MINT
Technikmuseen
Phänomania Erfahrungsfeld, Essen
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© Phänomania Erfahrungsfeld
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Im Essener Norden, ganz in der Nähe der ehemaligen Zeche Zollverein – dem heutigen Weltkulturerbe – vermutet man eher Kohlenstaub und Menschen mit schwarzen Füßen statt ein Erlebnismuseum mit dem vielsagenden Titel „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“.
Mit allen Sinnen erleben
Auf dem Rundgang in der ehemaligen Maschinenhalle erwarten den Besucher über 60 Mitmach-Stationen, die sich um das Erspüren des eigenen Körpers, die Entdeckung der verschiedenen Sinne und den Einklang von Mensch und Naturgesetzen drehen. Man erfährt und erlebt, wie das Auge sieht, das Ohr hört und der Fuß tastet. Erfunden hat diese Art von Erlebnispädagogik der 1984 verstorbene Philosoph, Pädagoge, Architekt und Grafiker Hugo Kükelhaus. Die Wanderausstellung des Multitalents fand dann an seinem Geburtsort Essen einen festen Platz. Auch wenn das alles etwas anthroposophisch angehaucht klingt, so bilden Kükelhaus’ Modelle die Basis für viele ähnliche Aufbauten in modernen Museen und Science Centern.
Experimente physikalischer Art gibt es neuerdings auch im Phänomenia-Erfahrungsfeld. Über 50 Stationen befassen sich mit den Gesetzen der Physik für „Nichtphysiker“ jeden Alters. Man muss schon zupacken können, denn Ausprobieren und alles anfassen ist in der Ausstellung ausdrücklich erwünscht und dringend notwendig. Da werden Blitze geschleudert, die Eigenenergie der Besucher per Handbatterie gemessen oder im Klang- und Lichtraum den Geheimnissen von Akustik und Optik nachgespürt. Mal haut man auf einen riesigen Gong und merkt was Resonanz heißt, mal erzeugt man am Wirbeltrichter eine Wasserhose. Langweilig wird’s nie, dafür gibt es einfach zu viel zu tun und zu erleben. Richtig ausgelassen und heiter ist es dann im Spiegel-Kabinett im Untergeschoss des schönen Industrie-Denkmal-Gebäudes. Hüpfende und Grimassen schneidende Gestalten jeglichen Alters posieren vor den vielen variationsreichen Zerrspiegeln. Im Sommer bietet das Phänomenia-Erfahrungsfeld auch ein Außengelände mit über 2000 qm2 Experimentier- und Entdeckungsfläche.
Also, es kann nicht schaden, die eigenen Sinne zu schärfen oder diese um neue Empfindungen zu bereichern. Vielleicht kann manch ein Gast ja nach dem Besuch sogar in sich selbst hineinhören, um erleichtert festzustellen: Ja, ich habe sie noch alle beieinander – die fünf Sinne…
Adresse:
Phänomania Erfahrungsfeld, Essen
Am Handwerkerpark 8-10, 45309 Essen
Mit allen Sinnen erleben
Auf dem Rundgang in der ehemaligen Maschinenhalle erwarten den Besucher über 60 Mitmach-Stationen, die sich um das Erspüren des eigenen Körpers, die Entdeckung der verschiedenen Sinne und den Einklang von Mensch und Naturgesetzen drehen. Man erfährt und erlebt, wie das Auge sieht, das Ohr hört und der Fuß tastet. Erfunden hat diese Art von Erlebnispädagogik der 1984 verstorbene Philosoph, Pädagoge, Architekt und Grafiker Hugo Kükelhaus. Die Wanderausstellung des Multitalents fand dann an seinem Geburtsort Essen einen festen Platz. Auch wenn das alles etwas anthroposophisch angehaucht klingt, so bilden Kükelhaus’ Modelle die Basis für viele ähnliche Aufbauten in modernen Museen und Science Centern.
Experimente physikalischer Art gibt es neuerdings auch im Phänomenia-Erfahrungsfeld. Über 50 Stationen befassen sich mit den Gesetzen der Physik für „Nichtphysiker“ jeden Alters. Man muss schon zupacken können, denn Ausprobieren und alles anfassen ist in der Ausstellung ausdrücklich erwünscht und dringend notwendig. Da werden Blitze geschleudert, die Eigenenergie der Besucher per Handbatterie gemessen oder im Klang- und Lichtraum den Geheimnissen von Akustik und Optik nachgespürt. Mal haut man auf einen riesigen Gong und merkt was Resonanz heißt, mal erzeugt man am Wirbeltrichter eine Wasserhose. Langweilig wird’s nie, dafür gibt es einfach zu viel zu tun und zu erleben. Richtig ausgelassen und heiter ist es dann im Spiegel-Kabinett im Untergeschoss des schönen Industrie-Denkmal-Gebäudes. Hüpfende und Grimassen schneidende Gestalten jeglichen Alters posieren vor den vielen variationsreichen Zerrspiegeln. Im Sommer bietet das Phänomenia-Erfahrungsfeld auch ein Außengelände mit über 2000 qm2 Experimentier- und Entdeckungsfläche.
Also, es kann nicht schaden, die eigenen Sinne zu schärfen oder diese um neue Empfindungen zu bereichern. Vielleicht kann manch ein Gast ja nach dem Besuch sogar in sich selbst hineinhören, um erleichtert festzustellen: Ja, ich habe sie noch alle beieinander – die fünf Sinne…
Adresse:
Phänomania Erfahrungsfeld, Essen
Am Handwerkerpark 8-10, 45309 Essen

