MINT
Technikmuseen
Deutsches Museum, Bonn
|
|
„Forschung und Technik in Deutschland nach 1945“ lautet ganz sachlich die Überschrift auf der Webseite des Deutschen Museums Bonn. So nüchtern ist die Ausstellung allerdings keinesfalls - mit über 100 Exponanten werden technische und wissenschaftliche Meisterleistungen gezeigt, die unumstößlich zur Nachkriegs-Technikgeschichte der BRD gehören und das Gütesiegel „Made in Germany“ geprägt und verdient haben. Das Wissenschaftszentrum des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft bildet den großzügigen architektonischen Rahmen und sowohl Gebäude als auch die Ausstellung müssen den Vergleich mit dem Stammhaus in München keinesfalls scheuen. Gerade im Angesicht der aktuellen Zweifel am deutschen Produktionsstandort und mit der Angst vor den aufstrebenden asiatischen Konkurrenten im Nacken, glätten sich die Sorgenfalten auf der Stirn, wenn man exemplarisch die wesentlichen Zweige der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung in der BRD innerhalb der letzten sechs Jahrzehnte präsentiert bekommt.
Wie viel Hightech steckt im Alltag?
Es wirkt wie eine Frischzellenkur, die Unmenge an deutschen Erfindungen, Patenten und nobelpreisgekrönten Forschungsergebnisse zu betrachten.
Aber vielleicht ist Hightech in unserem Alltag auch einfach zu präsent, um noch nachvollziehen zu können, welche Ingenieurskunst in Airbags, Fischer-Dübeln, Waschmitteln oder einer Atomuhr steckt. Diese notwendige Sensibilität vermittelt das Deutsche Museum in Bonn. Kurioses trifft oftmals auf Hochtechnisches. Vielfach erhält der Besucher Gelegenheit, in zahlreichen Experimenten selbst Hand anzulegen, um dem Funktionsprinzip vieler technischer Meisterleistungen auf die Spur zu kommen. Auf zwei Etagen hat das Museum seine besten Stücke in fünf verschiedene thematische Sektionen aufgeteilt. „Elementares“ beschäftigt sich mit der Bedeutung der Grundlagenforschung für Wissenschaft und Technik. Der Bereich „Eis brechen“ erinnert zwar an die Arktis, behandelt aber die besondere politische Situation im geteilten Nachkriegs-Deutschland und die Konsequenzen für technische Entwicklungen. „Himmel und Hölle“ packt heiße Eisen aus Energie- und Umweltforschung sowie umstrittene Technikthemen an und versucht, ökologische und alternative Lösungen aufzuzeigen. Der Bereich „Grenzgänger“ widmet sich der interdisziplinären Forschung und internationaler Zusammenarbeit. Schließlich kann man in der letzten Sektion – „Tradition-Vision“ – den epochal bedeutungsreichsten Erfindungen nachspüren und zudem die wissenschaftlichen Entwicklungen von morgen vorausahnen.
Wer in der Masse der Exponate den Überblick verloren hat oder zu Hause noch mal in Ruhe über das Erlebte nachdenken möchte, dem sei die Website empfohlen: Jedes einzelne Ausstellungsstück ist hier – zumeist mit Foto und Erläuterungstext – nochmals virtuell zur Schau gestellt.
Adresse:
Deutsches Museum Bonn
Ahrstraße 45, 53175 Bonn
Wie viel Hightech steckt im Alltag?
Es wirkt wie eine Frischzellenkur, die Unmenge an deutschen Erfindungen, Patenten und nobelpreisgekrönten Forschungsergebnisse zu betrachten.
Aber vielleicht ist Hightech in unserem Alltag auch einfach zu präsent, um noch nachvollziehen zu können, welche Ingenieurskunst in Airbags, Fischer-Dübeln, Waschmitteln oder einer Atomuhr steckt. Diese notwendige Sensibilität vermittelt das Deutsche Museum in Bonn. Kurioses trifft oftmals auf Hochtechnisches. Vielfach erhält der Besucher Gelegenheit, in zahlreichen Experimenten selbst Hand anzulegen, um dem Funktionsprinzip vieler technischer Meisterleistungen auf die Spur zu kommen. Auf zwei Etagen hat das Museum seine besten Stücke in fünf verschiedene thematische Sektionen aufgeteilt. „Elementares“ beschäftigt sich mit der Bedeutung der Grundlagenforschung für Wissenschaft und Technik. Der Bereich „Eis brechen“ erinnert zwar an die Arktis, behandelt aber die besondere politische Situation im geteilten Nachkriegs-Deutschland und die Konsequenzen für technische Entwicklungen. „Himmel und Hölle“ packt heiße Eisen aus Energie- und Umweltforschung sowie umstrittene Technikthemen an und versucht, ökologische und alternative Lösungen aufzuzeigen. Der Bereich „Grenzgänger“ widmet sich der interdisziplinären Forschung und internationaler Zusammenarbeit. Schließlich kann man in der letzten Sektion – „Tradition-Vision“ – den epochal bedeutungsreichsten Erfindungen nachspüren und zudem die wissenschaftlichen Entwicklungen von morgen vorausahnen.
Wer in der Masse der Exponate den Überblick verloren hat oder zu Hause noch mal in Ruhe über das Erlebte nachdenken möchte, dem sei die Website empfohlen: Jedes einzelne Ausstellungsstück ist hier – zumeist mit Foto und Erläuterungstext – nochmals virtuell zur Schau gestellt.
Adresse:
Deutsches Museum Bonn
Ahrstraße 45, 53175 Bonn

