// THINK ING. // Das Ingenieurstudium // Studiprofile // Elektrotechnik // Nachrichtentechnik - Kristin Lange - Diplom
Studierendenfragebogen:
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Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Elektrotechnik, Vertiefungsrichtung Nachrichtentechnik. 12. Fachsemester.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Meine Studienarbeit (Thema: Untersuchung der Störfestigkeit von Übertragungsstrecken an Mikrocontrollern), Auslandssemester und Vorlesungen, die sich auf bestimmte Fachgebiete (Antennentheorie, Radartechnik, Elektr. Anlagen auf Schiffen) beziehen.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Circa 150 km.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Ich hatte einen positiven ersten Eindruck bei einem Besuch vor dem Studienbeginn. Außerdem hat die Hochschule einen guten Ruf.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Grundlegend bin ich zufrieden mit meiner Entscheidung. Jedoch fehlt die Praxisnähe und man muss sich lange Zeit ausschließlich durch trockene Theorie beißen. Das aber ist generell ein „Problem“ der Elektrotechnik. Man weiß ja, worauf man sich einlässt. :-)
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Wie gesagt, etwas mehr Praxisnähe könnte nicht schaden. Die Kommunikation zwischen den Studenten und Professoren/Übungsleitern sollte etwas besser ausgebaut und mehr auf Ideen/Wünsche von Studenten eingegangen werden. Online-Verfügbarkeit aller vorlesungsrelevanten Unterlagen jedes Faches wären wünschenswert (nicht immer selbstverständlich, selbst auf einer Technischen Uni nicht…), evtl. Podcasts, etc.
An der Hochschule an sich müsste sich noch einiges im Bezug auf das Campusleben ändern. Es gibt auf dem Unigelände kaum Orte, an denen sich die Studenten nachmittags/abends einfach mal auf einen gemütlichen Schnack, Kaffee oder ein Bier treffen können. Das habe ich an der Uni in Spanien, wo ich ein halbes Jahr studiert habe, sehr genossen.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Das würde ich in Bereiche aufteilen:
Lehre: 2., Campusleben (Cafés etc.): 4, Dozenten: alles zwischen 1 und durchgefallen. ;-)
Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …
Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?
Super. Das Einleben war sehr leicht, da man praktisch vom ersten Tag an hier viele nette Leute trifft. Zwei meiner besten Freunde kenne ich seit der ersten Studienwoche an der TU!
Welche Erfahrungen hast du beim Kennenlernen deiner Kommilitonen gemacht?
Fast ausschließlich positive! Das Klischee, das über Technikstudenten herumgeistert (Computerfreaks, die nicht an ihrem sozialen Umfeld interessiert sind), trifft so gut wie nie zu. Die Hilfsbereitschaft unter den Studenten ist enorm, selbst wenn man sich nicht kennt. Und der Umgang ist ehrlich, ein Punkt den ich sehr schätze.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Meine Leistungskurse waren Physik und Englisch. Am meisten Spaß hatte ich an Kunst und Sport, aber auch an Mathe und Physik.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieurin werden willst?
Oh, recht kurzfristig vor Studienbeginn! Ich wusste absolut nicht, was ich nach dem Abi machen sollte. Erst wollte ich Kunst studieren, habe mich dann aber über Ingenieurberufe informiert, da mein Interesse an Mathe und Physik die Neugierde darauf geweckt hat. Und so kam ich dann schnell auf Elektrotechnik.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Ausschlaggebend waren die Bandbreite an Möglichkeiten, die sich einem durch das Studium bietet, die super Jobaussichten und das innovative Berufsfeld – Elektrotechnik findet man überall, wenn man sich umschaut (Handy, Computer, Auto, Flugzeug, …), das hat mich einfach gereizt!
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 1. 40 % während der Vorlesungszeit, 2. 75%. während der Prüfungszeit
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 1. 5 % während der Vorlesungszeit, 2. 10 % während der Prüfungszeit
c) mit Studentenjobs: Gelegentlich mit Studentenjobs und sonst mit Promotion und als Fotomodell.
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 1. 55 % während der Vorlesungszeit, 2. 15 % während der Prüfungszeit
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 15 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 70 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 5 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 10 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 40 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 40 %
c) E-Mail und Internet: 15 %
d) Fachzeitschriften: kaum (2-3 %)
e) selbst gekaufte Fachbücher: selten (2-3%)
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
In der Schule musste ich nie richtig viel tun und so habe ich auch versucht, hier an der Uni ans Lernen ranzugehen. Schlechte Idee, denn so bin ich gleich zweimal in Mathe durchgefallen und habe den 3. Versuch nur mit Ach und Krach geschafft. Dann ist der Groschen aber schnell gefallen.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Mehr Fleiß und der Wille, zu verstehen! Stumpfe Rechenwege auswendig zu lernen, bringt dich nicht voran.
