Bezahltes Studium
Berufsakademien und Bundeswehr machen es möglich
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Ja, das gibt es tatsächlich: Studiengänge und Ausbildungen in ingenieurwissenschaftlichen und technischen Berufen, bei denen die Studenten vom ersten Tag des Studiums an ein festes Gehalt beziehen. Nicht üppig, aber auf jeden Fall für den Lebensunterhalt ausreichend. Sicher eine gute Wahl für Studienwillige, die ein normales Studium nicht finanzieren können oder wollen. Die Anforderungen hinsichtlich der zeitlichen Belastung sind allerdings hoch, da die Ausbildungsgänge wesentlich straffer und schulischer organisiert sind als an Universitäten.
Berufsakademie – duale Ausbildung mit Gehalt
Eine Alternative zu Universitäten und Fachhochschulen sind die Berufsakademien in Deutschland. Sie befinden sich in öffentlicher oder privater Trägerschaft und bieten eine meist dreijährige, stark praxisbezogene duale Ausbildung. Sie besteht zu einem Teil aus theoretischem Unterricht in der Akademie, zum anderen aus praktischer Arbeit und Ausbildung in einem Unternehmen oder einer Behörde. Voraussetzung ist mindestens die Fachhochschulreife, manchmal auch die Hochschulreife. Die Ausbildung schließt mit dem Bachelor oder einem dem Fachhochschulabschluss vergleichbaren Titel ab. Er ist allerdings nicht akademisch, so dass eine Promotion in der Regel nicht möglich ist.
Die Studiengänge im technischen Bereich sind vielfältig und reichen von Angewandter Informatik über Maschinenbau und Medizintechnik bis zur Umwelttechnik. Vorteil der dualen Ausbildung: Bei erfolgreichem Abschluss übernimmt der Ausbildungsbetrieb oft die Absolventen. Und an den meisten Akademien erhalten die Studenten während der gesamten Dauer des Studiums eine monatliche Vergütung. Höhe und Ausgestaltung variieren je nach Akademie und Studiengang oder werden mit dem Ausbildungsbetrieb verhandelt. An einigen Berufsakademien – insbesondere den privaten – können auch Gebühren anfallen. Diese übernimmt manchmal auch der Ausbildungsbetrieb. Die Zahl der Berufsakademien geht in die Hunderte und jede Akademie hat unterschiedliche Aufnahme- und Studienbedingungen. Hier einige Recherchetipps:
Berufsakademie – duale Ausbildung mit Gehalt
Eine Alternative zu Universitäten und Fachhochschulen sind die Berufsakademien in Deutschland. Sie befinden sich in öffentlicher oder privater Trägerschaft und bieten eine meist dreijährige, stark praxisbezogene duale Ausbildung. Sie besteht zu einem Teil aus theoretischem Unterricht in der Akademie, zum anderen aus praktischer Arbeit und Ausbildung in einem Unternehmen oder einer Behörde. Voraussetzung ist mindestens die Fachhochschulreife, manchmal auch die Hochschulreife. Die Ausbildung schließt mit dem Bachelor oder einem dem Fachhochschulabschluss vergleichbaren Titel ab. Er ist allerdings nicht akademisch, so dass eine Promotion in der Regel nicht möglich ist.
Die Studiengänge im technischen Bereich sind vielfältig und reichen von Angewandter Informatik über Maschinenbau und Medizintechnik bis zur Umwelttechnik. Vorteil der dualen Ausbildung: Bei erfolgreichem Abschluss übernimmt der Ausbildungsbetrieb oft die Absolventen. Und an den meisten Akademien erhalten die Studenten während der gesamten Dauer des Studiums eine monatliche Vergütung. Höhe und Ausgestaltung variieren je nach Akademie und Studiengang oder werden mit dem Ausbildungsbetrieb verhandelt. An einigen Berufsakademien – insbesondere den privaten – können auch Gebühren anfallen. Diese übernimmt manchmal auch der Ausbildungsbetrieb. Die Zahl der Berufsakademien geht in die Hunderte und jede Akademie hat unterschiedliche Aufnahme- und Studienbedingungen. Hier einige Recherchetipps:
Kein Zuckerschlecken: Studium bei der Bundeswehr
Ein Studium bei der Bundeswehr kommt sicher nicht für jeden in Frage. Bewerber sollten vom politischen und gesellschaftlichen Konzept der Streitkräfte überzeugt sein, zudem ist das Studium nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Wer aber ohnehin über eine Karriere als Soldat nachdenkt, für den bietet das Ingenieurstudium an den beiden Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München hervorragende Chancen. Angeboten werden Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen und Geodäsie.
Voraussetzung ist eine Verpflichtung auf eine Dienstzeit von mindestens 13 Jahren. Nach der Grundausbildung beginnt das Studium, das nicht in Semester, sondern in Trimester eingeteilt ist. Der Unterrichtsstoff, für den Sie an einer normalen Hochschule eineinhalb Jahre Zeit haben, wird bei der Bundeswehr also in einem Jahr gelehrt. Nach drei Jahren wird der Bachelor als Abschluss erreicht, nach einem weiteren Jahr der Master. Anschließend dienen die Absolventen als Offizier bei Heer, Marine oder Luftwaffe.
Während des Studiums erhalten die Studierenden ihr volles Offiziersgehalt. Weiterer Vorteil: Durch die geringe Zahl der Studenten ähneln die Hochschulen der Bundeswehr eher einer überschaubaren Privatuniversität. Und nach dem Ende der Dienstzeit ist der Einstieg in die private Wirtschaft meist unkompliziert, denn die Absolventen genießen einen guten Ruf. Übrigens ist das Studium bei der Bundeswehr natürlich auch für Frauen uneingeschränkt möglich.
Ein Studium bei der Bundeswehr kommt sicher nicht für jeden in Frage. Bewerber sollten vom politischen und gesellschaftlichen Konzept der Streitkräfte überzeugt sein, zudem ist das Studium nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Wer aber ohnehin über eine Karriere als Soldat nachdenkt, für den bietet das Ingenieurstudium an den beiden Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München hervorragende Chancen. Angeboten werden Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen und Geodäsie.
Voraussetzung ist eine Verpflichtung auf eine Dienstzeit von mindestens 13 Jahren. Nach der Grundausbildung beginnt das Studium, das nicht in Semester, sondern in Trimester eingeteilt ist. Der Unterrichtsstoff, für den Sie an einer normalen Hochschule eineinhalb Jahre Zeit haben, wird bei der Bundeswehr also in einem Jahr gelehrt. Nach drei Jahren wird der Bachelor als Abschluss erreicht, nach einem weiteren Jahr der Master. Anschließend dienen die Absolventen als Offizier bei Heer, Marine oder Luftwaffe.
Während des Studiums erhalten die Studierenden ihr volles Offiziersgehalt. Weiterer Vorteil: Durch die geringe Zahl der Studenten ähneln die Hochschulen der Bundeswehr eher einer überschaubaren Privatuniversität. Und nach dem Ende der Dienstzeit ist der Einstieg in die private Wirtschaft meist unkompliziert, denn die Absolventen genießen einen guten Ruf. Übrigens ist das Studium bei der Bundeswehr natürlich auch für Frauen uneingeschränkt möglich.

