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Stipendien

Nicht nur für Genies

Stipendien
Sie sind politisch, gesellschaftlich oder religiös engagiert, sind überdurchschnittlich begabt oder sogar beides? Dann sollten Sie über ein Stipendium nachdenken. Nur zwei Prozent der Studierenden erhalten eine derartige Förderung. Das soll das nationale Stipendienprogramm der Bundesregierung, das zum Sommersemester 2011 gestartet ist, ändern. Ziel ist es bis zu acht Prozent der Studierenden mit einem Stipendien von 300 Euro im Monat zu unterstützen. Derzeit beträgt das Fördergeld im Schnitt 328 Euro monatlich. Das bedeutet, es deckt meist nicht die gesamten Lebenshaltungskosten eines Studierenden. Aber das Stipendium hat einen enormen Vorteil – die Förderbeträge müssen nicht zurückgezahlt werden.
Interview mit Beate Wargalla, Sozialberaterin Studentenwerk Essen-Duisburg, zum Thema weitere Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten aus:
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Hohe Anforderungen

Geschenkt ist die Förderung aber nicht, denn vorher und während des Stipendiums werden an den Stipendiaten gewisse Anforderungen gestellt. So muss man sich schriftlich bewerben und sein Engagement und die überdurchschnittlichen Leistungen nachweisen. Oft ist auch die Empfehlung eines Dozenten erforderlich. Es folgt ein Auswahlverfahren, das Auswahltagungen, Einzelpräsentationen, Klausuren und Gruppendiskussionen enthalten kann sowie persönliche Auswahlgespräche. Die Entscheidung über die Aufnahme in ein Förderprogramm wird dann von einem Gremium getroffen. Während der Laufzeit des Stipendiums sind Leistungsnachweise und Jahresberichte verpflichtend. Auch die Teilnahme an Veranstaltungen der Stiftung und Treffen der Stipendiaten werden erwartet. Andererseits profitieren die Stipendiaten vom „Networking“ der Stiftungsträger. Sie genießen Beratung und Begleitung durch die Stiftung und kommen mit herausragenden Experten in Kontakt, beispielsweise auf Tagungen und Seminaren der Stiftung.

Die Begabtenförderungswerke

Zu den großen Stiftern von Stipendien gehören die zwölf Begabtenförderungswerke mit politischem, religiösem oder gesellschaftlichen Hintergrund, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt werden. Die Aufnahmebedingungen variieren je nach dem Hintergrund der jeweiligen Stiftung, die Höhe der Förderung aber ist vergleichbar und orientiert sich am aktuellen BAföG. Das heißt, das Einkommen der Eltern wird auch hier angerechnet, allerdings muss nach dem Studium nichts zurückgezahlt werden. Zusätzlich kann es Zuschüsse für Bücher, Kinderbetreuung, Krankenversicherung und Auslandsaufenthalte geben. Hier finden Sie alle zwölf Stiftungen auf einen Blick:

Stiftungen der Wirtschaft

Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich vergeben zunehmend Unternehmen, Gruppen von Unternehmen, Institutionen und Verbände Stipendien, um dem Nachwuchsmangel zu begegnen und begabte Ingenieurstudenten zu fördern. Die Aufnahmebedingungen und Arten der Förderung variieren stark und können von der vollen Förderung über eine längeren Zeitraum bis zur Förderung einzelner Projekte wie Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten oder Auslandsaufenthalte reichen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche private Stiftungen mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen und Förderbedingungen.

Hier einige Recherchemöglichkeiten:

Geld für das Auslandsstudium

Sie wollen im Ausland studieren? Eine gute Idee, denn Auslandserfahrung gehört heute fast schon zum Standard bei den Anforderungen an Ingenieure. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet eine Reihe von Fördermöglichkeiten für Auslandsaufenthalte. In einer umfassenden Datenbank informiert er über seine und die Angebote anderer Organisationen.
Hier gibt es übrigens auch Informationen für ausländische Studierende, die eine Förderung in Deutschland suchen:

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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