MINT
Technikmuseen
Phänomenta, Lüdenscheid
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Die schöne Landschaft im nordwestlichen Sauerland verfügt nicht nur über viel Wald, endlose grüne Hügel und die schmucke Kreisstadt Lüdenscheid, sondern auch über eines der ersten Science Center Nordrhein-Westfalens – die Phänomenta. Die interaktive Ausstellung zum Ausprobieren und Mitmachen bietet an über 130 Stationen Experimente aus allen Bereichen der Physik, die zum Nachdenken und Spaßhaben anregen.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Macher der Phänomenta ohne öffentliche Fördermittel auskommen und die laufenden Kosten durch die erwirtschafteten Einnahmen decken. Träger ist eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und Bildung. Bei größeren Investitionen helfen gemeinnützige Spenden weiter.
Technik zum Erleben für jedes Alter
Die Stationen drehen sich im Wesentlichen um die Bereiche Akustik, Elektrizität, Mechanik und Optik. Eins haben sie allerdings gemeinsam – sie machen Spaß! Zielgruppe sind in erster Linie Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren, aber auch für ältere Jugendliche und Erwachsene hat das Angebot viel Unterhaltungswert und Erkenntnisgewinn parat.
Wie lebhaft, engagiert und interessant es in der Phänomenta zugeht, hört man schon beim ersten Betreten der Lobby am begeisterten kakofonischen Kindergeschrei. Nicht lange warten, Eintrittspreis entrichten und direkt selber eintauchen in die Welt der hautnahen Naturwissenschaften.
Spaß und Abenteuer vom Keller bis zum Dach
Im Erdgeschoss misst man seine eigene Spannung an einer Handbatterie, lernt das Prinzip des Flaschenzugs mit eigener Muskelkraft kennen, versteht zum ersten Mal den Satz des Pythagoras durch ein Flüssigkeitsmodell mit verschieden großen Dreiecken oder lacht sich schlapp über die Bewegungsverzögerung einer Videoinstallation, bei der man selbst Hauptdarsteller sein kann.
Ähnlich aktiv geht es im Keller weiter. Man erzeugt mit einem überdimensionalen Pustefix-System Riesen-Seifenblasen, friert seinen eigenen Schatten ein, entdeckt Spuren von radioaktiven Teilchen im Kältenebel oder bremst per Wirbelstrom Aluminiumplatten im freien Fall.
Puh, ganz schön erkenntnisreich, aber noch lang nicht alles. Geht man durch das Treppenhaus, hört man viel Rumoren und Geräusche. Es knallt, knirscht, zischt und aus Lautsprechern kommen viele fremdartige Töne. Getriebe surren, Zahnräder knarren, Holzblöcke poltern und Kinder lachen.
So munter geht es dann in der ersten Etage weiter. Hier befindet sich der größte Ausstellungsbereich. Drei Räume mit insgesamt circa 200 Quadratmetern und einer Außenterrasse mit Hörspiegelstrecke, spektakulärem Hochseil-Fahrrad und drei Flaschenzugsitzen. Drinnen kann man per Ergometer Strom erzeugen, einer Modelleisenbahn Leben einhauchen, eine drei Meter große Riesenzange bewundern oder am Wasserwirbel und Wellenbecken für ein ordentliches Durcheinander sorgen. Highlight auf dieser Etage ist außerdem eine Rohrpost, durch die man gelbe Ü-Ei-Dößchen mit Spickzettel-Briefchen jagen kann. Kaum zu glauben, dass im Zeitalter von SMS und E-Mail ausgerechnet an dieser Station das größte Gedränge herrscht.
Im gemütlichen Dachgeschoss wird’s dann noch mal lustig und spannend zugleich. Ein Verzerrspiegel halbiert den Körper des Betrachters und setzt ihn urkomisch aus zwei gleichen Teilen wieder zusammen, man baut ein Gewölbe aus Bauklötzen und staunt über die Belastbarkeit oder man versucht sich ganz ohne Hammer und Nägel an der legendären Brückenkonstruktion Leonardo da Vincis.
