// THINK ING. // Das Ingenieurstudium // Studiprofile // Elektrotechnik // Systemtechnik - Marie-Cecil Aufmkolk - Diplom
Studentenfragebogen:
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Studienfach(richtung):
Universität / FH / Berufsakademie:
Aktuelles Semester:
Geplanter Studienabschluss:
Name:
Alter:
Universität / FH / Berufsakademie:
Aktuelles Semester:
Geplanter Studienabschluss:
Name:
Alter:
Gen. Engineering Sc. / Systemtechnik
Techn. Universität Hamburg-Harburg
8.
Diplom
Marie-Cecil Aufmkolk
25 Jahre
Techn. Universität Hamburg-Harburg
8.
Diplom
Marie-Cecil Aufmkolk
25 Jahre
Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich habe zunächst General Engineering Science studiert und mich dann daraus im 3. Semester in die Systemtechnik vertieft. Da schreibe ich jetzt im 8. Fachsemester meine letzten Klausuren. Zu meinem Diplom fehlen dann noch die Studienarbeit (gleichzeitig auch Bachelorarbeit), das Praktikum, welches ich im Sommer gerne in Argentinien machen möchte, und die Diplomarbeit.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Nach dem Abitur habe ich zunächst einen Monat ein Praktikum im Metallbau absolviert und habe es nach einem Jahr Sprachaufenthalt in England noch drei Monate fortgesetzt bevor ich mich an der TU in Hamburg eingeschrieben habe.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
- Die Vorlesungen sind auf englisch bei internationalen Gastprofessoren, die oft eine andere Art haben zu unterrichten. Das lässt den Uni-Alltag nicht langweilig werden.
- Die Möglichkeit im 6. Semester ein Jahr in Mexiko zu studieren und während des 4. Semesters eine Weltreise zu machen, da mir nur noch 2 Vorlesungen zum Vordiplom fehlten.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
360 km
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Das GES-Programm mit all seinen Vertiefungsrichtungen gibt es in der Form nur an der TU in Hamburg.
Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Prinzipiell bin ich mit der Entscheidung sehr zufrieden.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Die Hochschule könnte etwas kommunikativer und gemütlicher gestaltet werden. Es fehlen Sitzmöglichkeiten und/oder ein Cafe.
Der Praxisbezug fehlt ein wenig. Es wäre schön, wenn mehr Praktika integriert würden.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Hochschule: 2, Dozenten: 2
Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?
Die Eingewöhnung ging ganz schnell. Da wir in unserem Studiengang aus allen Himmelsrichtungen kamen, wurde schnell ein Gruppengefühl aufgebaut und Freundschaften geschlossen. Außerdem hat man schnell gelernt, dass an der Uni die Studenten als Team zusammen arbeiten und nicht gegeneinander.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Eigentlich waren Sport, Biologie und Musik meine Lieblingsfächer. Mathe war aber auch ganz okay. Physik habe ich nach der 10. Klasse abgewählt. Meine Leistungskurse waren Mathe und Erdkunde.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Eigentlich konnte ich mich nicht recht zwischen den total verschiedenen Bereichen Medizin, Musik und Maschinenbau entscheiden. Musik fiel ziemlich schnell als Option weg, wegen der Berufsaussichten. Als ich die Möglichkeit sah, mich nach dem General Engineering Science Grundstudium in den Bereich Mediziningenieurwesen zu vertiefen, stand fest, dass das eine tolle Kombination war, womit ich beide Interessengebiete abdecken konnte. Doch als dann letztendlich die Entscheidung zur Vertiefung anstand habe ich mich doch für Systemtechnik entschieden …
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Nach dem Grundstudium hat das Technikinteresse die Medizin-Neugier besiegt und es hat mich eher in den Bereich Elektrotechnik gezogen. Voll und ganz wollte ich aber nicht zur Elektrotechnik wechseln. Also bin ich weiterhin in einem fächerübergreifenden Studium geblieben und habe mich somit auf die Elektrotechnik und die Verfahrenstechnik spezialisiert. (Elektrotechnik + Verfahrenstechnik = Systemtechnik).
