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herausgegeben von Charlotte Kerner
erschienen bei Beltz & Gelberg
Drei Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten griffen nach den Sternen und veränderten damit die Welt: Maria Cunitz, Caroline Herschel und Maria Mitchell. Sie mischten sich in die Wissenschaftswelt ein, als sie noch fest in Männerhand war und zeichneten Sternenkarten, vereinfachten Keplers astronomische Tabellen und entdeckten Kometen. Leicht verständlich und spannend zugleich lernt man Geschichte und Lebensumstände dieser drei Forscherinnen kennen.
Die Wissenschaftsjournalistinnen Claudia Eberhard-Metzger, Charlotte Kerner und Renate Ries stellen detail- und kenntnisreich diese Lebensläufe vor. Marie Cunitz musste im 17. Jahrhundert noch fürchten, als Hexe verbrannt zu werden. Das war 200 Jahre später bei Maria Mitchell kein Thema mehr: Ihr gelang es vielmehr, ohne Studium einen Lehrstuhl für Astronomie in den USA zu besetzen - als erste Frau. Berühmt wurde sie durch die Entdeckung eines Kometen, der eine so extreme Umlaufbahn um die Sonne aufweist, dass er erst wieder in ungefähr einer Million Jahren wieder auftaucht. Der dänische König machte sie mit seiner Ehrung für diese Entdeckung berühmt.
Und wie bei allen guten Büchern für Jugendliche sind sie letztlich auch für Erwachsene eine spannende Lektüre.
Sternenflug und Sonnenfeuer. Drei Astronominnen und ihre Lebengeschichten herausgegeben von Charlotte Kerner erschienen bei Beltz & Gelberg, 2004, ISBN-13:9783407809353
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© Beltz
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von Dietmar Strauch
erschienen bei Beltz & Gelberg
Das Foto mit der herausgestreckten Zunge ist sein Markenzeichen geworden und noch Jahrzehnte nach seinem Tod kennen es viele. Zu sehen ist: Albert Einstein. Nicht immer war Einstein ein berühmter und angesehener Wissenschaftler.
Erst mit 25 Jahren, als er der Fachwelt seine Theorien vorstellt, beginnt seine Karriere. Zuvor schlägt er sich als Hilfslehrer und kleiner Beamter durch. 1921 erhält er den Nobelpreis und als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, kehrt er von einer Amerikareise in das Land, in dem er arbeitete und 1879 geboren wurde, nicht zurück.
Einstein ist auch ein politischer Mensch, der für Kriegsdienstverweigerung, Abrüstung und Frieden eintritt. Schon als Jugendlicher ist ihm Zucht und Ordnung und Gewalt zuwider. Deswegen verlässt er als 17-Jähriger die Schule und gibt auch noch seine deutsche Staatsbürgerschaft auf, um dem Militärdienst zu entgehen.
Dietmar Strauch zeichnet in dieser Biografie eine fesselnde Lebensgeschichte nach und führt gleichzeitig in die wissenschaftliche Welt der Physik ein. Denn wer weiß schon, welche Folgen die Formel E = mc² für die Physik und Nukleartechnik hat? Jugendliche ab 14 Jahren können das dann auf alle Fälle beantworten.
Alles ist relativ – die Lebensgeschichte des Albert Einsteins von Dietmar Strauch erschienen bei Beltz & Gelberg, 2007, ISBN-13: 978-3407740441
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© Arena Verlag GmbH
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von Luca Novelli
erschienen bei Arena Bibliothek des Wissens
Luca Novelli beschreibt in vielen Büchern für Kinder und Jugendliche das Leben großer Erfinder, Ingenieure und Wissenschaftler und illustriert sie auch gleich selbst. Wissenschaft durch lebendige Biografien zu vermitteln, ist einer seiner besonderen Schwerpunkte.
Im Arena Verlag hat er inzwischen etliche von Anne Braun übersetzte Lebensgeschichten publiziert. Das Leben der Madame Curie darf da natürlich nicht fehlen. Zu einer Zeit, als die Wissenschaftswelt Frauen in der Regel verschlossen blieb, macht sich Marie schon als junge Frau auf den Weg, diese Welt zu entdecken. Mit 15 Jahren besucht sie eine sogenannte “Fliegende Universität”, die illegal Mädchen eine weiterführende Bildung ermöglicht. 1893 schließt sie in Paris ihr Physikstudium ab und lernt ihren Mann Pierre Curie kennen. Sie entdeckt Phänomene, die die Physik nachhaltig beeinflussten und erhält 1903 mit ihrem Mann zusammen den Nobelpreis in Physik. Aus der Sicht von Marie Curie erfährt der Leser von ihrer Kindheit in Polen, ihrem Weg zur Physik und zur Entdeckung der Radioaktivität.
Gleichzeitig lernt man ein Stück Zeit- und Wissenschaftsgeschichte kennen und das alles spanennd und fesselnd erzählt, dass man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Zusatzinformationen hält Luca Novelli reichlich bereit, dass auch das Thema Radioaktivität und Atome nicht zu kurz kommt. Eine interessante Mischung also, die Lust auf weitere Bücher aus dieser Reihe macht.
Marie Curie und das Rätsel der Atome von Luca Novelli erschienen bei Arena Bibliothek des Wissens, 2008, ISBN 978-3-401-06214-3.
