Projekte
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Stand-by-Killer
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Kasper und Martijn machen sich Gedanken, wie sie das Modell noch energieeffizienter gestalten könnten
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Die Niederlande: Da kommen einem spontan leckerer Käse, frische Tulpen und Amsterdams Grachten in den Sinn. Drei Nachwuchstechniker zeigen aber nun, dass unsere Nachbarn auch voller Kreativität stecken, wenn es um effiziente Energienutzung geht. Martijn Schoot-Uiterkamp, Kasper ter Horst und Ronald Schonewille werkeln zurzeit an Aufgabe 2 des Wettbewerbes Innovative Technologien bewegen Europa. „Energieeffizienz ist ein spannendes und zudem wichtiges Thema, zu dem wir uns gerne Gedanken machen“, erklärt Martijn Schoot-Uiterkamp. Gemeinsam versuchen sich die 16-Jährigen an drei Projekten und zeigen damit großes Interesse, etwas zum Schutz der Umwelt beizutragen.
Zunächst versuchen die Schüler des Bonhoeffer College in Enschede eine Art cleveren Stand-by-Killer für Elektrokleingeräte wie dem Handy zu entwickeln. Außerdem wollen die drei Niederländer ein System programmieren, welches im Haushalt genau anzeigt, wo und wie viel Energie verbraucht wird. Mögliche Energieverschwendung wird sichtbar und kann reduziert werden. Auch eine dritte Idee nimmt in Bezug auf die häusliche Energieverschwendung Gestalt an: Über Fernbedienungen können die Energiequellen kontrolliert und gesteuert – also bei Bedarf ausgeschaltet oder runterreguliert – werden. „Das schärft das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf den täglichen Verbrauch. Denn wir glauben, dass viele gar nicht wissen, wie viel Energie sie jeden Tag verschwenden und was sie eigentlich sparen könnten“, erklärt Kasper ter Horst den Hintergrund der Projektideen.
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Ronald, Kasper und Martijn haben keine Schwierigkeiten, ihre Ideen in die Tat umzusetzen
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Kein Zeitdruck
Kasper, Ronald und Martijn hatten bisher keine besonderen Schwierigkeiten, ihre Vorhaben umzusetzen. Durch einen qualifizierten Unterricht mit vielen praktischen Übungen haben sie keine Scheu vor Experimenten oder im Umgang mit der Elektronik. Hin und wieder geben sie jedoch Fragen an Fachpersonen weiter. „Das ist sicherer, als sich einen Stromschlag einzufangen“, lachen sie. Und auch gar kein Problem, denn ein Ziel des Wettbewerbes ist schließlich, junge technikinteressierte Menschen mit fachspezifischen Unternehmen in Kontakt zu bringen. Fragen ergeben sich meist, wenn die Jungs im Werkraum der Schule zusammensitzen, in dem ihnen ausreichend Material zum Basteln zur Verfügung steht.
Von Beginn an trafen sie sich jede Woche dort und können nun sagen, dass sie ein Händchen für Zeit- und Projektmanagement haben, denn Zeitdruck verspüren sie nicht. „Wir sind gut befreundet und konnten Probleme immer schnell lösen. Das ist das Gute, wenn man sich kennt und weiß, wie man miteinander umgehen muss“, so Kasper ter Horst. Zudem nimmt die Schule häufiger an Wettbewerben teil, sodass auch die betreuenden Lehrer Benno Berendsen und Edward Hertsenberg wissen, wann sie eingreifen oder Hilfestellung leisten müssen. „Das ist aber selten vorgekommen dieses Mal“, versichern sie.
Auf die Reise nach Deutschland zur Abschlussveranstaltung sind bereits alle sehr gespannt. Zwar erwarten sie keinen Sieg, freuen sich aber über die internationalen Kontakte, die über ITBE zustande kommen. Wer weiß, wofür die später noch gut sind ...


