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Studium der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften: Zeitverschwendung?

Unser RecherchING.-Auftrag:

"Hallo, ich würde gerne mehr über den Studiengang Allgemeine Ingenieurwissenschaften erfahren, der zur Zeit nur in München und Hamburg angeboten wird. Welche Erfahrungen haben die Studenten mit diesem Studiengang? Wie viele Studenten werden zugelassen? Bekommt man wirklich eine Übersicht über alle Ingenieurrichtungen oder verschwendet man damit nur seine Zeit?"

Wie der Name schon sagt ist das Studium der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften (AIW) ein allgemein gehaltener Studiengang. Ziel des Studiums ist ein umfassender Überblick über das Ingenieurstudium. Die Vermittlung von fächerübergreifenden, methodischen Grundlagen steht dabei im Vordergrund. Es werden Vorlesungen und Seminare aus verschiedenen Fachrichtungen, wie beispielsweise Bauingenieurwesen, Energie- und Umwelttechnik, Informatik oder Maschinenbau, angeboten. Nicht zuletzt auf Grund der Vielzahl der Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Bereichen hat der Studiengang den Ruf recht anspruchsvoll zu sein.
Der Studiengang eignet sich besonders für fachlich noch Unentschlossene, da neben einem allgemeinen Überblick rund um die verschiedenen Fachgebiete der Ingenieurwissenschaften auch die Gelegenheit geboten wird, sich für ein Gebiet zu spezialisieren.
Das Studium wird in Deutschland derzeit an der TU München und an der TU Hamburg-Harburg angeboten. Warum man sich für dieses Studium entscheiden sollte, sagt Prof. Wolfgang A. Wall, Ordinarius für Numerische Mechanik und Studiendekan auf der Website des Studiengangs www.engineering.mse.de: "Der Bachelorstudiengang Ingenieurwissenschaften bereitet Studierende auf die spannendsten Seiten des Ingenieurberufs vor, auf eine kreative Tätigkeit an den Schnittstellen der klassischen Disziplinen. Damit haben sie nicht nur eine exzellente Basis für viele anspruchsvolle Bereiche der heutigen Berufswelt von Ingenieuren, sondern können sich auch perfekt auf ganz neue Herausforderungen in der Zukunft vorbereiten".

Allgemeine Ingenieurwissenschaften studieren, aber wo?

Das Studium in München
In München wurde der Studiengang erstmalig zum Wintersemester 2010/11 eingeführt. Es kann der Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) erworben werden. Im Anschluss kann in einer der verschiedenen Fachrichtungen ein Masterstudium absolviert werden. Das Studium beginnt nur zum Wintersemester. Um zugelassen zu werden, müssen die künftigen Studierenden zunächst ein Feststellungsverfahren absolvieren. Hierbei wird geprüft, ob ein Bewerber die nötigen Voraussetzungen für das Studium mitbringt.
Das Studium in Hamburg
An der Universität Hamburg beginnen immer zum Wintersemester rund 100 Studienanfänger mit dem Bachelorstudium der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften. Nach dem zweiten Semester entscheiden sich die Studierenden, in welcher der zwölf Vertiefungsrichtungen sie sich spezialisieren möchten.
Des Weiteren starten zwischen 10 und 20 Studienanfänger einmal im Jahr im Programm "General Engineering Science". Hierbei handelt es sich um die internationale Version des Studiums der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften. Die Lehrveranstaltungen finden im ersten Jahr in Englisch statt. Ab dem 3. Semester ist der Studienplan dann identisch mit dem der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften. Dieses Studienangebot richtet sich sowohl an ausländische als auch an deutsche Studierende. Zulassungsvoraussetzung ist unter anderem ein erfolgreich absolvierter TOEFL- oder IELTS-Test.

Studierende der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften

» Vom Allgemeinen zum Individuellen

Marie-Cecil Aufmkolk studierte zunächst "General Engineering Science" an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Der Studiengang beinhaltet verschiedene thematische Bereiche. Das Besondere: Die Lehrveranstaltungen werden in Englisch unterrichtet. Im 3. Semester spezialisierte sie sich dann im Bereich der Systemtechnik. Mehr zu ihrem Studium und ihrer Zeit in Hamburg, berichtet sie im Studiprofil.

Marie-Cecil Aufmkolk studierte zunächst "General Engineering Science" an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Der Studiengang beinhaltet verschiedene thematische Bereiche. Das Besondere: Die Lehrveranstaltungen werden in Englisch unterrichtet. Im 3. Semester spezialisierte sie sich dann im Bereich der Systemtechnik. Mehr zu ihrem Studium und ihrer Zeit in Hamburg, berichtet sie im Studiprofil.
» Interdiziplinäre Ausbildung ist wichtig

Sören Göttsche ist eine interdisziplinäre Grundausbildung wichtig. Er lernte somit zunächst verschiedene Fachbereiche kennen. Die Möglichkeit dazu, bekam er an der TU Universität Hamburg-Harburg im Studium der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften. Im Anschluss vertiefte er sein Wissen im Bereich International Produktion Management. Sören Göttsche schildert seine Studien-Erfahrungen ausführlicher im Studiprofil.

Sören Göttsche ist eine interdisziplinäre Grundausbildung wichtig. Er lernte somit zunächst verschiedene Fachbereiche kennen. Die Möglichkeit dazu, bekam er an der TU Universität Hamburg-Harburg im Studium der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften. Im Anschluss vertiefte er sein Wissen im Bereich International Produktion Management. Sören Göttsche schildert seine Studien-Erfahrungen ausführlicher im Studiprofil.

15.05.2012 | 14:21:42

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo Frau Dang-Goy, ist Facility Management eigentlich eine sehr gefragte Ingenieursdisziplin? In welchen Branchen kann man nach dem Studium...

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