Stahl-Special
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Stahl im Sport
Der Werkstoff ist in vielen Sportarten unverzichtbar. Eine nicht vollständige Auflistung
Ohne Stahl keine Rekorde, Medaillen, Titel. Im Sport – und gerade im Leistungssport - hat sich der Werkstoff in vielen Bereichen unverzichtbar gemacht, teilweise ist die metallene Verarbeitungsform sogar im Regelwerk festgelegt, in anderen Disziplinen geht’s nicht ohne Stahl. Wir bieten eine Auswahl an stahlbehafteten Sportgeräten, ohne Gewähr auf Vollständigkeit versteht sich.
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Geschliffener Stahl: Schlittschuhkufen, wie hier das Modell für Eiskunstlauf, sind hinsichtlich Schliff und Länge unterschiedlich verarbeitet
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Bruchsichere Stahlrahmen
Auch der Radsport kommt – seit den Anfängen vor ca. 100 Jahren - nicht ohne Stahl aus. Auch wenn Konkurrenz-Werkstoffe wie Titan, Carbon und Aluminium Einzug in den Rahmenbau gehalten haben, wird Stahl gerade noch bei Maß- und Einzelanfertigungen verwendet. Stahl ist zwar schwerer und teuer als beispielsweise Aluminium, dafür aber unkomplizierter zu verarbeiten und sehr robust. Die Gefahr eines Rahmenbruchs – selbst bei den im Minimum nur 6,8 kg leichten Rennrädern - ist bei Stahlrahmen nur sehr gering.
Ohne Stahleisen funktioniert auch der Golfsport nicht. Der komplette Schlägersatz der Eisen ist durchnummeriert von 1 bis 9, dazu gibt es die Spezialschläger Pitching Wedge und Sandwedge. Die Eisen unterscheiden sich durch die Länge ihrer Schäfte und die Neigung der Schlagfläche. Während früher lediglich die Eisen aus Stahl bestanden und die Hölzer tatsächlich aus Holz hergestellt wurden, haben sich die sogenannten „Metallhölzer“, umgangssprachlich auch Driver genannt, immer stärker durchgesetzt - obgleich an ihnen kein Splitter Holz ist.
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Spikes in der Leichtathletik und manche Rahmen von Rennrädern sind auch aus Stahl
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Wichtiger Werkstoff für den Wintersport
Gerade im Wintersport ist Stahl als wichtiger Bestandteil aus den Sportgeräten nicht wegzudenken. Fast so scharf wie Rasierklingen geschliffen und für höchste Belastungen geeignet geben die Stahlkanten dem alpinen Ski einen festen Halt. Stahl im Ski erlaubt rasante und kurvige Abfahrten. Wurden die Skikanten früher (etwa in den 50er Jahren) noch von unten verschraubt, wurden die Kanten dann mit einer angepassten Ausstanzung an den Ski montiert, während heute geprimerte oder gestrahlte Kanten eine noch präzisere Verbindung von Stahl und Kunststoff sicherstellen.
Gerade im Wintersport ist Stahl als wichtiger Bestandteil aus den Sportgeräten nicht wegzudenken. Fast so scharf wie Rasierklingen geschliffen und für höchste Belastungen geeignet geben die Stahlkanten dem alpinen Ski einen festen Halt. Stahl im Ski erlaubt rasante und kurvige Abfahrten. Wurden die Skikanten früher (etwa in den 50er Jahren) noch von unten verschraubt, wurden die Kanten dann mit einer angepassten Ausstanzung an den Ski montiert, während heute geprimerte oder gestrahlte Kanten eine noch präzisere Verbindung von Stahl und Kunststoff sicherstellen.
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© C. D. Wälzholz KG
Aus Stahl produziert: Skikanten, made in Westfalen
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Skikanten aus Westfalen
Spezialist auf diesem Gebiet mit jährlich bis zu 40.000 Kilometern produzierten Skikanten ist die Unternehmensgruppe C.D. Wälzholz aus dem westfälischen Hagen. Hier werden aus dem Vormaterial Walzdraht die Skikanten kalt gewalzt, geglüht, gestanzt, vergütet und geprimert. Für die innere Stabilität der Ski werden auf ähnliche Weise vergütete Stahlbänder für Zug- und Druckgurte gefertigt. Bei der Tochtergesellschaft Wälzholz-International im österreichischen Götzis bekommen die Kanten ihre endgültige Form und werden an die Ski-Industrie ausgeliefert. „Das Stanzen und Formen der Kanten für die vielen Ski- und Snowboard-Konstruktionen führen wir heute mit NC-gesteuerten Biegemaschinen durch, die für eine hohe Biegepräzision und -gleichmäßigkeit sorgen“, sagte Herbert Glaessgen, Leiter des Skibereichs der CDW-Gruppe.
Spezialist auf diesem Gebiet mit jährlich bis zu 40.000 Kilometern produzierten Skikanten ist die Unternehmensgruppe C.D. Wälzholz aus dem westfälischen Hagen. Hier werden aus dem Vormaterial Walzdraht die Skikanten kalt gewalzt, geglüht, gestanzt, vergütet und geprimert. Für die innere Stabilität der Ski werden auf ähnliche Weise vergütete Stahlbänder für Zug- und Druckgurte gefertigt. Bei der Tochtergesellschaft Wälzholz-International im österreichischen Götzis bekommen die Kanten ihre endgültige Form und werden an die Ski-Industrie ausgeliefert. „Das Stanzen und Formen der Kanten für die vielen Ski- und Snowboard-Konstruktionen führen wir heute mit NC-gesteuerten Biegemaschinen durch, die für eine hohe Biegepräzision und -gleichmäßigkeit sorgen“, sagte Herbert Glaessgen, Leiter des Skibereichs der CDW-Gruppe.
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© Ilja Mašík
Stahlkanten halten die Skier stabil - auch in extremer Kurvenlage
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Die richtige Legierung macht's
Auch bei den Rennrodeln spielt Stahl in erster Linie bei den Kufen eine entscheidende Rolle. Für ein optimales Gleitverhalten auf dem Eis testen die Tüftler vom FES ständig die richtigen Legierungen aus, abhängig von bahnspezifischen Bedingungen und Temperaturen, die bis zu 20 Grad variieren können.
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© Dreef - Fotolia.com
Die richtigen Legierungen der Stahlkufen machen den Rennrodel besonders schnell auf dem Eis
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Bei der zurzeit populärsten Wintersportart, dem Biathlon, werden zwar beim Langlaufski Kunststoffkanten verwendet, dafür aber hat ein anderes wichtiges Gerät einen großen Stahlanteil: das Gewehr. „Bis auf den hölzernen Schaft bestehen alle wichtigen Teile des Gewehrs aus Stahl, zum Beispiel das Rohr. Denn kein anderes Material hat diese Zähigkeit und Biegefähigkeit, außerdem ist es temperaturunempfindlich. Schließlich finden Biathlonwettbewerbe in der Temperaturspanne von plus 20 Grad bis minus 22 Grad statt“, sagte Uli Vogel, der als Waffenmeister bei der Firma Anschütz aus Ulm solche Spezialgewehre herstellt.
