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Astronauten-Training im International Space Camp 2009
Astronaut für eine Woche - Das International Space Camp macht's möglich
Sie sitzen im Cockpit, kontrollieren die Instrumente und halten Kontakt zum Bodenteam. Dann wird der Satellit ausgesetzt. Alles ganz normal. Bis auf die Astronauten: Sie sind Teenager und stammen aus 15 unterschiedlichen Nationen. Was sie verbindet: das Interesse für Luft- und Raumfahrt sowie die Lust, im Team zu arbeiten. Für dieses Jahr ist die Bewerbungsfrist leider bereits abgelaufen, aber dieses Ereignis kann man sich ja schon einmal fürs nächste Jahr merken!
Einmal im Jahr veranstaltet die NASA in Huntsville, Alabama, das International Space Camp. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lädt Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 19 Jahren ein, sich an einem Wettbewerb für das Astronauten-Training zu beteiligen. Eine deutsche Schülerin und ein Schüler werden schließlich die Glücklichen sein. Unterstützung erfährt diese Aktion von der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundestages (PGLR).
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„Was zählt, ist das Interesse für Naturwissenschaften – aber auch Dinge, wofür sich Schüler außerhalb der Schule engagieren“, berichtet Vanadis Weber, die am DLR für Politik- und Wirtschaftsbeziehungen zuständig ist. Da mit Schülern aus anderen Nationen zusammengearbeitet wird, sind sehr gute englische Sprachkenntnisse und eine große Portion Teamgeist erforderlich.
Auch eine gute körperliche Verfassung ist von Vorteil, „allerdings müssen die Schüler nicht supertrainiert sein“, ergänzt die Projektverantwortliche. Fertigkeiten, wie der Umgang mit der Schwerelosigkeit, werden unter Wasser eintrainiert. Hierfür benötigen die Schüler die Einwilligung ihrer Eltern, im Tauchbecken üben zu dürfen. Auch das Aerotrim, eine Art Rad, das sich um die Längs-, Quer- und Hochachse gleichzeitig dreht, dient ebenfalls der Simulation von Schwerelosigkeit. Eine Zentrifuge gibt es jedoch nicht.
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Voraussetzung für eine Bewerbung ist neben dem Lebenslauf und einer Begründung, weshalb man am International Space Camp teilnehmen möchte, auch ein englischsprachiger Aufsatz. In diesem Jahr lautet das Thema: 40 years ago humans landed on the moon – describe your vision of spaceflight for the next 40 years. „Im Schnitt haben wir zwischen 300 und 400 Bewerbungen“, so Vanadis Weber, „das hängt immer auch ein bisschen vom Thema ab“.
Unter den Bewerbern trifft das DLR eine Vorauswahl von ungefähr zwölf Schülern, die noch etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Dann werden die Gewinner bestimmt. Ein kleiner Trost für Schüler, die nicht zu den auserwählten Zweien gehören: Wer in diesem Jahr nicht mit dabei ist, kann es im nächsten Jahr erneut versuchen. Das International Space Camp wird jedes Jahr Ende Juli veranstaltet. Mit dem nötigen Kleingeld kann man das ganzjährig geöffnete Space Camp übrigens auch auf privater Basis besuchen. Dann verpasst man allerdings das Besondere dieser Veranstaltung, so Vanadis Weber, „den internationalen Charakter.“
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Kontakt:
Vanadis Weber:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politik- und Wirtschaftsbeziehungen
Tel.: +49 2203 601-3068
Fax: +49 2203 601-3249
Henning Krause
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation
Tel.: +49 2203 601-2502
Fax: +49 2203 601-3249
Vanadis Weber:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politik- und Wirtschaftsbeziehungen
Tel.: +49 2203 601-3068
Fax: +49 2203 601-3249
Henning Krause
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation
Tel.: +49 2203 601-2502
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Weitere Informationen über das Space Camp gibt es hier:
Swing-by-Manöver der Rosetta-SondeCassini-MissionPlanetenforschungInterview mit Ulf MerboldLuftfahrtingenieurVerkehrswesen / Luft- und Raumfahrttechnik - Michael Kunzke - DiplomThomas Reiter - Astronaut und Vorstand DLR Luft- und RaumfahrttechnikMaschinenbau / Luft- und Raumfahrttechnik - Florian Linke - DiplomInterview mit Thomas Reiter

