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Deutsche Raumfahrtausstellung, Morgenröthe-Rautenkranz
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Deutsche Raumfahrtausstellung, Morgenröthe-Rautenkranz
Deutsche Raumfahrtausstellung – allein der Titel klingt schon anspruchsvoll und All-umfassend. Aber viel gab’s ja nicht in der deutschen Raumfahrt, kein Vergleich zu USA und Sowjetunion mit ihren zahlreichen Raketenstarts, Mondlandungen und teuren Apollo- oder Sojus-Missionen. Aber wo bitteschön liegt eigentlich Morgenröthe-Rautenkranz? Ebenso unauffällig wie die deutsche Raumfahrt mutet das romantische 900-Seelen-Dörfchen im Erzgebirge an. Dort, fast an der tschechischen Grenze, ist der Standort der Ausstellung. Was sich erst einmal skurril anhört, wird nach weiterem Nachforschen plausibel. Die kleine Berglandschaft hat nicht nur ein gesundes Mittelgebirgsreizklima, sondern auch einen prominenten Ehrenbürger: Sigmund Jähn. Seines Zeichens Kosmonaut in der ehemaligen DDR und erster Deutscher im All. Ein echter Held des Sozialismus. Schon zu ostdeutschen Zeiten wurde die Raumfahrtausstellung im stillgelegten Bahnhofsgebäude des Örtchens eingerichtet. Sigmund Jähn-Kultstätte und Museum zugleich. Heute ist alles aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Seit dem 28. März 2007 residiert die Ausstellung in einem speziell dafür errichteten modernen Gebäude.
Grundsätzlich wird zwischen unbemannter und bemannter Raumfahrt unterschieden. Im ersten Bereich werden Satellitensysteme und deren Einsatz in Forschung, Kommunikation und Ökologie vorgestellt. Im zweiten Bereich, der bemannten Raumfahrt, werden Flüge mit deutschen Astronauten und Kosmonauten dokumentiert. Präsentiert wird alles, was man an Exponaten zum Thema deutsche Raumfahrt zusammenbekommen konnte - zum Teil Geschenke aktiver Astronauten nach ihren Missionen. Es finden sich Raumfahrtanzüge, ein MIR-Trainingsmodul, Fotodokumente der ESA und NASA, Modelle, Texttafeln, Zeitungsartikel und natürlich viele Devotionalien zum Weltraumpionier Sigmund Jähn. Vieles zu seiner Biographie und Karriere sowie Aufzeichnungen, die dokumentieren wie ein Astronaut den Eintritt in Weltraum, Schwerelosigkeit und Erdatmosphäre erlebt hat. Auch der ganze „normale“ Tagesablauf im All, die Reaktionen des menschlichen Körpers im Schwebezustand und die Abfolge von Experimenten werden dargestellt.
Ein weiterer raumfahrthistorischer Teil der Ausstellung widmet sich dem Traum vom Sternenflug und der Geschichte der Raketenentwicklung von Galilei und Jules Verne über Hermann Oberth und Wernher von Braun bis hin zum modernen Wettlauf der Supermächte zu den Sternen.
Die Ausstellung wird getragen von einem Verein, der 1992 gegründet wurde. Internationale Raumfahrtenthusiasten und fast alle deutschen Astronauten und Kosmonauten gehören ihm an. Wenn das neue Gebäude erst mal bezogen ist, wird man sicher wieder auf die Suche gehen, nach verborgenen Exponaten zum Thema Deutsche Raumfahrer. Da wird dann sicherlich noch mal bei dem ein oder anderen Vereinsmitglied nachgefragt …
Adresse:
Deutsche Raumfahrtausstellung
Bahnhofstr. 8, 08262 Morgenröthe-Rautenkranz
Deutsche Raumfahrtausstellung – allein der Titel klingt schon anspruchsvoll und All-umfassend. Aber viel gab’s ja nicht in der deutschen Raumfahrt, kein Vergleich zu USA und Sowjetunion mit ihren zahlreichen Raketenstarts, Mondlandungen und teuren Apollo- oder Sojus-Missionen. Aber wo bitteschön liegt eigentlich Morgenröthe-Rautenkranz? Ebenso unauffällig wie die deutsche Raumfahrt mutet das romantische 900-Seelen-Dörfchen im Erzgebirge an. Dort, fast an der tschechischen Grenze, ist der Standort der Ausstellung. Was sich erst einmal skurril anhört, wird nach weiterem Nachforschen plausibel. Die kleine Berglandschaft hat nicht nur ein gesundes Mittelgebirgsreizklima, sondern auch einen prominenten Ehrenbürger: Sigmund Jähn. Seines Zeichens Kosmonaut in der ehemaligen DDR und erster Deutscher im All. Ein echter Held des Sozialismus. Schon zu ostdeutschen Zeiten wurde die Raumfahrtausstellung im stillgelegten Bahnhofsgebäude des Örtchens eingerichtet. Sigmund Jähn-Kultstätte und Museum zugleich. Heute ist alles aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Seit dem 28. März 2007 residiert die Ausstellung in einem speziell dafür errichteten modernen Gebäude.
Grundsätzlich wird zwischen unbemannter und bemannter Raumfahrt unterschieden. Im ersten Bereich werden Satellitensysteme und deren Einsatz in Forschung, Kommunikation und Ökologie vorgestellt. Im zweiten Bereich, der bemannten Raumfahrt, werden Flüge mit deutschen Astronauten und Kosmonauten dokumentiert. Präsentiert wird alles, was man an Exponaten zum Thema deutsche Raumfahrt zusammenbekommen konnte - zum Teil Geschenke aktiver Astronauten nach ihren Missionen. Es finden sich Raumfahrtanzüge, ein MIR-Trainingsmodul, Fotodokumente der ESA und NASA, Modelle, Texttafeln, Zeitungsartikel und natürlich viele Devotionalien zum Weltraumpionier Sigmund Jähn. Vieles zu seiner Biographie und Karriere sowie Aufzeichnungen, die dokumentieren wie ein Astronaut den Eintritt in Weltraum, Schwerelosigkeit und Erdatmosphäre erlebt hat. Auch der ganze „normale“ Tagesablauf im All, die Reaktionen des menschlichen Körpers im Schwebezustand und die Abfolge von Experimenten werden dargestellt.
Ein weiterer raumfahrthistorischer Teil der Ausstellung widmet sich dem Traum vom Sternenflug und der Geschichte der Raketenentwicklung von Galilei und Jules Verne über Hermann Oberth und Wernher von Braun bis hin zum modernen Wettlauf der Supermächte zu den Sternen.
Die Ausstellung wird getragen von einem Verein, der 1992 gegründet wurde. Internationale Raumfahrtenthusiasten und fast alle deutschen Astronauten und Kosmonauten gehören ihm an. Wenn das neue Gebäude erst mal bezogen ist, wird man sicher wieder auf die Suche gehen, nach verborgenen Exponaten zum Thema Deutsche Raumfahrer. Da wird dann sicherlich noch mal bei dem ein oder anderen Vereinsmitglied nachgefragt …
Adresse:
Deutsche Raumfahrtausstellung
Bahnhofstr. 8, 08262 Morgenröthe-Rautenkranz