Klar, bei so viel Eigenbau und Ausprobieren ist Krachen und Lachen an der Tagesordnung. Wenn die Aha-Erlebnisse im Kopf auch noch zu hören wären, wäre der Lärmpegel mit Sicherheit noch um einige Stufen höher …
Adresse:
Stiftung Phänomenta Lüdenscheid
Gustav-Adolf-Str. 9-11, 58507 Lüdenscheid
Besonders bemerkenswert ist, dass die Macher der Phänomenta ohne öffentliche Fördermittel auskommen und die laufenden Kosten durch die erwirtschafteten Einnahmen decken. Träger ist eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und Bildung. Bei größeren Investitionen helfen gemeinnützige Spenden weiter.
Technik zum Erleben für jedes Alter
Die Stationen drehen sich im Wesentlichen um die Bereiche Akustik, Elektrizität, Mechanik und Optik. Eins haben sie allerdings gemeinsam – sie machen Spaß! Zielgruppe sind in erster Linie Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren, aber auch für ältere Jugendliche und Erwachsene hat das Angebot viel Unterhaltungswert und Erkenntnisgewinn parat.
Wie lebhaft, engagiert und interessant es in der Phänomenta zugeht, hört man schon beim ersten Betreten der Lobby am begeisterten kakofonischen Kindergeschrei. Nicht lange warten, Eintrittspreis entrichten und direkt selber eintauchen in die Welt der hautnahen Naturwissenschaften.
Spaß und Abenteuer vom Keller bis zum Dach
Im Erdgeschoss misst man seine eigene Spannung an einer Handbatterie, lernt das Prinzip des Flaschenzugs mit eigener Muskelkraft kennen, versteht zum ersten Mal den Satz des Pythagoras durch ein Flüssigkeitsmodell mit verschieden großen Dreiecken oder lacht sich schlapp über die Bewegungsverzögerung einer Videoinstallation, bei der man selbst Hauptdarsteller sein kann.
Ähnlich aktiv geht es im Keller weiter. Man erzeugt mit einem überdimensionalen Pustefix-System Riesen-Seifenblasen, friert seinen eigenen Schatten ein, entdeckt Spuren von radioaktiven Teilchen im Kältenebel oder bremst per Wirbelstrom Aluminiumplatten im freien Fall.
Puh, ganz schön erkenntnisreich, aber noch lang nicht alles. Geht man durch das Treppenhaus, hört man viel Rumoren und Geräusche. Es knallt, knirscht, zischt und aus Lautsprechern kommen viele fremdartige Töne. Getriebe surren, Zahnräder knarren, Holzblöcke poltern und Kinder lachen.
So munter geht es dann in der ersten Etage weiter. Hier befindet sich der größte Ausstellungsbereich. Drei Räume mit insgesamt circa 200 Quadratmetern und einer Außenterrasse mit Hörspiegelstrecke, spektakulärem Hochseil-Fahrrad und drei Flaschenzugsitzen. Drinnen kann man per Ergometer Strom erzeugen, einer Modelleisenbahn Leben einhauchen, eine drei Meter große Riesenzange bewundern oder am Wasserwirbel und Wellenbecken für ein ordentliches Durcheinander sorgen. Highlight auf dieser Etage ist außerdem eine Rohrpost, durch die man gelbe Ü-Ei-Dößchen mit Spickzettel-Briefchen jagen kann. Kaum zu glauben, dass im Zeitalter von SMS und E-Mail ausgerechnet an dieser Station das größte Gedränge herrscht.
Im gemütlichen Dachgeschoss wird’s dann noch mal lustig und spannend zugleich. Ein Verzerrspiegel halbiert den Körper des Betrachters und setzt ihn urkomisch aus zwei gleichen Teilen wieder zusammen, man baut ein Gewölbe aus Bauklötzen und staunt über die Belastbarkeit oder man versucht sich ganz ohne Hammer und Nägel an der legendären Brückenkonstruktion Leonardo da Vincis.
Klar, bei so viel Eigenbau und Ausprobieren ist Krachen und Lachen an der Tagesordnung. Wenn die Aha-Erlebnisse im Kopf auch noch zu hören wären, wäre der Lärmpegel mit Sicherheit noch um einige Stufen höher …
Adresse:
Stiftung Phänomenta Lüdenscheid
Gustav-Adolf-Str. 9-11, 58507 Lüdenscheid

