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Die perfekte Kugel?
Der WM-Ball Jabulani mit der neuen Grip’n’Groove-Technologie
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Der Jabulani
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Technisch ausgereift
Für die „einmalige“ Rundheit ist die neu entwickelte Grip’n’Groove-Technologie verantwortlich. Die Außenhaut des Balls besteht aus acht kugelförmigen und thermisch verschweißten 3D-Platten, in die Vertiefungen zum Windzug integriert sind, was eine besondere Aerodynamik ermöglichen soll. Der recht kleine und doch schwere Ball soll stabil in der Luft liegen und maximale Kontrolle sowie eine perfekte Griffigkeit garantieren, unabhängig von den äußeren Bedingungen. Eine neue Latexblase soll zudem für bessere Sprungeigenschaften sorgen. Von der perfekten Kugel weicht der Ball um nur noch 0,9 Prozent ab.
Die Meinungen zum Jabulani könnten unterschiedlicher kaum sein. Seit etwa einem halben Jahr ist er in den europäischen Ligen im Einsatz. David Beckham findet ihn „großartig“, Michael Ballack sagt „er macht genau das, was ich will“ und Torhüter Petr Cech spürt bei jedem Schuss „die Energie auf sich zukommen“. Timo Hildebrand hält dagegen – „Katastrophe“, Mario Gomez „tut der Ball weh“ und England-Coach Fabio Capello findet den Ball „fürchterlich“.
Das Wort „Jabulani“ ist dem Sprachgebrauch der Zulus entnommen, einer Volksgruppe der Bantu aus Südafrika. Es bedeutet soviel wie „feiern“ oder „zelebrieren“. Die elf verschiedenen Farben, die der Ball trägt, stehen für die elf offiziellen Amtssprachen Südafrikas, elf Spieler einer Fußballmannschaft und die elf südafrikanischen Stämme. Somit ist das runde Leder ein Symbol für die Lebenslust und Vielfältigkeit Afrikas.
Für das Finale am 11. Juli gibt es eine Sonderedition des Balls, den Jobulani. Seine Besonderheit ist die goldene Farbe, die symbolisch für das WM-Gold und die goldene Stadt Johannesburg steht, in der das Endspiel steigt.