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 40 %
Vorlesungen: 5 % (man sollte sich schämen), Seminare: (gibt’s eigentlich nicht), Bibliothek: zur Klausurzeit – 70 %, aufs Semester gesehen – 35 %, während des Semesters: 0 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 10 %
c) mit Studentenjobs: 20 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 30 %
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 10 % (wie gesagt ich habe Physik nach der 10 abgewählt und die relevanten Themen werden komplett noch mal im ersten Semester behandelt. Der Mathe-LK war aber schon von Vorteil)
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 75 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 5 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 10 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 5 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 85 %
c) E-Mail und Internet: 10 %
d) Fachzeitschriften: 0 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 0 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Da ich Physik und auch Chemie recht früh abgewählt habe, fehlten mir schon die kompletten Basics. Darüber hinaus war das Partyangebot in den ersten Semestern recht umfangreich …und lernen musste man ja in der Schule auch nicht …
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Ich hab mich hingesetzt und gelernt als es auf die Klausuren zuging und danach Prioritäten gesetzt: im Semester die Freizeit genießen und in den Semesterferien100-%ig auf die Uni konzentrieren. Das hat sich bis zum Schluss ausgezahlt. Außer man passt in den Vorlesungen wirklich auf (und quatscht nicht mit den Nachbarn), dann hat man natürlich eine entspanntere Lernphase. Das muss aber jeder für sich selbst herausfinden. Ich für meinen Teil, bin mit dieser Vorgehensweise auf jeden Fall in der Regelstudienzeit geblieben.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Systemtechnik
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Ich lerne immer mit anderen Kommilitonen. Aber das ist sehr verbreitet an der Uni, eigentlich sogar normal. Dadurch ergeben sich meistens auch tolle Freundschaften.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Dadurch, dass in den ersten Semestern fast alles auf Englisch ist, ist Englisch natürlich ein Muss um dem Stoff zu folgen. Ein Grundpraktikum von acht Wochen ist keine Voraussetzung, musste aber damals noch bis zum Vordiplom absolviert werden.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Projektingenieur mit viel Freizeit.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich hoffe, dass ich einen Job habe, der immer noch Perspektiven bietet und sich mit einer Familie vereinbaren lässt.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Naja,… um ehrlich zu sein, gibt es solche Phasen, erst recht nach einem Klausurmarathon, der bis zu drei Monaten dauern kann. Aber grundsätzlich hält es nur kurz an und man hat dann wieder mit Jobs, Vorlesungen, Praktika und Lernen einen geregelten Tagesablauf. Und der muss ja organisiert und strukturiert werden!
Was machst du in den Semesterferien?
Lernen, lernen, lernen, denn da werden Klausuren geschrieben. Frei hat man in der Zeit nur mit viel Glück. Aber wenn man ein paar Tage hat, dann geht es natürlich ein wenig ans Arbeiten oder ab in den Urlaub.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Ein Kochbuch für die Singleküche, einen Ball und etwas, das mir abends eine Geschichte vorliest.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Auf ein Navigationssystem!!! Denn obwohl ich richtig gut im Verlaufen bin, hasse ich es!!!
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Naja… eigentlich werde ich ja zur Ingenieurin ausgebildet, um das Unmögliche möglich zu machen oder die Menschheit zumindest einen Schritt in die richtige Richtung zu bewegen. Die Vision sollten wir Ingenieur uns bewahren, um mit Motivation weiter zu arbeiten.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
1. Sich nicht einschüchtern lassen. Auch im Studium wird nur mit Wasser gekocht. Alles kann erlernt werden und schon ganz andere haben es geschafft.
2. Leute aus höheren Semestern kennenlernen. Es geht einfach besser und effektiver mit einem Tipp oder bereits erstellten Lernmaterialien.
