Volle Kasse im Studium
So kommt Geld ins Portemonnaie - zwei Wege der Studienfinanzierung
Wer während seines Studiums nicht auf die volle finanzielle Unterstützung der Eltern setzen kann, muss sich um andere Lösungen für die Finanzierung des Studiums und des Lebensunterhaltes bemühen. Mischfinanzierungen stehen dabei häufig auf dem Plan. Zwei Studentinnen erzählen, aus welchem Grund sie sich für welchen Weg entschieden haben und welche Vorteile sie in der Art ihrer Studienfinanzierung sehen.
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Name:
Alter:
Studiengang:
Name der Hochschule:
Angestrebter Abschluss:
Derzeitiges Semester:
Studienfinanzierung:
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Studiengang:
Name der Hochschule:
Angestrebter Abschluss:
Derzeitiges Semester:
Studienfinanzierung:
Vivien Fischer
22
Biosystemtechnik
Universität Magdeburg
Master of Science
2. Semester im Master
Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung
22
Biosystemtechnik
Universität Magdeburg
Master of Science
2. Semester im Master
Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung
Was finanzieren Sie mit dem Stipendium? Das Studium (Gebühren, Beiträge, Lehrmaterialien) und/oder den Lebensunterhalt (Miete, Lebensmittel)?
Mit meinem Stipendium finanziere ich das Studium und den gesamten Lebensunterhalt. Die Höhe des Stipendiums ist jedoch abhängig vom Einkommen der Eltern und richtet sich nach den BAföG-Sätzen. Ein Vorteil gegenüber dem BAföG ist, dass das Stipendium nicht zurückgezahlt werden muss.
Zusätzlich und unabhängig vom Einkommen der Eltern erhalten alle Stipendiaten ein monatliches Büchergeld in Höhe von 150 €.
Bekommen Sie zusätzlich BAföG oder finanzielle Unterstützung von den Eltern oder ein Darlehen?
Mit meinem Stipendium finanziere ich den gesamten Lebensunterhalt und das Studium. Ich bin also unabhängig von meinen Eltern und benötige auch kein Darlehen. Eine Doppelförderung z.B. durch BAföG ist nicht gestattet.
Wie lange werden Sie durch das Stipendium unterstützt?
Ich werde von der FES seit meinem 1. Semester gefördert. Damals hatte ich mich direkt nach dem Abi für das Stipendium auf Probe beworben und wurde nach einer einjährigen „Bewährungsphase“ in die Grundförderung übernommen.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für ein Stipendium zu bewerben?
Vor dem Studium hatte ich in einer Zeitschrift für Abiturienten von den verschiedenen Förderungsmöglichkeiten gelesen und mich im Internet näher informiert. Meine Freunde und Eltern ermutigten mich, die Bewerbung tatsächlich auch durchzuziehen.
Gibt es regelmäßige Aufgaben zu erfüllen, damit Sie das Stipendium behalten können?
Ein Stipendium bietet eine unglaublich gute Basis, ein erfolgreiches Studium zu absolvieren. Es regt an, sich (weiterhin) zu engagieren und eigene Ziele zu verwirklichen. Dementsprechend würde ich nicht von Aufgaben im eigentlichen Sinn sprechen. Trotzdem sind die Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) aufgefordert, einmal im Semester einen Bericht einzureichen.
Der Semesterbericht ist einerseits eine gute Möglichkeit, die einzelnen Abschnitte im Studium für sich selbst zu reflektieren. Andererseits belegt man der Stiftung, dass man förderungswürdig bleibt. Inhaltlich geht es in dem Bericht um die Studienschwerpunkte aus dem letzten Semester und die Planungen für das kommende Semester. Dazu gehören insbesondere Praktika, Auslandsaufenthalte oder Abschlussarbeiten. Jedem Semesterbericht muss auch eine Notenübersicht beigelegt werden.
Außerdem soll über das soziale und/oder gesellschaftspolitische Engagement neben dem Studium und die Teilnahme an der ideellen Förderung berichtet werden. Dazu bietet die ideelle Förderung der FES ein breites Spektrum von Seminaren und Angeboten, um zusammen mit anderen Stipendiaten etwas auf die Beine zu stellen.
Welche Vorteile erkennen Sie in dem Stipendium?
Das Stipendium gibt mir Anerkennung, eine große finanzielle Sicherheit und die Möglichkeit, viele beeindruckende Menschen kennenzulernen.
Dabei hat die Betreuung während des Studiums und die ideelle Förderungen für mich einen hohen Stellenwert. Bei Fragen und Problemen in der Studienplanung und Weiterorientierung kann ich mich an die Betreuer oder Vertrauensdozenten wenden. Diese versuchen mich nach bestem Gewissen zu unterstützen.
Auf Seminaren treffe ich Stipendiaten mit gleichen Interessen, was mir die Möglichkeit gibt, mich über Erfahrungen auszutauschen und zu vernetzen. Ich kann in Hochschulgruppen und Arbeitskreisen aktiv werden und in diesem Zusammenhang Veranstaltungen organisieren und koordinieren. Ich finde die Mitarbeit sehr abwechslungsreich und spannend. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, Persönlichkeit zu entwickeln und Schlüsselkompetenzen auszubauen.
Mit meinem Stipendium finanziere ich das Studium und den gesamten Lebensunterhalt. Die Höhe des Stipendiums ist jedoch abhängig vom Einkommen der Eltern und richtet sich nach den BAföG-Sätzen. Ein Vorteil gegenüber dem BAföG ist, dass das Stipendium nicht zurückgezahlt werden muss.
Zusätzlich und unabhängig vom Einkommen der Eltern erhalten alle Stipendiaten ein monatliches Büchergeld in Höhe von 150 €.
Bekommen Sie zusätzlich BAföG oder finanzielle Unterstützung von den Eltern oder ein Darlehen?
Mit meinem Stipendium finanziere ich den gesamten Lebensunterhalt und das Studium. Ich bin also unabhängig von meinen Eltern und benötige auch kein Darlehen. Eine Doppelförderung z.B. durch BAföG ist nicht gestattet.
Wie lange werden Sie durch das Stipendium unterstützt?
Ich werde von der FES seit meinem 1. Semester gefördert. Damals hatte ich mich direkt nach dem Abi für das Stipendium auf Probe beworben und wurde nach einer einjährigen „Bewährungsphase“ in die Grundförderung übernommen.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für ein Stipendium zu bewerben?
Vor dem Studium hatte ich in einer Zeitschrift für Abiturienten von den verschiedenen Förderungsmöglichkeiten gelesen und mich im Internet näher informiert. Meine Freunde und Eltern ermutigten mich, die Bewerbung tatsächlich auch durchzuziehen.
Gibt es regelmäßige Aufgaben zu erfüllen, damit Sie das Stipendium behalten können?
Ein Stipendium bietet eine unglaublich gute Basis, ein erfolgreiches Studium zu absolvieren. Es regt an, sich (weiterhin) zu engagieren und eigene Ziele zu verwirklichen. Dementsprechend würde ich nicht von Aufgaben im eigentlichen Sinn sprechen. Trotzdem sind die Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) aufgefordert, einmal im Semester einen Bericht einzureichen.
Der Semesterbericht ist einerseits eine gute Möglichkeit, die einzelnen Abschnitte im Studium für sich selbst zu reflektieren. Andererseits belegt man der Stiftung, dass man förderungswürdig bleibt. Inhaltlich geht es in dem Bericht um die Studienschwerpunkte aus dem letzten Semester und die Planungen für das kommende Semester. Dazu gehören insbesondere Praktika, Auslandsaufenthalte oder Abschlussarbeiten. Jedem Semesterbericht muss auch eine Notenübersicht beigelegt werden.
Außerdem soll über das soziale und/oder gesellschaftspolitische Engagement neben dem Studium und die Teilnahme an der ideellen Förderung berichtet werden. Dazu bietet die ideelle Förderung der FES ein breites Spektrum von Seminaren und Angeboten, um zusammen mit anderen Stipendiaten etwas auf die Beine zu stellen.
Welche Vorteile erkennen Sie in dem Stipendium?
Das Stipendium gibt mir Anerkennung, eine große finanzielle Sicherheit und die Möglichkeit, viele beeindruckende Menschen kennenzulernen.
Dabei hat die Betreuung während des Studiums und die ideelle Förderungen für mich einen hohen Stellenwert. Bei Fragen und Problemen in der Studienplanung und Weiterorientierung kann ich mich an die Betreuer oder Vertrauensdozenten wenden. Diese versuchen mich nach bestem Gewissen zu unterstützen.
Auf Seminaren treffe ich Stipendiaten mit gleichen Interessen, was mir die Möglichkeit gibt, mich über Erfahrungen auszutauschen und zu vernetzen. Ich kann in Hochschulgruppen und Arbeitskreisen aktiv werden und in diesem Zusammenhang Veranstaltungen organisieren und koordinieren. Ich finde die Mitarbeit sehr abwechslungsreich und spannend. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, Persönlichkeit zu entwickeln und Schlüsselkompetenzen auszubauen.
