng-, Abbau- und Vortriebsmaschinen der Neuzeit. Hightech hat menschlicher Knochenarbeit Platz gemacht. Der Eindruck wird noch authentischer dadurch, dass ehemalige Kumpel als Museumsführer unter Tage agieren. Die erzählen sehr ausführlich und anschaulich aus eigener Erfahrung und fordern den Besucher gern schon mal dazu auf, einen original Abbruchhammer in die Hand zu nehmen, um nachfühlen zu können, wie schwer solch ein Ding ist. Wenn dieser dann auch noch im nachgebauten Kohleflöz in Betrieb genommen wird, fliegen einem fast die Ohren weg. Allerdings beschränkt man sich auf die reine Demonstration, Kohlenstaub und Hitze bleiben einem zum Glück erspart.
Weiter geht die Reise bis hin zum 2003 fertiggestellten neuesten Streb im sogenannten Schildausbau. Dort wird der aktuelle Stand der Bergwerkstechnik gezeigt. Jene ist ja noch lange nicht tot und gerade das Ruhrgebiet ist nach wie vor Standort wichtiger Spezialbetriebe für Berkwerks-, Abbau- und Fördertechnik, die ihre Maschinen und das Ingenieurs-Know-how eifrig ins Ausland exportieren.
Wer das Revier besucht, kommt nicht umhin, ins Bergbau-Museum zu gehen. Dort schlagen die einstigen Lebensadern des Reviers immer noch und man bekommt einen einmaligen Eindruck von der fast ausgestorbenen Arbeitswelt in den Kohleflözen. Ganz unten, im echten Stollen des Besucherbergwerks, zu ebener Erde, inmitten der reichhaltigen internationalen Sammlung zur Bergwerksgeschichte oder ganz oben, in 60 Meter Höhe, auf der Aussichtplattform des Förderturms mit herrlichem Blick über eine ganze (Montan)region.
Adresse:
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum
Glück auf!
In der Eigensicht betrachtet man sich als „das bedeutendste Bergbau-Museum der Welt“ und zugleich als „renommiertes Forschungsinstitut für Montangeschichte“ (Website Bergbau-Museum). Per Fahrstuhl fährt man in den Besucherstollen ein und begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch die Zeit. 2,5 Kilometer Stollen, von den gefährlichen Anfängen des Bergbaus mit Hammer und Grubengaul bis hin zu den riesigen Spreng-, Abbau- und Vortriebsmaschinen der Neuzeit. Hightech hat menschlicher Knochenarbeit Platz gemacht. Der Eindruck wird noch authentischer dadurch, dass ehemalige Kumpel als Museumsführer unter Tage agieren. Die erzählen sehr ausführlich und anschaulich aus eigener Erfahrung und fordern den Besucher gern schon mal dazu auf, einen original Abbruchhammer in die Hand zu nehmen, um nachfühlen zu können, wie schwer solch ein Ding ist. Wenn dieser dann auch noch im nachgebauten Kohleflöz in Betrieb genommen wird, fliegen einem fast die Ohren weg. Allerdings beschränkt man sich auf die reine Demonstration, Kohlenstaub und Hitze bleiben einem zum Glück erspart.
Weiter geht die Reise bis hin zum 2003 fertiggestellten neuesten Streb im sogenannten Schildausbau. Dort wird der aktuelle Stand der Bergwerkstechnik gezeigt. Jene ist ja noch lange nicht tot und gerade das Ruhrgebiet ist nach wie vor Standort wichtiger Spezialbetriebe für Berkwerks-, Abbau- und Fördertechnik, die ihre Maschinen und das Ingenieurs-Know-how eifrig ins Ausland exportieren.
Wer das Revier besucht, kommt nicht umhin, ins Bergbau-Museum zu gehen. Dort schlagen die einstigen Lebensadern des Reviers immer noch und man bekommt einen einmaligen Eindruck von der fast ausgestorbenen Arbeitswelt in den Kohleflözen. Ganz unten, im echten Stollen des Besucherbergwerks, zu ebener Erde, inmitten der reichhaltigen internationalen Sammlung zur Bergwerksgeschichte oder ganz oben, in 60 Meter Höhe, auf der Aussichtplattform des Förderturms mit herrlichem Blick über eine ganze (Montan)region.
Adresse:
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum

