Frischer Atem für Deutschlands Bildung
Initiative „MINT Zukunft schaffen“ startet mit langfristigen Zielen
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Die Situation ist erschreckend: In Deutschland werden alleine in technischen Bereichen rund 165.000 Stellen nicht besetzt. Unternehmen beenden ihre Ausschreibungen nach wenigen Monaten, weil es einfach keine Interessenten dafür gibt. 65.000 Stellen können nur nach langer Verzögerung besetzt werden. Experten sehen hier eine eklatante Wachstums- und Innovationsbremse und sogar den Wirtschaftsstandort Deutschland stark gefährdet. Sie errechnen einen volkswirtschaftlichen Ausfall von rund 18,5 Milliarden Euro – alleine deshalb, weil es mehr Arbeit als Arbeitende gibt. Es fehlt nicht nur an Ingenieuren, sondern auch an IT-Fachkräften und Naturwissenschaftlern. Das MINT-Spektrum mit den vier großen Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik droht personell zu veröden und die bisherigen Innovations-Flaggschiffe laufen Gefahr, zu stranden. Ein schleichender Prozess, der lange schon begonnen hat und daher nachhaltige Konzepte zu seiner Umkehr fordert.
Startschuss zum Wettlauf gegen das Desinteresse
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) handeln und haben gemeinsam das Projekt „MINT Zukunft schaffen“ ins Leben gerufen. Es soll vor allem dort ansetzen, wo die Ursachen für die ausbleibenden Fachkräfte liegen: An Schulen und Hochschulen und im sozialen Umfeld von Kindern und Jugendlichen. Zielgruppen sind demnach nicht nur Schüler und Lehrer, sondern auch Studierende selbst. Denn es gilt auch, die große Zahl der Studienabbrecher im Bereich technischer Fächer zu reduzieren.
Studierende sollen begreifen, dass ihre Berufsaussichten nach erfolgreichem Abschluss exzellent sind und Schüler sollen spielerisch tüfteln, sollen Technik praxisorientiert und weniger wissenschaftlich begreifen. Plan ist, Kinder bereits ab der 8. Klasse gezielt mit technischen Themen vertraut zu machen und naturwissenschaftliche Fächer bis zum Abitur pauschal beizubehalten. Das Konzept sieht weiterhin vor, Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse eine MINT-Orientierung in Form von Beratungen und Praktika durch ein Unternehmen zu ermöglichen. An den Hochschulen gilt es hingegen, die Quote der Abbrecher (derzeit 38 %) mit Brückenkursen, verstärkter Praxisorientierung und verbesserter Didaktik zu senken. Zudem soll Absolventen der Übergang ins Berufsleben so leicht wie möglich gemacht werden. Die geforderten Maßnahmen binden gleichermaßen Bildungsinstitutionen, Politik und Wirtschaft ein. „MINT Zukunft schaffen“ versteht seine Aufgabe generell darin, die Vielzahl bisheriger Einzelmaßnahmen zu bündeln und zielgerichtet mit Impulsen zu versehen.
Mit einer feierlichen Kick Off Veranstaltung wurde am Montag, den 5. Mai, die Initiative im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin gestartet.
Gesamtmetall/ THINK ING. ist ein strategischer Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen”.
Startschuss zum Wettlauf gegen das Desinteresse
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) handeln und haben gemeinsam das Projekt „MINT Zukunft schaffen“ ins Leben gerufen. Es soll vor allem dort ansetzen, wo die Ursachen für die ausbleibenden Fachkräfte liegen: An Schulen und Hochschulen und im sozialen Umfeld von Kindern und Jugendlichen. Zielgruppen sind demnach nicht nur Schüler und Lehrer, sondern auch Studierende selbst. Denn es gilt auch, die große Zahl der Studienabbrecher im Bereich technischer Fächer zu reduzieren.
Studierende sollen begreifen, dass ihre Berufsaussichten nach erfolgreichem Abschluss exzellent sind und Schüler sollen spielerisch tüfteln, sollen Technik praxisorientiert und weniger wissenschaftlich begreifen. Plan ist, Kinder bereits ab der 8. Klasse gezielt mit technischen Themen vertraut zu machen und naturwissenschaftliche Fächer bis zum Abitur pauschal beizubehalten. Das Konzept sieht weiterhin vor, Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse eine MINT-Orientierung in Form von Beratungen und Praktika durch ein Unternehmen zu ermöglichen. An den Hochschulen gilt es hingegen, die Quote der Abbrecher (derzeit 38 %) mit Brückenkursen, verstärkter Praxisorientierung und verbesserter Didaktik zu senken. Zudem soll Absolventen der Übergang ins Berufsleben so leicht wie möglich gemacht werden. Die geforderten Maßnahmen binden gleichermaßen Bildungsinstitutionen, Politik und Wirtschaft ein. „MINT Zukunft schaffen“ versteht seine Aufgabe generell darin, die Vielzahl bisheriger Einzelmaßnahmen zu bündeln und zielgerichtet mit Impulsen zu versehen.
Mit einer feierlichen Kick Off Veranstaltung wurde am Montag, den 5. Mai, die Initiative im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin gestartet.
Gesamtmetall/ THINK ING. ist ein strategischer Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen”.
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Kontakt
MINT Zukunft
Dr. Ellen Walther-Klaus
Spreeufer 5
10178 Berlin
Telefon: 030-21230-828
Telefax: 030-21230-959
info@mintzukunftschaffen.de


