Studienfinanzierung
Ohne Moos nichts los
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© robynmac / Fotilia.de;
Franz Pfluegl / Fotolia.de
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Das kann man drehen und wenden, wie man will – eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein Studium ist Geld, zumal in manchen Bundesländern Studiengebühren anfallen. Im Wesentlichen fallen Lebenshaltungskosten an, die Monat für Monat gedeckt werden wollen. Wer studieren will, sollte sich also neben der Wahl von Studienfach und -ort beizeiten Gedanken über die Finanzierung machen. Die gute Nachricht vorab: Aus rein finanziellen Gründen muss heute niemand auf ein Studium verzichten, wenn er oder sie die Förder- und Verdienstmöglichkeiten für Studenten clever nutzt.
Was kostet das Studium?
Nach einer Erhebung des Deutschen Studentenwerkes aus dem Jahr 2011 betragen die studentischen Lebenshaltungskosten im Schnitt 757 Euro pro Monat. Darin fehlen allerdings die Studiengebühren von bis zu 500 Euro, die in einigen Bundesländern noch erhoben werden Ebenso fehlen die sogenannten Semesterbeiträge und Verwaltungsgebühren, die von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich ausfallen und im Schnitt rund 50 Euro pro Semester betragen. Es können also noch bis zu 1.100 Euro im Jahr bzw. fast 100 Euro im Monat hinzukommen.
Teuer: Dach über dem Kopf
Die Bandbreite der tatsächlichen Kosten ist groß und hängt von Studienfach und -ort ab – und natürlich von den persönlichen Verhältnissen und Vorlieben. Größter Posten in der Ausgabenliste ist die Miete plus Nebenkosten für die studentische Unterkunft. Im Schnitt fallen 281 Euro an, es können aber schnell auch ein- bis zweihundert Euro mehr werden. Ein Student an einer kleineren Hochschule in Ostdeutschland ist da wesentlich besser dran als die Kommilitoninnen und Kommilitonen in beliebten Großstädten wie Hamburg oder München. Es kann also durchaus von Vorteil sein, den Hochschulstandort auch nach den örtlichen Preisverhältnissen zu wählen. Oder die Mietkosten komplett zu vermeiden, indem man eine heimatnahe Hochschule wählt und bei den Eltern wohnt. Immerhin 23 Prozent der Studierenden entscheiden sich für diese Variante.
Was kostet das Studium?
Nach einer Erhebung des Deutschen Studentenwerkes aus dem Jahr 2011 betragen die studentischen Lebenshaltungskosten im Schnitt 757 Euro pro Monat. Darin fehlen allerdings die Studiengebühren von bis zu 500 Euro, die in einigen Bundesländern noch erhoben werden Ebenso fehlen die sogenannten Semesterbeiträge und Verwaltungsgebühren, die von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich ausfallen und im Schnitt rund 50 Euro pro Semester betragen. Es können also noch bis zu 1.100 Euro im Jahr bzw. fast 100 Euro im Monat hinzukommen.
Teuer: Dach über dem Kopf
Die Bandbreite der tatsächlichen Kosten ist groß und hängt von Studienfach und -ort ab – und natürlich von den persönlichen Verhältnissen und Vorlieben. Größter Posten in der Ausgabenliste ist die Miete plus Nebenkosten für die studentische Unterkunft. Im Schnitt fallen 281 Euro an, es können aber schnell auch ein- bis zweihundert Euro mehr werden. Ein Student an einer kleineren Hochschule in Ostdeutschland ist da wesentlich besser dran als die Kommilitoninnen und Kommilitonen in beliebten Großstädten wie Hamburg oder München. Es kann also durchaus von Vorteil sein, den Hochschulstandort auch nach den örtlichen Preisverhältnissen zu wählen. Oder die Mietkosten komplett zu vermeiden, indem man eine heimatnahe Hochschule wählt und bei den Eltern wohnt. Immerhin 23 Prozent der Studierenden entscheiden sich für diese Variante.
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Die Geldquellen auf der Einnahmenseite
Studenten sind sicher nicht reich, aber auch nicht mittellos. Im Schnitt stehen Ihnen 770 Euro pro Monat zur Verfügung. Doch wo kommt das Geld her? Der weitaus überwiegende Teil der Studenten bezieht sein Einkommen nicht nur aus einer Quelle, sondern zapft verschiedene Möglichkeiten an. Rund 90 Prozent erhalten finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus. Die deckt aber nur gut die Hälfte der Kosten ab. Deshalb arbeiten 63 Prozent der Studenten nebenbei und erwirtschaften damit im Schnitt 24 Prozent des Budgets. BAföG erhalten rund 23 Prozent der Studierenden in einer durchschnittlichen Höhe von 436 Euro. Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer Geldquellen wie eigene Ersparnisse, Unterstützung durch Verwandte oder Partner sowie Stipendien und Kredite. Und dann gibt es noch die „bezahlten“ Studiengänge und Berufsakademien, bei denen sich die Studenten einem bestimmtem Arbeitgeber verpflichten und dafür bereits ab dem ersten Semester ein Gehalt beziehen. Sie sehen also, es gibt neben der elterlichen Unterstützung eine ganze Reihe von Finanzierungsformen, die den Weg zum Traumberuf ermöglichen.
Quelle: 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
www.sozialerhebung.de
Studenten sind sicher nicht reich, aber auch nicht mittellos. Im Schnitt stehen Ihnen 770 Euro pro Monat zur Verfügung. Doch wo kommt das Geld her? Der weitaus überwiegende Teil der Studenten bezieht sein Einkommen nicht nur aus einer Quelle, sondern zapft verschiedene Möglichkeiten an. Rund 90 Prozent erhalten finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus. Die deckt aber nur gut die Hälfte der Kosten ab. Deshalb arbeiten 63 Prozent der Studenten nebenbei und erwirtschaften damit im Schnitt 24 Prozent des Budgets. BAföG erhalten rund 23 Prozent der Studierenden in einer durchschnittlichen Höhe von 436 Euro. Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer Geldquellen wie eigene Ersparnisse, Unterstützung durch Verwandte oder Partner sowie Stipendien und Kredite. Und dann gibt es noch die „bezahlten“ Studiengänge und Berufsakademien, bei denen sich die Studenten einem bestimmtem Arbeitgeber verpflichten und dafür bereits ab dem ersten Semester ein Gehalt beziehen. Sie sehen also, es gibt neben der elterlichen Unterstützung eine ganze Reihe von Finanzierungsformen, die den Weg zum Traumberuf ermöglichen.
Quelle: 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
www.sozialerhebung.de