Gibt es bestimmte „Ängste“, die du hattest/hast. Welche sind das?
Anfangs nur die Angst, hier nicht bestehen zu können. Und ich habe mich mit Kommilitonen verglichen und war dadurch oftmals unzufrieden.
Liegen diese „Ängste“ hauptsächlich bei dir oder sieht es bei deinen Kommilitonen ähnlich aus?
An mir lagen sie! Man muss seinen eigenen Weg zum Arbeiten finden und die eigenen Ziele verfolgen. Es gibt so viele Möglichkeiten, so dass jeder seinen Weg machen kann!
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Der Großteil arbeitet gemeinsam, was in meinen Augen auch nur Vorteile hat. Klar, die Grundlagen liest sich jeder selbst an. Gemeinsames Arbeiten spart aber Zeit, eröffnet andere Herangehensweisen und man lernt fachliches Kommunizieren, was ich sehr wichtig finde.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Englisch ist sehr wichtig, da im Hauptstudium viele Vorlesungen auf Englisch gehalten werden und Fachliteratur oft nur englischsprachig veröffentlicht wird. Daran gewöhnt man sich aber schnell und problemlos!
Natürlich sind Auslandsaufenthalte von Vorteil! Wenn nicht für das Studium selbst, dann aber für den späteren Job und persönlich, da es eine ganz andere Erfahrung ist, sich auf das Leben und Arbeiten in einem fremden Land einzustellen. Ich selbst war ein Semester in Spanien und kann nur empfehlen, eine Zeit im Ausland zu verbringen!
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Die Vorstellungen ändern sich oft mit neuen Einflüssen. Jetzt liegen noch 5 Monate Praktikum und die Diplomarbeit vor mir, da kann sich noch vieles ändern. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich mich im Vertrieb oder in der Entwicklung in der Schifffahrtsbranche, denn Kommunikations- und Navigationstechnik interessieren mich besonders.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Zufrieden in meinem Traumjob arbeiten und meinen Kindern erzählen, dass Mathe gar nicht so schrecklich ist, wie sie glauben.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Ganz am Anfang sah das so aus. Aber das bringt einen im Studium nicht weiter. Ich bin eher Frühaufsteher geworden, aber einfach, um einen Teil des Tages vieles für die Uni zu schaffen und mich dann Freunden, Partys und Hobbys zu widmen. Vom Herumgammeln halte ich nicht mehr viel.
Was machst du in den Semesterferien?
Lernen! Die Prüfungszeit liegt an der TU immer in der vorlesungsfreien Zeit. Im Sommer bleiben aber circa 4 Wochen Freizeit und über Weihnachten/Silvester etwa 2 Wochen. Da verreise ich am liebsten.
Was sind deine Hobbys?
Freunde treffen, Reisen, Malen und Sport (Tennis, Laufen, Schwimmen) und mein Job als Fotomodell.
Welchen Kinofilm hast du zuletzt gesehen, welche CD hast du dir zuletzt gekauft?
Ocean´s 13 war der letzte Kinofilm, glaube ich, CD… Ich glaube ein Album von Gossip oder Bloc Party.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Gegenstände, keine Lebewesen… Okay... Hm. So spontan: Flip Flops, eine Taucherbrille und einen MP3-Player mit viiiiiiel Musik drauf.
Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringst du die erste Woche deiner Robinsonade?
Ich bau mir ein Hüttchen, mach mir abends mein Feuer an und liege den Rest der Zeit in der Sonne, bade, tauche und wundere mich, dass so viel freie Zeit auch angenehm sein kann. ;-)
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Mobiltelefone mit all ihrem Schnickschnack, Navigationssysteme und die fortgeschrittene Audio- und Videotechnik.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Vielleicht doch ein Perpetuum Mobile?! ;-). Es gibt immer wieder Entwicklungen, die sich immer näher an den Rand des physikalisch Möglichen bewegen. Vielleicht kocht mein Handy ja doch noch irgendwann für mich. Fiktionales Denken ist offenbar nicht so meines ...
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Informiert euch gut über die Inhalte des Studiums. Fleiß ist wichtig und man muss sich ernsthaft für das Studium interessieren. Was aber auch nicht heißt, dass man zum Streber werden muss …!