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Studiengang:
Hochschule:
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Derzeitiges Semester:
Studienfinanzierung:
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Hochschule:
Angestrebter Abschluss:
Derzeitiges Semester:
Studienfinanzierung:
Miriam Faulde
22
Bioingenieurwesen
TU Dortmund
Bachelor
7
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Anlagen- und Prozesstechnik
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Bioingenieurwesen
TU Dortmund
Bachelor
7
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Anlagen- und Prozesstechnik
Was finanzieren Sie mit dem Job? Das Studium (Gebühren, Beiträge, Lehrmaterialien) und/oder den Lebensunterhalt (Miete, Lebensmittel)?
Da mich meine Eltern unterstützen, habe ich das Glück, das Nötigste auch so besorgen zu können. Aber durch den Job kann ich mir Dinge leisten, die sonst nicht möglich wären, wie zum Beispiel einen Urlaub. Da ich meine Eltern nicht noch weiter belasten will.
Bekommen Sie zusätzlich BAföG oder finanzielle Unterstützung von den Eltern oder ein Darlehen?
Ja, meine Eltern unterstützen mich entsprechend dem BAföG-Satz.
Welche Vorteile hat der Job für Sie?
Das tolle an dem Job ist, dass ich ganz viel mitbekomme, was über den normalen Lehrbetrieb an der Uni hinausgeht. Dabei lerne ich eine Menge, aber ich kann auch einiges, was ich bisher gelernt habe, endlich mal anwenden. Das Schöne daran ist, dass es dabei keine Musterlösung gibt, in der man nachschauen kann, sondern dass es echte Probleme sind.
Was gehört zu Ihren Aufgaben?
Hauptsächlich helfe ich meinem Chef dabei, eine Datenbank anzulegen. Dazu ändere ich bereits erstellte Simulationen aus Diplom- und Bachelorarbeiten, sodass sie auch für andere Verfahren genutzt werden können. Außerdem erstelle ich Literaturverzeichnisse.
Hatten Sie während des Studiums schon einen anderen Job, um das Studium/den Lebensunterhalt zu finanzieren? Wenn ja, warum haben Sie gewechselt?
Zu Beginn des Studiums habe ich nebenbei als Kellnerin gearbeitet. Der Lohn und die Trinkgelder waren auch gut, aber die Arbeitszeiten waren schrecklich: Tagsüber Uni und abends arbeiten, da hatte ich quasi keine Freizeit mehr.
Außerdem macht die Arbeit als Studentische Hilfskraft mehr Spaß, da sie einfach anspruchsvoller ist und am Ende meistens auch ein Ergebnis sichtbar ist, sodass ich danach das Gefühl habe, wirklich was geschafft zu haben.
Da mich meine Eltern unterstützen, habe ich das Glück, das Nötigste auch so besorgen zu können. Aber durch den Job kann ich mir Dinge leisten, die sonst nicht möglich wären, wie zum Beispiel einen Urlaub. Da ich meine Eltern nicht noch weiter belasten will.
Bekommen Sie zusätzlich BAföG oder finanzielle Unterstützung von den Eltern oder ein Darlehen?
Ja, meine Eltern unterstützen mich entsprechend dem BAföG-Satz.
Welche Vorteile hat der Job für Sie?
Das tolle an dem Job ist, dass ich ganz viel mitbekomme, was über den normalen Lehrbetrieb an der Uni hinausgeht. Dabei lerne ich eine Menge, aber ich kann auch einiges, was ich bisher gelernt habe, endlich mal anwenden. Das Schöne daran ist, dass es dabei keine Musterlösung gibt, in der man nachschauen kann, sondern dass es echte Probleme sind.
Was gehört zu Ihren Aufgaben?
Hauptsächlich helfe ich meinem Chef dabei, eine Datenbank anzulegen. Dazu ändere ich bereits erstellte Simulationen aus Diplom- und Bachelorarbeiten, sodass sie auch für andere Verfahren genutzt werden können. Außerdem erstelle ich Literaturverzeichnisse.
Hatten Sie während des Studiums schon einen anderen Job, um das Studium/den Lebensunterhalt zu finanzieren? Wenn ja, warum haben Sie gewechselt?
Zu Beginn des Studiums habe ich nebenbei als Kellnerin gearbeitet. Der Lohn und die Trinkgelder waren auch gut, aber die Arbeitszeiten waren schrecklich: Tagsüber Uni und abends arbeiten, da hatte ich quasi keine Freizeit mehr.
Außerdem macht die Arbeit als Studentische Hilfskraft mehr Spaß, da sie einfach anspruchsvoller ist und am Ende meistens auch ein Ergebnis sichtbar ist, sodass ich danach das Gefühl habe, wirklich was geschafft zu haben.

