Bachelor- und Masterstudiengänge
Die Studienreform bringt frischen Wind in die Ingenieurwissenschaften
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© Peiler / Photocase.com
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Ob kontrovers diskutierte Studiengebühren, Noten für Professoren oder Rankings der Lehrqualität, nichts von alledem verändert die Hochschullandschaft so eindringlich wie die Einführung der neuen Bachelor- und Master-Abschlüsse. Die alterwürdigen und traditionellen Zertifikate namens Diplom, Magister und Staatsexamen gehören bald der staubigen Campus-Vergangenheit an und werden allmählich abgelöst durch die modernen Anglizismen Bachelor und Master. Erwarb man früher eifrig Scheine und drängte sich bei so manchen Kommilitonen wirklich der Verdacht auf, nur ein Schein-Studium zu führen, so punktet man heute eher sportlich mit dem Sammeln von Credit Points. Alles sehr moderne Termini, die auch eine Werbeagentur für eine neue Branding-Kampagne kreiert haben könnte. Hinter den fortschrittlichen Begriffen stecken aber ganz handfeste und klare Zielsetzungen:
Der Masterabschluss ist in Zukunft der universitäre Regelabschluss. Der Bachelor dagegen schafft eine Schnittstelle im Studienverlauf und hat die zentrale Funktion einer Drehscheibe. Der BA bietet ein "Training on the job", kann als Absprung und Einstieg ins Berufsleben dienen, berechtigt zum Weiterstudieren in einem darauf folgenden Masterprogramm oder ermöglicht sogar die Fortsetzung des Studiums in einem anderen Fach.
Der Masterabschluss ist in Zukunft der universitäre Regelabschluss. Der Bachelor dagegen schafft eine Schnittstelle im Studienverlauf und hat die zentrale Funktion einer Drehscheibe. Der BA bietet ein "Training on the job", kann als Absprung und Einstieg ins Berufsleben dienen, berechtigt zum Weiterstudieren in einem darauf folgenden Masterprogramm oder ermöglicht sogar die Fortsetzung des Studiums in einem anderen Fach.
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Wolfgang Gollub, Projektverantwortlicher THINK ING., zum Thema Bachelor- und Masterabschlüsse
aus: THINK ING. -DVD ´Ingenieurberufe in Bewegung' |
Beschlossen wurden diese umfangreichen Änderungen 1999 in der Bologna-Erklärung der Europäischen Union. Mittlerweile beteiligen sich 40 Länder an der Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums und bis zur nächsten Konferenz im Jahre 2007 wird die Teilnehmerzahl möglicherweise noch weiter steigen. Gemeinsames Ziel ist, ein System international anerkannter und vergleichbarer Abschlüsse zu etablieren, um eine gleichwertige und transparente Hochschulausbildung in Europa zu erreichen. Als zentraler Kern gilt hierbei die Einführung aufeinander aufbauender Studiengänge: Der Bachelor als erster berufsqualifizierender Abschluss, der darauf folgende Master mit vertiefenden und weiterqualifizierenden Inhalten. Diese so genannten konsekutiven (aufeinander folgenden) Studiengänge sind zurzeit weltweit in über 80 % aller Länder zu finden.
Zusammengefasst gilt: Der Bachelor öffnet alle Türen, der Master ist das Ziel.
Insgesamt wird das Studium mittels Studienmodulen, Credit Points und BA- und MA-Abschlüssen internationalisiert. Der Wechsel von einer Hochschule zur anderen national und international wird wesentlich unproblematischer. Die Bewerbung für Auslands-Jobs wird vereinfacht und die Bewertung von Studienabschlüssen und -Leistungen wird für potentielle Arbeitgeber wesentlich transparenter.
Alle THINK ING Informationen zum BA- und MA-Studium sind in dem unten stehenden PDF zusammengefasst und können mit einem Klick downgeloaded werden
In einem Artikel vom 3. März 2007 thematisiert die Frankfurter Rundschau die Akzeptanz der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge bei den Studenten.
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Studiengängen in den Ingenieurwissenschaften in Deutschland
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Downloads zum Thema:
Der Bachelor als Sprungbrett?
Das Hochschul-Informations-System stellt aus dem Symposium "Bachelorkarrieren unter der Lupe" erste Ergebnisse zum Studienverlauf und Verbleib von Absolventinnen und Absolventen mit Bachelorabschluss vor.
(Stand: Berlin, 12. Oktober 2004)
Das Hochschul-Informations-System stellt aus dem Symposium "Bachelorkarrieren unter der Lupe" erste Ergebnisse zum Studienverlauf und Verbleib von Absolventinnen und Absolventen mit Bachelorabschluss vor.
(Stand: Berlin, 12. Oktober 2004)
Bachelor- und Masterstudiengänge
Das „abi-Berufswahl-Magazin“ der Bundesagentur für Arbeit behandelt in der August/September Ausgabe schwerpunktmäßig das Thema "Bachelor- und Masterstudiengänge" mit allgemeinen Informationen zum Studium, Interviews und Kontaktadressen. (Stand August/ September 2004)
Das „abi-Berufswahl-Magazin“ der Bundesagentur für Arbeit behandelt in der August/September Ausgabe schwerpunktmäßig das Thema "Bachelor- und Masterstudiengänge" mit allgemeinen Informationen zum Studium, Interviews und Kontaktadressen. (Stand August/ September 2004)
Weitere Informationen, die regelmäßig aktuallisiert werden, finden Sie unter:

Kurzbeschreibung: Der ZVEI hat in diesem Informationsblatt das Thema "Neue Bachelor- und Masterstudiengänge" kurz, prägnant und verständlich dargestellt - Nicht nur für Schüler. (Oktober 2005, DIN A4 , 4 Seiten)
Themenauflistung: Bachelor- und Master-Studiengänge
Herausgeber/Autor: ZVEI
Ausgabe: 2005
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Studierende, Arbeitsämter, Universitäten
Verwendungszweck: allgemeine Information
Max. Bestellmenge: 1
Themenauflistung: Bachelor- und Master-Studiengänge
Herausgeber/Autor: ZVEI
Ausgabe: 2005
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Studierende, Arbeitsämter, Universitäten
Verwendungszweck: allgemeine Information
Max. Bestellmenge: 1