Elektrotechnik, Vertiefungsrichtung Nachrichtentechnik. 12. Fachsemester.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Meine Studienarbeit (Thema: Untersuchung der Störfestigkeit von Übertragungsstrecken an Mikrocontrollern), Auslandssemester und Vorlesungen, die sich auf bestimmte Fachgebiete (Antennentheorie, Radartechnik, Elektr. Anlagen auf Schiffen) beziehen.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Circa 150 km.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Ich hatte einen positiven ersten Eindruck bei einem Besuch vor dem Studienbeginn. Außerdem hat die Hochschule einen guten Ruf.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Grundlegend bin ich zufrieden mit meiner Entscheidung. Jedoch fehlt die Praxisnähe und man muss sich lange Zeit ausschließlich durch trockene Theorie beißen. Das aber ist generell ein „Problem“ der Elektrotechnik. Man weiß ja, worauf man sich einlässt. :-)
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Wie gesagt, etwas mehr Praxisnähe könnte nicht schaden. Die Kommunikation zwischen den Studenten und Professoren/Übungsleitern sollte etwas besser ausgebaut und mehr auf Ideen/Wünsche von Studenten eingegangen werden. Online-Verfügbarkeit aller vorlesungsrelevanten Unterlagen jedes Faches wären wünschenswert (nicht immer selbstverständlich, selbst auf einer Technischen Uni nicht…), evtl. Podcasts, etc.
An der Hochschule an sich müsste sich noch einiges im Bezug auf das Campusleben ändern. Es gibt auf dem Unigelände kaum Orte, an denen sich die Studenten nachmittags/abends einfach mal auf einen gemütlichen Schnack, Kaffee oder ein Bier treffen können. Das habe ich an der Uni in Spanien, wo ich ein halbes Jahr studiert habe, sehr genossen.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Das würde ich in Bereiche aufteilen:
Lehre: 2., Campusleben (Cafés etc.): 4, Dozenten: alles zwischen 1 und durchgefallen. ;-)
Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …
Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?
Super. Das Einleben war sehr leicht, da man praktisch vom ersten Tag an hier viele nette Leute trifft. Zwei meiner besten Freunde kenne ich seit der ersten Studienwoche an der TU!
Welche Erfahrungen hast du beim Kennenlernen deiner Kommilitonen gemacht?
Fast ausschließlich positive! Das Klischee, das über Technikstudenten herumgeistert (Computerfreaks, die nicht an ihrem sozialen Umfeld interessiert sind), trifft so gut wie nie zu. Die Hilfsbereitschaft unter den Studenten ist enorm, selbst wenn man sich nicht kennt. Und der Umgang ist ehrlich, ein Punkt den ich sehr schätze.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Meine Leistungskurse waren Physik und Englisch. Am meisten Spaß hatte ich an Kunst und Sport, aber auch an Mathe und Physik.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieurin werden willst?
Oh, recht kurzfristig vor Studienbeginn! Ich wusste absolut nicht, was ich nach dem Abi machen sollte. Erst wollte ich Kunst studieren, habe mich dann aber über Ingenieurberufe informiert, da mein Interesse an Mathe und Physik die Neugierde darauf geweckt hat. Und so kam ich dann schnell auf Elektrotechnik.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Ausschlaggebend waren die Bandbreite an Möglichkeiten, die sich einem durch das Studium bietet, die super Jobaussichten und das innovative Berufsfeld – Elektrotechnik findet man überall, wenn man sich umschaut (Handy, Computer, Auto, Flugzeug, …), das hat mich einfach gereizt!
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 1. 40 % während der Vorlesungszeit, 2. 75%. während der Prüfungszeit
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 1. 5 % während der Vorlesungszeit, 2. 10 % während der Prüfungszeit
c) mit Studentenjobs: Gelegentlich mit Studentenjobs und sonst mit Promotion und als Fotomodell.
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 1. 55 % während der Vorlesungszeit, 2. 15 % während der Prüfungszeit
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 15 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 70 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 5 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 10 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 40 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 40 %
c) E-Mail und Internet: 15 %
d) Fachzeitschriften: kaum (2-3 %)
e) selbst gekaufte Fachbücher: selten (2-3%)
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
In der Schule musste ich nie richtig viel tun und so habe ich auch versucht, hier an der Uni ans Lernen ranzugehen. Schlechte Idee, denn so bin ich gleich zweimal in Mathe durchgefallen und habe den 3. Versuch nur mit Ach und Krach geschafft. Dann ist der Groschen aber schnell gefallen.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Mehr Fleiß und der Wille, zu verstehen! Stumpfe Rechenwege auswendig zu lernen, bringt dich nicht voran.