3. Die Lernsachen an die nachfolgenden Semester weiterleiten!!!
4. Im Team lernen. Das macht mehr Spaß, fördert die sozialen Kompetenzen und ist viel erfolgversprechender.
5. Nicht 100 % des Tages an die Uni denken, sich Freunde außerhalb der Uni suchen, Hobbys nachgehen und das Studentenleben optimieren. Dabei aber das Studium auch nicht aus den Augen verlieren!
Ich habe zunächst General Engineering Science studiert und mich dann daraus im 3. Semester in die Systemtechnik vertieft. Da schreibe ich jetzt im 8. Fachsemester meine letzten Klausuren. Zu meinem Diplom fehlen dann noch die Studienarbeit (gleichzeitig auch Bachelorarbeit), das Praktikum, welches ich im Sommer gerne in Argentinien machen möchte, und die Diplomarbeit.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Nach dem Abitur habe ich zunächst einen Monat ein Praktikum im Metallbau absolviert und habe es nach einem Jahr Sprachaufenthalt in England noch drei Monate fortgesetzt bevor ich mich an der TU in Hamburg eingeschrieben habe.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
- Die Vorlesungen sind auf englisch bei internationalen Gastprofessoren, die oft eine andere Art haben zu unterrichten. Das lässt den Uni-Alltag nicht langweilig werden.
- Die Möglichkeit im 6. Semester ein Jahr in Mexiko zu studieren und während des 4. Semesters eine Weltreise zu machen, da mir nur noch 2 Vorlesungen zum Vordiplom fehlten.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
360 km
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Das GES-Programm mit all seinen Vertiefungsrichtungen gibt es in der Form nur an der TU in Hamburg.
Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Prinzipiell bin ich mit der Entscheidung sehr zufrieden.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Die Hochschule könnte etwas kommunikativer und gemütlicher gestaltet werden. Es fehlen Sitzmöglichkeiten und/oder ein Cafe.
Der Praxisbezug fehlt ein wenig. Es wäre schön, wenn mehr Praktika integriert würden.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Hochschule: 2, Dozenten: 2
Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?
Die Eingewöhnung ging ganz schnell. Da wir in unserem Studiengang aus allen Himmelsrichtungen kamen, wurde schnell ein Gruppengefühl aufgebaut und Freundschaften geschlossen. Außerdem hat man schnell gelernt, dass an der Uni die Studenten als Team zusammen arbeiten und nicht gegeneinander.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Eigentlich waren Sport, Biologie und Musik meine Lieblingsfächer. Mathe war aber auch ganz okay. Physik habe ich nach der 10. Klasse abgewählt. Meine Leistungskurse waren Mathe und Erdkunde.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Eigentlich konnte ich mich nicht recht zwischen den total verschiedenen Bereichen Medizin, Musik und Maschinenbau entscheiden. Musik fiel ziemlich schnell als Option weg, wegen der Berufsaussichten. Als ich die Möglichkeit sah, mich nach dem General Engineering Science Grundstudium in den Bereich Mediziningenieurwesen zu vertiefen, stand fest, dass das eine tolle Kombination war, womit ich beide Interessengebiete abdecken konnte. Doch als dann letztendlich die Entscheidung zur Vertiefung anstand habe ich mich doch für Systemtechnik entschieden …
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Nach dem Grundstudium hat das Technikinteresse die Medizin-Neugier besiegt und es hat mich eher in den Bereich Elektrotechnik gezogen. Voll und ganz wollte ich aber nicht zur Elektrotechnik wechseln. Also bin ich weiterhin in einem fächerübergreifenden Studium geblieben und habe mich somit auf die Elektrotechnik und die Verfahrenstechnik spezialisiert. (Elektrotechnik + Verfahrenstechnik = Systemtechnik).