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© Arena Verlag GmbH
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von Luca Novelli
erschienen bei Arena Bibliothek des Wissens
Kinder interessieren sich dafür, wie die Welt funktioniert und wollen wissen, was wie zusammenhängt. Diese wissenschaftliche Neugier können Bücher aus der Reihe „Die Arena Bibilothek des Wissens“ stillen, die unkonventionell die großen Ideen und Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart einem jungen Lesepublikum zugänglich macht.
Dieses Taschenbuch beschäftigt sich mit einem der interessantesten Ingenieuren, Physiker und Mathematiker der Antike: Archimedes von Syrakus, der mit seinen Entdeckungen weit über seine Zeit hinaus die Forschung und Wissenschaft beeinflusste.
Luca Novelli gelingt es, spannend und informativ zugleich aus dem Leben dieses genialen Kopfes zu erzählen, um den sich viele Legenden und abenteuerliche Geschichten ranken. Der italienische Sachbuchautor lässt Archimedes seinen Lebensbericht erzählen, der von witzigen, kleinen schwarz-weiß Cartoons begleitet wird. So erfährt man von der berühmten Krone des Königs Hieron II und der Bestimmung ihres Goldgehaltes, von fantasievollen Kriegsmaschinen zur Verteidigung gegen die Römer, von mathematischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten, Hebeln und Flaschenzügen und wie es zu dem bekannten Ausruf ‚Heureka’ kam. Ergänzt wird Archimedes’ Biographie durch Hintergrundinformationen und Erklärungen zu historischen Figuren sowie Karten- und Bildmaterial. „Archimedes und der Hebel der Welt“ ist ein Taschenbuch für alle Neugierigen ab 11 Jahren, die die Welt der Physik entdecken und auf eine spannende Lesereise in die Antike gehen wollen.
Archimedes und der Hebel der Welt von Luca Novelli erschienen bei Arena Bibliothek des Wissens, 2006, ISBN-13: 978-3401057446.
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© Beltz & Gelberg Verlag
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von Charlotte Kerner
erschienen bei Beltz & Gelberg
Manche Schule oder Straße ist nach ihr benannt – aber nicht jeder kennt sie: Lise Meitner (1878-1968) war eine leidenschaftliche Physikerin und eine der bedeutendsten Naturwissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Detailreich, sorgfältig aufgearbeitet und spannend erzählt Charlotte Kerner Lises Leben für ein Lesepublikum ab 14 Jahren. In zwölf Kapiteln auf rund 200 Seiten mit vielen Fotos und Briefzitaten zeichnet die Autorin die Entwicklung eines Mädchens zu einer bedeutenden Physikerin nach, die für die damalige Zeit einen Weg einschlug, der alles andere als normal war.
Seit ihren Kindertagen interessiert sich Lise für naturwissenschaftliche Fragen und findet bei ihren Eltern Unterstützung dafür, ihr Abitur zu machen und an der Wiener Universität zu studieren. Trotz einiger Rückschläge lässt sie sich nicht unterkriegen, auch nicht, als sie als Jüdin vor den Nationalsozialisten nach Schweden fliehen muss. Lange Zeit galt sie immer nur als Mitarbeiterin von Otto Hahn, der für die Entdeckung der Kernspaltung den Nobelpreis erhielt. Hierzu leistete aber Lise Meitner einen wichtigen Beitrag. Als Wissenschaftlerin trat sie für die friedliche Nutzung der Atomenergie ein und lehnte alle Angebote ab, in den USA für die Entwicklung der Atombombe zu arbeiten. Charlotte Kerner schafft es, ihren Lesern einen Einblick in das Leben einer ungewöhnlichen Frau zu geben und dies mit den politischen Ereignissen jener Zeit zu verbinden. Dafür erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Lise, Atomphysikerin. Die Lebensgeschichte der Lise Meitner von Charlotte Kerner erschienen bei Beltz & Gelberg, 1999, ISBN-13: 978-3407788122.
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© Loewe Verlag
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von Christine Schulz-Reiss
erschienen im Loewe Verlag
All das, was unser Leben ausmacht, ist irgend wann mal erfunden worden. Vieles von dem, was wir heute wissen, wurde von Menschen erforscht, die sich in den Dienst einer bestimmten Sache gestellt und nicht locker gelassen haben. Manchmal hat der Zufall auch geholfen. Und oft, kennen wir diese Forscher und Erfinder gar nicht.
Hier schafft das Buch von Christine Schulz-Reiss Klarheit und Namen wie Charles Darwin, Alfred Nobel, Marie Curie oder Wernher von Braun nehmen Gestalt an. Was waren das eigentlich für Menschen, wie war ihr Lebensweg und ihre Lebensumstände? Woher kamen ihre Neugier und ihr Engagement?
Der Leser lernt 31 Biographien von bedeutenden Erfindern und Naturwissenschaftler kennen, erhält einen spannenden Einblick in ihr Leben und Wirken und erfährt interessante Details. Die Texte sind chronologisch geordnet und beginnen mit Archimedes von Syrakus und enden mit Stephen Hawking. Jedem Portrait steht ein kurzer Text voran - meist einer Anekdote aus dem Leben des Beschriebenen. Die erste Neugier wird so schon mal geweckt und der Leser darf dann raten, um wen es sich handelt. Anschaulich und lebendig lernt man so malende Universalgenies, den Fahrplan der Planeten oder die Kräfte des Himmels kennen.
Wer war das? - Forscher und Erfinder von Christine Schulz-Reiss erschienen im Loewe Verlag, 2008, ISBN-13: 978-3785559994.
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