Das Ziel: Forschen in tiefergehenden physikalischen Bereichen
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© photocase / kallejipp
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Unser RecherchING.-Auftrag:
"Ich befinde mich gerade im letzten Jahr meiner Gymnasiallaufbahn und möchte nach meinem Abschluss so bald wie möglich mit einem dualen Studium beginnen. Meine Vorstellung davon, was ich genau machen will ist relativ klar, aber ich kann nicht herausfinden welche Fachrichtung ich dafür angehen muss. Mein Ziel ist es, in tiefergehenden Physikalischen Bereichen zu arbeiten, wie etwa im Cern. Oder, um die Perspektive zu erweitern; Ein entfernter Bekannter von mir ist im Max-Planck-Insititut im Fachbereich Kernfusion beschäftigt (und natürlich Ingenieur). Meine Fragen sind also: Welcher Fachbereich würde mich diesem Ziel näher bringen? Ist es möglich diese in einem Dualen Studium zu erlernen, oder zumindest Grundlagen zu legen, die mich über ein erweiterndes Masterstudium dorthin bringen?"
Duale Studiengänge in diesem Bereich werden kaum angeboten. Eine Ausnahme ist das Forschungszentrum Jülich.
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© Forschungszentrum Jülich
Prof. Samm
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Expertenmeinung Herr Prof. Samm
Herr Prof. Samm ist Direktor des Instituts für Energie- und Klimaforschung am Forschungszentrum Jülich. Seine Antwort lautet:
"Ein Studium, mit dem man tiefer in die Physik vordringt, kann nur die klassische Physik selber sein. Hier wäre ein duales Studium mit dem Bereich Mathematik sinnvoll.
Für physikalische Anwendungen, die mit großen Experimenten und damit starker technologischer Komponente verbunden sind, eignen sich natürlich auch die Studienbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. So stellt heute die Erfassung und Auswertung von gewaltigen Datenmengen größte Ansprüche im Bereich des Supercomputings.
Der Fachbereich Kernfusion befindet sich zurzeit in einer Übergangsphase, wobei der viele Jahre vorherrschende Schwerpunkt in physikalischen Themen sich nun mehr und mehr zu Ingenieurthemen verschiebt. Auf dem Weg zum Bau erster Fusionsreaktoren und dann von Kraftwerken ist der Bedarf an Ingenieuren sehr groß. Ein Studium, welches Maschinenbau und Elektrotechnik kombiniert, halte ich für die anstehenden Probleme für ideal.
"
Besuch der think ING.-Reporter im Forschungszentrum Jülich
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Prof. Samm spricht in dieser Folge der think ING.-Reporter unter anderem auch über den Bedarf an Ingenieuren in der Fusionsforschung.
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