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Bachelor- und Masterstudiengänge

Die Vorteile der neuen Studiengänge

Studentin am Laptop
Viel hat man sich vorgenommen und groß waren die Vorsätze seit auf der ersten Konferenz 1999 in Bologna die bisher gewaltigste und umfangreichste Studienreform beschlossen wurde. Klarer strukturiert sollen sie sein, die neuen Studiengänge, inhaltlich entrümpelt, von hochmotivierten Professoren und Dozenten betreut und endlich den Weg weisen aus dem universitären Elfenbeinturm hin zu Berufspraxis und Unternehmenswirklichkeit. Studierende sollen sich schon vor Studienbeginn ein klares Bild davon machen können, was auf sie zukommt und dementsprechend objektiv die richtige Fachwahl treffen. Unter diesen Voraussetzungen lässt sich viel zielgerichteter und erfolgreicher studieren und letztlich werden deutlich weniger Studierende ihr Studium abbrechen als bisher. Soweit die Theorie. Dass viele der angestrebten Änderungen Sinn machen, beweisen aber auch die bisher geschaffenen Fakten.
Interview mit Dr.-Ing. Wolfgang Brockerhoff, Universität Duisburg-Essen, zum Thema Vertiefungsrichtungen aus:
THINK ING.-DVD 'Ingenieurberufe in Bewegung'

Der vollwertige erste Studienabschluss Bachelor bietet deutlich mehr Flexibilität. Man hat die Wahl, im selben Fach bis zum Master weiter zu studieren, ein anderes Master-Studium einer benachbarten oder gänzlich anderen Fachrichtung anzuschließen oder erst einmal in die berufliche Praxis einzusteigen.

Zudem kommt man mit dem drei- bis vierjährigen Bachelor und dem zusätzlichen zweijährigen Master schneller zum Abschluss. Bei Berufseintritt sind BA- / MA-Studenten deutlich jünger und können mit Absolventen aus anderen Ländern mithalten.

Mit dem fachlichen Gesamt-Engagement sollte es auch gelingen, die Ausbildungsqualität insgesamt zu erhöhen. Rund um den Globus sind in über 80 % der Länder die neuen Abschlüsse die Regel und damit allgemein anerkannt. Für deutsche Absolventen wird der Eintritt in den internationalen Arbeitsmarkt einfacher, für ausländische Studenten wiederum werden deutsche Hochschulen attraktiver.

Zu guter Letzt ergibt sich noch ein wichtiger bildungs- und gesellschaftspolitischer Vorteil für alle: Die übersichtliche Struktur des Studiums, die Fokussierung auf konkrete Berufsfelder und die intensive und qualitativ hochwertige Betreuung der Studenten macht den Bachelor auch für Abiturienten attraktiv, die bisher nicht mit einem Hochschulstudium geplant haben. Vielleicht führt dies zu deutlich mehr Ingenieuren in Deutschland - eine Entwicklung, die dem Arbeitsmarkt mehr als gut tun würde.

Die Konsequenz daraus ist: Alles bleibt anders! Und auf Innovationen ist ja schließlich keine Branche so sehr angewiesen wie die Ingenieurwissenschaften und -Berufe ...

Flexibilität der neuen BA- / MA- Studiengänge beim Berufseinstieg

Variante 1:
Direkter Berufseinstieg nach dem Bachelor-Studium.

Variante 2:
Berufseinstieg nach dem Bachelor-Studium und Rückkehr an die Hochschule zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Ziel den Master-Abschluss zu erwerben.

Variante 3:
Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiums direktes Weiterstudieren an der Hochschule bis zum Master-Abschluss. Danach Start ins Berufsleben als Master-Absolvent.

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

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Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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