Gibt es bestimmte „Ängste“, die du hattest/hast. Welche sind das?
Anfangs nur die Angst, hier nicht bestehen zu können. Und ich habe mich mit Kommilitonen verglichen und war dadurch oftmals unzufrieden.
Liegen diese „Ängste“ hauptsächlich bei dir oder sieht es bei deinen Kommilitonen ähnlich aus?
An mir lagen sie! Man muss seinen eigenen Weg zum Arbeiten finden und die eigenen Ziele verfolgen. Es gibt so viele Möglichkeiten, so dass jeder seinen Weg machen kann!
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Der Großteil arbeitet gemeinsam, was in meinen Augen auch nur Vorteile hat. Klar, die Grundlagen liest sich jeder selbst an. Gemeinsames Arbeiten spart aber Zeit, eröffnet andere Herangehensweisen und man lernt fachliches Kommunizieren, was ich sehr wichtig finde.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Englisch ist sehr wichtig, da im Hauptstudium viele Vorlesungen auf Englisch gehalten werden und Fachliteratur oft nur englischsprachig veröffentlicht wird. Daran gewöhnt man sich aber schnell und problemlos!
Natürlich sind Auslandsaufenthalte von Vorteil! Wenn nicht für das Studium selbst, dann aber für den späteren Job und persönlich, da es eine ganz andere Erfahrung ist, sich auf das Leben und Arbeiten in einem fremden Land einzustellen. Ich selbst war ein Semester in Spanien und kann nur empfehlen, eine Zeit im Ausland zu verbringen!
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Die Vorstellungen ändern sich oft mit neuen Einflüssen. Jetzt liegen noch 5 Monate Praktikum und die Diplomarbeit vor mir, da kann sich noch vieles ändern. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich mich im Vertrieb oder in der Entwicklung in der Schifffahrtsbranche, denn Kommunikations- und Navigationstechnik interessieren mich besonders.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Zufrieden in meinem Traumjob arbeiten und meinen Kindern erzählen, dass Mathe gar nicht so schrecklich ist, wie sie glauben.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Ganz am Anfang sah das so aus. Aber das bringt einen im Studium nicht weiter. Ich bin eher Frühaufsteher geworden, aber einfach, um einen Teil des Tages vieles für die Uni zu schaffen und mich dann Freunden, Partys und Hobbys zu widmen. Vom Herumgammeln halte ich nicht mehr viel.
Was machst du in den Semesterferien?
Lernen! Die Prüfungszeit liegt an der TU immer in der vorlesungsfreien Zeit. Im Sommer bleiben aber circa 4 Wochen Freizeit und über Weihnachten/Silvester etwa 2 Wochen. Da verreise ich am liebsten.
Was sind deine Hobbys?
Freunde treffen, Reisen, Malen und Sport (Tennis, Laufen, Schwimmen) und mein Job als Fotomodell.
Welchen Kinofilm hast du zuletzt gesehen, welche CD hast du dir zuletzt gekauft?
Ocean´s 13 war der letzte Kinofilm, glaube ich, CD… Ich glaube ein Album von Gossip oder Bloc Party.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Gegenstände, keine Lebewesen… Okay... Hm. So spontan: Flip Flops, eine Taucherbrille und einen MP3-Player mit viiiiiiel Musik drauf.
Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringst du die erste Woche deiner Robinsonade?
Ich bau mir ein Hüttchen, mach mir abends mein Feuer an und liege den Rest der Zeit in der Sonne, bade, tauche und wundere mich, dass so viel freie Zeit auch angenehm sein kann. ;-)
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Mobiltelefone mit all ihrem Schnickschnack, Navigationssysteme und die fortgeschrittene Audio- und Videotechnik.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Vielleicht doch ein Perpetuum Mobile?! ;-). Es gibt immer wieder Entwicklungen, die sich immer näher an den Rand des physikalisch Möglichen bewegen. Vielleicht kocht mein Handy ja doch noch irgendwann für mich. Fiktionales Denken ist offenbar nicht so meines ...
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Informiert euch gut über die Inhalte des Studiums. Fleiß ist wichtig und man muss sich ernsthaft für das Studium interessieren. Was aber auch nicht heißt, dass man zum Streber werden muss …!