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 40 %
Vorlesungen: 5 % (man sollte sich schämen), Seminare: (gibt’s eigentlich nicht), Bibliothek: zur Klausurzeit – 70 %, aufs Semester gesehen – 35 %, während des Semesters: 0 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 10 %
c) mit Studentenjobs: 20 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 30 %
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 10 % (wie gesagt ich habe Physik nach der 10 abgewählt und die relevanten Themen werden komplett noch mal im ersten Semester behandelt. Der Mathe-LK war aber schon von Vorteil)
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 75 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 5 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 10 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 5 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 85 %
c) E-Mail und Internet: 10 %
d) Fachzeitschriften: 0 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 0 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Da ich Physik und auch Chemie recht früh abgewählt habe, fehlten mir schon die kompletten Basics. Darüber hinaus war das Partyangebot in den ersten Semestern recht umfangreich …und lernen musste man ja in der Schule auch nicht …
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Ich hab mich hingesetzt und gelernt als es auf die Klausuren zuging und danach Prioritäten gesetzt: im Semester die Freizeit genießen und in den Semesterferien100-%ig auf die Uni konzentrieren. Das hat sich bis zum Schluss ausgezahlt. Außer man passt in den Vorlesungen wirklich auf (und quatscht nicht mit den Nachbarn), dann hat man natürlich eine entspanntere Lernphase. Das muss aber jeder für sich selbst herausfinden. Ich für meinen Teil, bin mit dieser Vorgehensweise auf jeden Fall in der Regelstudienzeit geblieben.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Systemtechnik
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Ich lerne immer mit anderen Kommilitonen. Aber das ist sehr verbreitet an der Uni, eigentlich sogar normal. Dadurch ergeben sich meistens auch tolle Freundschaften.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Dadurch, dass in den ersten Semestern fast alles auf Englisch ist, ist Englisch natürlich ein Muss um dem Stoff zu folgen. Ein Grundpraktikum von acht Wochen ist keine Voraussetzung, musste aber damals noch bis zum Vordiplom absolviert werden.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Projektingenieur mit viel Freizeit.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich hoffe, dass ich einen Job habe, der immer noch Perspektiven bietet und sich mit einer Familie vereinbaren lässt.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Naja,… um ehrlich zu sein, gibt es solche Phasen, erst recht nach einem Klausurmarathon, der bis zu drei Monaten dauern kann. Aber grundsätzlich hält es nur kurz an und man hat dann wieder mit Jobs, Vorlesungen, Praktika und Lernen einen geregelten Tagesablauf. Und der muss ja organisiert und strukturiert werden!
Was machst du in den Semesterferien?
Lernen, lernen, lernen, denn da werden Klausuren geschrieben. Frei hat man in der Zeit nur mit viel Glück. Aber wenn man ein paar Tage hat, dann geht es natürlich ein wenig ans Arbeiten oder ab in den Urlaub.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Ein Kochbuch für die Singleküche, einen Ball und etwas, das mir abends eine Geschichte vorliest.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Auf ein Navigationssystem!!! Denn obwohl ich richtig gut im Verlaufen bin, hasse ich es!!!
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Naja… eigentlich werde ich ja zur Ingenieurin ausgebildet, um das Unmögliche möglich zu machen oder die Menschheit zumindest einen Schritt in die richtige Richtung zu bewegen. Die Vision sollten wir Ingenieur uns bewahren, um mit Motivation weiter zu arbeiten.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
1. Sich nicht einschüchtern lassen. Auch im Studium wird nur mit Wasser gekocht. Alles kann erlernt werden und schon ganz andere haben es geschafft.
2. Leute aus höheren Semestern kennenlernen. Es geht einfach besser und effektiver mit einem Tipp oder bereits erstellten Lernmaterialien.
3. Die Lernsachen an die nachfolgenden Semester weiterleiten!!!
4. Im Team lernen. Das macht mehr Spaß, fördert die sozialen Kompetenzen und ist viel erfolgversprechender.
5. Nicht 100 % des Tages an die Uni denken, sich Freunde außerhalb der Uni suchen, Hobbys nachgehen und das Studentenleben optimieren. Dabei aber das Studium auch nicht aus den Augen verlieren!

